Was online nicht kann: Beratung, Passform, Persönlichkeit
Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Jens Jung von MASSNAHME über eine Frage, die für den stationären Handel immer wichtiger wird: Was kann ein gutes Geschäft leisten, was ein Onlineshop nicht kann? Bei Maßkleidung beginnt die Antwort nicht beim Produkt, sondern beim Menschen.
Jens Jung erlebt das täglich: Ein Anzug kann noch so gut aussehen – wenn Schnitt, Haltung und persönliches Wohlgefühl nicht zusammenpassen, sitzt er nicht wirklich. Dafür braucht es ein Gegenüber, das zuhört, berät, Maß nimmt und gemeinsam mit dem Kunden entscheidet.
Aus dieser Idee hat Jens Jung MASSNAHME aufgebaut und weiterentwickelt. Im Gespräch erzählt er, wie aus dem Kölner Maßgeschäft ein wachsender Unternehmensverbund wurde, welche Rolle Franchise, Übernahmen und Sanierung spielen und warum der Laden für sein Konzept kein Ausstellungsraum, sondern Teil des Produkts ist.
Wir sprechen außerdem über die Verbindung von Beratung und Handwerk, über die Entwicklung von MASSNAHME, die Verbindung zu VESTURO, die Übernahme von Dolzer und über weitere Geschäftsfelder wie Corporate Fashion, Hochzeitsmode und „Brauchtum nach Maß“.
Also: Warum ist stationär bei Maßkleidung kein Rückschritt, sondern der eigentliche Wettbewerbsvorteil? Und was kann der Handel daraus lernen?
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Gast: Jens Jung, Unternehmer und Geschäftsführer von MASSNAHME
Host: Anja Borberg – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn
Ein herzliches Danke geht an unseren Supporter:
Toshiba Global Commerce Solutions (Germany), GmbH
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Websites
– MASSNAHME: https://www.massnahme.de/
– VESTURO: https://www.vesturo.com/
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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.
Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.
Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.
Wir vom EHI wissen wie der Handel tickt und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über uns wissen? Ihr wollt das gesamte Portfolio des EHI kennenlernen? Dann hört euch unsere Folge über das EHI an: https://www.ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8/
Technische Produktion: Niklas Zorko
Transkript anzeigen
00:00:01: EHE Retail Insights.
00:00:05: Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und die von den Besten lernen wollen.
00:00:12: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der EHE retail insights!
00:00:16: Mein Name ist Anja Boerberg.
00:00:18: Die eigentliche Geschichte hinter Maßnahme beginnt nicht bei Stoffen oder Schnitten.
00:00:22: Sie beginnt mit einer unternehmischen Frage Wie baut man ein persönliches beratungsintensives, stationierendes Geschäft so auf, dass es wachsen und sich zugleich verändern kann?
00:00:34: Jens Jung hat aus einem einzelnen Kölner Laden einen Modell mit Franchisepartnern eigenen Filialen und mehreren Marken entwickelt.
00:00:42: Mit den Übernahmen wurde daraus nicht nur Wachstum sondern auch eine Sanierungsaufgabe – Strukturen neu bauen, Flächen neu denken, Marken klar positionieren und den Wert persönlicher Beratung behaupten!
00:00:54: Genau darüber sprechen wir heute über die Entscheidung hinter diesem Weg und über die Frage, was stationäre Handel leisten muss damit Kunden bewusst in den Laden kommen.
00:01:04: Schön, dass du heute hier bei uns im Studium bist!
00:01:07: Dankeschön.
00:01:09: Wir hatten gerade im Vorgespräch auch noch das spannende Thema wie sich der ganze Markt aktuell entwickelt Und Du hast die Maßnahme vor rund elf Jahren gegründet.
00:01:18: Was war denn damals überhaupt die Idee dahinter?
00:01:21: Ja... Die Idee Ich bin zwei Meter groß von der Stange, für mich schwierig Kleidung zu bekommen.
00:01:26: Und daraus war ich natürlich auch immer Kunde bei einem Maßkonfliktionär oder Marschneider und irgendwann entwickelte sich die Idee heraus das eingestaubte Image mal loszuwerden und für den modernen Mann etwas aufzubauen.
00:01:39: So ist die Maßnahme – auch schon aus dem Wortspiel im Maßnahmenmaßnahmen – entstanden um den modernem Mann anzusprechen und moderne Kleidungen und ein neues Image zu verpassen.
00:01:52: In dem Falle Maßnahme war ausgerichtet nur für Herrn, gerne hingeht und sich komplett einkleiden kann.
00:01:58: Ja du sitzt heute hier vor mir in einem mega schicken gestreiften hellen Sommeranzug.
00:02:02: das ist schon sehr, sehr schick finde ich.
00:02:04: da sieht man ja auch dass ein Anzug im Wandel ist ne?
00:02:07: Ich glaube da kommen wir noch drauf.
00:02:08: was unterscheidet denn genau Maßkleidung bei euch im Vergleich zu dem Einkauf von der Stange?
00:02:14: also eure Kunden haben ja garantiert einen dicken Mehrwert weil es Individueller ist das Kleidungsstück?
00:02:19: Genau, es ist individueller und es passt genau.
00:02:21: Das heißt wir stimmen das auf die Statue an der Körperform des Kunden ab während der Stange-Durchschnittsmaß ein Durchschnittskörper beschreibt und nie so hundertprozentig passt.
00:02:35: Wir wollen damit umsetzen dass der Kunde sich wohlfühlt und auch immer weiß... ...das Kleidungstücksversicht Trage ist auf meinen Körper zuschnitten und halt auch auf meiner Passform.
00:02:47: Und damit einfach ein Wohlfüllerlebnis hat.
00:02:50: Sitz wie angegossen, vermutlich.
00:02:52: So soll das im Idealfall sein?
00:02:53: Das
00:02:53: ist ja schon direkt so ein Werbeslogik.
00:02:57: Aus diesem Kölner Laden mit dem du mal gestartet bist, ist mittlerweile ein Franchise-System geworden.
00:03:02: Du hast acht Standorte.
00:03:05: Und warum hast du dich da für Partner geöffnet, weil es einfach so viele wurden?
00:03:09: So ein Laden lebt natürlich auch von den Menschen, die da drin sind.
00:03:13: Nicht nur der Kunde sondern auch dem Maßkonfektionär und es ist eine Vertrauensbasis und eine sehr intensive Beratung.
00:03:21: Und da war die Idee das können Unternehmer selbst in Unternehmer oder Fränchersnehmer in dem Fall viel besser und für Regionen auch dann viel besser.
00:03:32: Das heißt auch dass Wachstum für einen Standort viel getriebener durch einen Unternehmer als durch einen angestellten Mitarbeiter.
00:03:41: So war die Grundsatzidee.
00:03:43: und deswegen haben wir gesagt auch um das Wachstum zu forcieren, Wir haben das ja auch erst mal nur nebenbei aufgesetzt Ja, wir haben ja noch etwas anders zu tun.
00:03:53: Und durch die Intensität des Aufbaus haben wir dann gesagt Okay, wir verlagern das nach außen und bauen nicht ein Filialsystem auf sondern versuchen es als Frenscheis und unterstützen und bauen dann halt nur die Präferie drumherum
00:04:06: Okay.
00:04:07: Und da hattest du mir erzählt, dass du aber schon den Vertrieb anders strukturiert hast und auch manche Bereiche Marketing glaube ich?
00:04:14: Ja genau
00:04:14: wir haben es zentral aufgebaut das heißt die Erfahrungen, die wir aus unseren Jahren schon hatten was Marketing angeht Verwaltung angeht Aber auch Vertrieb.
00:04:24: wie spreche ich Kunden an Wie ist die Ansprache des Kunden Was sind die Kundenbereiche.
00:04:32: Dieses Wissen haben wir sozusagen verfeinert und dann jedem Freundschaftsnehmer mit den Hand gegeben.
00:04:38: Und so konnte auch jeder neue Laden viel schneller ans Laufen kommen und sich am Markt etablieren, weil es gibt ja doch schon den einen oder anderen Wettbewerber im Markt.
00:04:49: Da muss man auch sehen dass man entweder neue Kunden für sich gewinnt zum Maß leitet oder halt vom Wettbetwerber auch Kunden den ein oder anderen abknüpft.
00:05:00: Gut, da könnt ihr natürlich schon unglaublich punkten durch persönliche Beratung und das persönliche Gespräch.
00:05:06: Absolut!
00:05:08: Das waren fünfzehn Dolzer Filialen die dazugekommen sind... ...das ist ja eine ganze Menge.
00:05:12: und du hast gesagt, du hast dir nicht dieses Konzept von Maßnahme übergestülpt oder?
00:05:16: Ihr habt hier die DNA von Dolzer behalten?
00:05:19: Genau so ist es.
00:05:20: Im Ursprung war die Überlegung als Dolzer in die Insolvenz gegangen ist zu schauen welche Standorte funktionieren, welche nicht und dann vielleicht den einen oder anderen Standort auch für die Maßnahme zu adaptieren.
00:05:33: Überraschenderweise waren wir dann doch von der Grundsubstanz und als er so angetan insbesondere von den Mitarbeitern dass wir uns dann doch entschlossen haben das Filialsystem übernehmen.
00:05:46: Und auf der Basis haben wir dann das Ganze aufgebaut und haben gesagt, wir lassen aber Dolzer und Maßnahme separat.
00:05:54: Weil wir sowohl vom Auftritt her als auch von den Mitarbeitern her ganz anders am Markt agieren.
00:06:00: Deswegen fahren wir auch zwei Strenge in zwei Marken.
00:06:02: ja und Dolzer steht halt für Tradition ist der älteste Maaskonfektionär in Deutschland, und der Älteste der mit Maßkleidung begonnen hatte.
00:06:15: Und diese Tradition sieht man halt auch im Markt bei den Kunden und noch bei den Mitarbeitern die eine sehr hohe Identifikationen mit dem Unternehmen haben.
00:06:25: Das war wirklich der Ansporn zu sagen da treten wir ein und übernehmen das und dass auch mit dem Team und mit dem Namen
00:06:33: Ja,
00:06:34: alle mitgezogen.
00:06:36: Das heißt sind auch verschiedene Zielgruppen die hier mit Dolzer und Maßnahmen anspricht?
00:06:42: Der Marktauftritt ist ein anderer während wir ja bei Maßnahme Gezielt andere Wege gegangen sind als die traditionellen Wettbewerber.
00:06:51: Wir sind jung, frech aufmüpfig ja versuchen die Menschen anzusprechen, die mal was anderes wollen oder was Induelles wollen.
00:07:00: während Dolzer sehr traditionell ist auch in einem Schneiderhandwerk lange etabliert ist spricht es einfach eine andere Zielgruppe an.
00:07:10: und das wollten wir halt auch so belassen weil beide haben eine Berechtigung.
00:07:16: Und warum sollen wir alle auf die gleiche Zielgruppe gehen, wenn man halt den ganzen Markt abdecken kann?
00:07:23: Ideales Geschäftskonzept.
00:07:25: So eine Idee.
00:07:26: Liesst du das wusste ich gar nicht dass es Dolster schon so lange gibt.
00:07:29: mein Mann hat sich tatsächlich damals dort in Hochzeitsanzug schneidern lassen aber ich dachte auch dass wir ein ganz junges Unternehmen gewesen weil's auch immer ja so in der Peripherie ist oder jetzt nicht mitten in der Stadt und nie diesen klassischen stationären Handel look auch hatte, finde ich.
00:07:42: Das ist das Dolzer Konzept gewesen immer im Randgebieten Industriegebieten auch Industriesteil mehr oder weniger und das hat sich so über Jahre etabliert weil der Kunde kommt er gezielt dorthin macht auch gezielt Termine dort.
00:08:01: das heißt man war früher auch nie auf laufkundschaft angewiesen Und das hat sich ein bisschen gewandelt heute.
00:08:08: Ja, aber auch mein erster Maßanzug ja.
00:08:11: Zwei Tausend Eins Mein Erster Job.
00:08:13: Mein Erste Anzug war auch ein Dolze-Anzug.
00:08:17: Wir haben uns damals aus Asien schon mal anzüge mitgebracht und nicht wie heute so angucken.
00:08:22: Haben alles ihre Berechtigung?
00:08:25: Es ist immer das was der Kunde will Und
00:08:28: der Fit war aber trotzdem nicht ganz so passend.
00:08:30: Also da ist einfach das asiatische Körpermaß ein anderes als das deutsche, obwohl man ausgemessen wurde.
00:08:37: Noch mal zurück zur Sanierung.
00:08:39: du hast die Zentrale neu aufgebaut.
00:08:40: Du hast auch gesagt ihr habt einen übergreifendes Marketing Team geschaffen.
00:08:44: Das ist so dass eine und dann interne Organisationen sind die Lieferanten denn für Dolze als auch Maßnahme dieselben
00:08:51: Zum Teil.
00:08:52: Wir haben natürlich, was die Maßanfertigung angeht unsere Manufaktur mit darüber gestülpt ja um einfacher effizienter und auch natürlich kosteneffizient zu werden.
00:09:03: Es gibt aber auch unterschiedliche Lieferanten in den beiden Marken.
00:09:06: das spreche ich mal eher über den Assis Wah Bereich.
00:09:10: Und wir haben gesagt okay wenn wir auch wenn wir zwei Marken fahren Die Peripherie oder die Zentralfunktionen ist immer das gleiche.
00:09:21: Das heißt, wir haben alles zusammengelegt – die Verwaltung und die Buchhaltung.
00:09:24: Und wir haben uns dann auch an eigenes Marketingteam aufgeordnet.
00:09:28: Wir haben eine eigene Marketingabteilung weil wir ja der Überzeugungen sind dass die Authentizität der Produkte schwer zu fassen ist und dass die Mitarbeiter, die lange bei uns im Team sind, uns verstehen.
00:09:42: Und eine Agentur, die dann immer nur Tage oder Stundenweise dran ist das zu transportieren halten wir für schwierig Ist eine subjektive Wahrnehmung, aber bisher fahren wir da ganz gut und bauen das entsprechend auch auf.
00:09:55: Und auch weiter aus.
00:09:57: natürlich ist auch in der Größe.
00:09:59: mit zwei Marken mit insgesamt dann vierundzwanzig Standorten hat man natürlich auch überall Einkaufsvorteile die man heben muss
00:10:07: im Einkaufspreis
00:10:09: ja
00:10:09: unvermutlich auch.
00:10:11: Das war so.
00:10:11: der andere Punkt.
00:10:12: du hast gesagt Dolzer war oft am Rande.
00:10:13: ich erinnere mich auch hier in Köln daran dass das ein sehr sehr großer Geschäft war.
00:10:18: Maßnahmen sitzt eher in der Innenstadt, das heißt Ladengrößen ändern sich auch?
00:10:23: Ladengrüßen ändern sie sich auch weil auch die Umsatzgröße und auch die Frequenz sich geändert hat.
00:10:29: Dolzer ist seinerzeit begonnen und hat wahnsinniges Wachstum, wahnsinnige Umsätze und brauchte einfach so große Läden und insbesondere an den Wochenenden freitags und dann samstags High Live.
00:10:43: Das heißt, um überhaupt den Menschen dort unterzubringen und vernünftig bedienen zu können brauchen sie solche großen Länden.
00:10:49: das ändert sich ja also.
00:10:51: die Masse kommt nicht mehr nur an den Samstag sondern es wird immer mehr und mehr nach Termin gearbeitet, weil der Kunde halt auch mehr Aufmerksamkeit für sich haben will.
00:11:02: Für seine Beratung haben will und dann sind die Termine auch mehr über die Woche verteilt.
00:11:07: das heißt die Menge, die wir sonst samstens durchgeschleust haben, schläuzt man halt jetzt in die Woche überhaupt durch und deswegen braucht man auch kleinere Läden.
00:11:14: Und zusätzlich sind wir aus den Peripheriegegenden im Umland weg und in den Innenstadt.
00:11:21: Wir brauchen keine Eins-A-Lage, aber irgendwie so eins B zwei A. Wo
00:11:25: man zumindest gesehen wird?
00:11:26: Wo man zumindest gesehen wird und das Kauferlebnis von einem Kunden, was soll es ja nicht meinten entsteht viel mehr und wird höher wenn er in die Innenstadt fährt weil dass ein Gefühl hochkommt ich fahre jetzt zum Einkaufen und nicht im Industriegebiet irgendwie etwas abholen Und für uns ist die Lage eher ein Marketing als dass wir Frequenz brauchen.
00:11:49: Wir wollen gesehen werden, es muss geparkt werden können und deswegen zählen wir die Innenstadtlage, die uns vielleicht ein bisschen mehr kostet eher als Marketingausgabe als als Standortkosten.
00:12:00: Vermutlich hat sich ja auch seit der Pandemiezeit das ganze Shopping-Verhalten auch dahingegen erinnert.
00:12:05: was die Arbeitszeiten betrifft also durch das Homeoffice habe ich auch ganz andere Möglichkeiten.
00:12:08: Ich gehe vielleicht nicht immer nur am Samstag einkaufen sondern dann mal in der Mittagspause oder am frühen Abend.
00:12:34: Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Supporter, Toshiba Global Commerce Solutions.
00:12:40: Retail-Transformation beginnt mit der richtigen Plattform Und Toshiba unterstützt Händlerin mit flexibler Hardware, offenen Software-Plattformen und Services die Innovation ermöglichen statt Grenzen zu setzen.
00:12:54: Zurück zur Folge!
00:12:58: So, wenn man so richtig wandelt.
00:13:05: Ich bin früher auch immer, als ich war, beim Anzug zur Arbeit.
00:13:09: Das hat man ja gar nicht mehr so...
00:13:11: Es wird wenig.
00:13:12: Der Business-Anzug wird weniger und man muss aber sagen der Privatanzug wird mehr.
00:13:16: Also seit Piki Blinders oder ähnliches Ja?
00:13:20: Insbesondere die jungen Leute also ich sage jetzt auch mal zwischen zwanzunddreißig tragen wieder vermehrt Anzug mehr noch im privaten als in Business.
00:13:30: Die Krawatte erlebt gerade wieder ein Revival, die war jetzt zehn Jahre tot, die kommt gerade wieder und das heißt wir haben immer wieder Zyklen.
00:13:40: Im Moment ist businessmäßig die Anzüge out ja aber es heißt auch bei den Firmen man sollte adäquat angezogen sein.
00:13:51: Das heißt, in einer gewissen Weise kann das casual sein aber vernünftig angezogen werden.
00:13:57: Wir sind ja nicht nur ein Laden der Anzüge verkauft sondern wir verkaufen Outfits und da zählt auch Nechino, Nejeans nach master zu Jackenmente die komplette Freizeit, Orientierung auch.
00:14:11: Und deswegen bei uns bekommt man ein Komplettpaket und das nimmt der Kunde an.
00:14:15: Das heißt im Moment haben wir wieder ein Zyklus mehr Freizeitschafts-Business.
00:14:19: aber wir merken auch sukzessive.
00:14:22: die eine oder andere Firma kommt wieder zurück Gerade im Versicherungs-Bankenbereich.
00:14:28: Er kommt mal lieber mit einem Anzug, der erste Eindruck zählt.
00:14:31: Das ist genauso bei denen im Vertrieb.
00:14:33: das heißt wir merken immer mehr der Anzug kommt auch langsam wieder zurück so wie die Krawatte auch zurückkommt.
00:14:39: Spannend das mit der gerade ohne Einstecktücher.
00:14:40: Also meintest Assessors, habe ich mir gefragt?
00:14:43: Welche Assessor gibt es denn eigentlich noch nie, die man so trägt?
00:14:45: aber gut!
00:14:46: Ich finde ein gut sitzendes Hemd macht ja auch zur.
00:14:49: Jeans getragen sieht einfach ordentlich aus oder?
00:14:50: Absolut.
00:14:51: oder eine Jeans und dann einen Sportsockel drauf.
00:14:54: mit Patches ist viel auf Messen getragen immer gut angezogen.
00:14:58: Ja Auch der Handwerker geht da zu seinen Kunden.
00:15:01: Akquisitionsgesprächen mit ja meist legär Aber dann doch irgendwie vernünftig gekleidet und die Kombination macht's einfach
00:15:08: Auf jeden Fall.
00:15:09: Du hast gesagt, die Läden werden kleiner weil diese Massen an einem Tag nicht mehr kommen aber natürlich die Mietpreise auch vermutlich extrem hoch gehen.
00:15:18: Genau.
00:15:18: Gibt es so einen Turnaround wo man sagt ja so ein Laden ist nicht so.
00:15:21: Minimum an Quadratmeterzahl muss sein.
00:15:25: Ja, wir haben unterschiedliche Größen.
00:15:27: Bei Maßnahmen sind wir schon so zwischen sechzig und zweiter Quadratmeter Größe je nach Lage und natürlich nach Umsatz.
00:15:35: bei Dolzer aus der Historie her passen wir uns da so langsam an also normalerweise so hundertfünfzig bis dreieinhalb Quadratmetern ist schon die richtige Größe.
00:15:45: Und ja, die Mietpreise gehen nach oben.
00:15:48: Deswegen müssen die Flächen auch kleiner werden.
00:15:50: wir müssen effizienter im Laden werden.
00:15:52: Wir haben natürlich das Glück dass wir keine Stangenware haben und deswegen auch keine Lagerware.
00:15:58: Wir produzieren nur individuell für den Kunden Das heißt benötigen gar keinen Raum oder Platz um irgendwelche Ausstellungsstücke oder Fertigwaren dort auszulegen.
00:16:08: Das heißt wir konzentrieren uns auf unsere Beratung, auf unsere Stoffe und zeigen das in den Läden.
00:16:14: der Platzbedarf da überschaubar.
00:16:17: Was mir spontan in den Sinn kommt, habt ihr auch so digitale Möglichkeiten die ihr schon im Store dann habt?
00:16:21: Also keine Ahnung.
00:16:22: ich stelle mich vor dem Magic Mirror und sehe mich dann im Picky Blindersanzug.
00:16:25: oder kann ich heute anders vermessen werden?
00:16:28: Die Ideen sind alle da, schon alle angegangen.
00:16:31: digitales Vermessen funktioniert.
00:16:33: ja.
00:16:34: also es gibt drei D-Vermessungen.
00:16:36: das geht auch über unser System aber wir nutzen's nur eingeschränkt.
00:16:41: du kannst ein Körper aufmessen gleiche Körpermaß Aber du möchtest was anderes tragen.
00:16:46: Also dein Wohlempfinden der Kleidung findet nicht über das Körpermaß, sondern immer nur Trage auf Komfort statt.
00:16:52: Das heißt, du musst uns schon mitteilen.
00:16:54: Deswegen nennen wir das Schlupfteile.
00:16:56: Du kriegst also ein Musterteil an, um zu sagen...
00:16:59: Wie fühlt sich das an?
00:17:00: Auf der Haut?
00:17:00: Wie fühlte
00:17:00: ich es an?
00:17:01: Will ich's weit tragen oder eng tragen?
00:17:03: Im gleichen Körpermaße kannst du ja verschiedene optische Ausfertigung tragen und deswegen ist es notwendig dort auch den Aufmaß und dieses Wohlbefinden von jedem Einzelnen zu machen.
00:17:15: Das heißt, drei D-Scanning und Bestellen.
00:17:18: aus meiner Sicht für Maßkleidung wird es das nie
00:17:20: geben.".
00:17:21: Es gab schon vor zehn Jahren, hatte Maciej Ader mit angefangen, ja hat's wieder eingestampft, ja?
00:17:26: Das funktioniert nicht.
00:17:27: der Beratungsaufwand wird immer bleiben und es wird auch immer so sein dass der Kunde zum Aufbaß kommen muss.
00:17:34: Ja und dieses haptische Gefühl von dem Gespräch.
00:17:36: Ich denke mir auch gerade bin ich im Neoprenanzug als Material oder im Wollanzug ne?
00:17:40: Das sind natürlich Welten.
00:17:43: Wie die Ware dann fällt ist ja auch ganz anders.
00:17:46: Weiß nicht, suchst du noch Franchise-Partner?
00:17:48: Möchtest du so eine Art Call to Action starten?
00:17:50: Immer gerne!
00:17:51: Wir haben es tatsächlich in... ein bisschen Unhold gesetzt, als wir Dolzer übernommen haben.
00:17:57: Das heißt, wir waren die letzten zwei Jahre schon damit beschäftigt, Dolzer vernünftig umzuborden nicht nur in der Manufaktur sondern auch technische Anbindung, technische Weiterentwicklung.
00:18:10: und deswegen sind wir erst dieses Jahr wieder tatsächlich jetzt in den letzten Monaten angegangen, um sagen okay wir sind wieder offen für neue Freundschaftspartner.
00:18:21: Um die On zu boarden, jetzt haben auch wieder die Möglichkeiten und Kapazitäten, die vernünftig zu pleiten.
00:18:25: also ja gerne wer an Maß interessiert ist, wer an Selbstständigkeit interessiert isst der kann sich gerne bei uns on-boarden.
00:18:34: und ich glaube auch in Zukunft ob es jetzt das Freundschaftssystem von uns ist oder im Filialbetrieb arbeitet Kooperationen, Netzwerk, Einkaufsgemeinschaften.
00:18:46: Das werden wir zukünftig immer weiter ausbauen müssen weil der Kostendruck so hoch wird.
00:18:51: die Effizienz muss jeder nehmen auch jeder Wettbewerber Konkurrenz.
00:18:58: Der Kuchen ist für uns alle groß genug, also von daher ist ein Miteinander und einen Austausch schon sehr wichtig.
00:19:06: den Hegen und pflegen wir auch schon mit einigen Wett bewerbern weil wir einfach auf dem Markt uns etablieren wollen und das ist eine wichtige Sache Und das findet man halt auch als Frenchespartner bei uns.
00:19:20: Das war halt auch ein Sparrings-Partnerart, ja?
00:19:23: Nicht nur wegen der Einkaufsvorteile sondern einfach und Sparring hat die ganze technische Anbindung was auch die Auflagen von Berufsgenossenschaften und ähnliches angeht.
00:19:33: für jeden einzelnen ist es ein Riesending.
00:19:36: in der Gemeinschaft ist es einfacher weil wir alles schon vorgelebt haben.
00:19:40: Ja und ihr mit Erfahrung vorantreten könntet.
00:19:42: Wir haben auch viel Lehrgeld bezahlt.
00:19:44: Ja, das muss dann ein zweiter nicht mehr
00:19:47: machen.
00:19:49: Okay da braucht man das Entrepreneurship würde ich sagen.
00:19:52: Franchise Partner eure Mitarbeitenden sind ja Rater Verkäufer und auch Konfektionäre zugleich.
00:20:00: wie schult ihr die oder bringen die vielleicht alle schon so einen Wissen mit?
00:20:04: Wir haben natürlich unterschiedliche Kollegen.
00:20:08: Das kann der Schneider sein oder es kann auch der ausgebildete Einzelhändler sein.
00:20:14: Und beide funktionieren gut, auch Hand in Hand sehr gut und wir bilden natürlich entsprechend unsere Mitarbeiter immer weiter.
00:20:23: Wir bilden halt auch aus sowohl dazu bis als auch Quereinsteiger ja und halt auch Mitarbeiter die schon aus der Branche kommen aber das ist ja trotzdem eine andere Arbeit weil wir viel intensiver beraten.
00:20:38: Ja, die Mitarbeiter müssen Stoffkunde kennen.
00:20:41: Sie müssen nicht Schnittkunde können.
00:20:43: Die müssen aufmessen können und das wird dann über Wochen Monate von erfahrenen geschult.
00:20:49: und dass auch immer stationsweise, stationsweise auch mit anderen Kollegen.
00:20:54: wir machen das alles innenhaus ja und damit jeder seinen eigenen Weg findet wie er am besten berät und aufmessen.
00:21:02: Jeder ist individuell, wichtig ist nachher dass der Mitarbeiter, der Kollege ein Draht zum Kunden findet.
00:21:10: Er soll ihm ja eigentlich nichts verkaufen sondern er soll ihn beraten und der Kunde bestimmt was er haben will.
00:21:16: genau das bauen wir ihm dann
00:21:18: Ja und man kommt ja auch schon mit einer Erwartungshalte rein.
00:21:20: Das wird so individuell auf mich zugeschnitten sein, dass es dann ja schon fast optimal sein muss.
00:21:26: die Erwartungshaltung ist vermutlich auch
00:21:28: sehr hoch ne?
00:21:28: Die Erwartungen Haltung ist viel viel höher als beim von der Stange kaufen.
00:21:33: das heißt wenn ich schon was indudell fertige dann ist die Erwartungshaltung auch da dass das nachher passt.
00:21:39: Und wir messen ja auf und jeder kriegt sein eigenes Schnittmuster will nachher einen Wohlfühlkleidungsstück haben, wofür er natürlich auch Geld bezahlt.
00:21:51: Und da muss das passen.
00:21:53: Es ist eine intensive Beratung.
00:21:55: Das Aufmaß ist ja nur ein Teil davon.
00:21:58: D.h.,
00:21:58: es kommt dann noch zu einer Anprobe oder Entanprobe um das dann wirklich so perfekt sitzen zu machen dass der Kunde sich wohlfühlt.
00:22:07: Da kann natürlich auch sein, dass ich im Zeitablauf von der Produktion zwischen acht Wochen das eine oder andere Körpermaß verändert und dann, dass Wohlfühlen vielleicht anders ist.
00:22:19: Darauf müssen wir reagieren und das entsprechend noch anpassen damit der Kunde sich zum Zeitpunkt der Mitnahme des Artikels dann halt auch
00:22:26: wohlfühlt.".
00:22:27: Dann geht man am Ende mit einem richtigen Strahlen raus.
00:22:31: Wenn man so genau... ganz oft wenn man ins Geschäft geht, man zieht was an, denkt Das ist schön aber die Farbe!
00:22:39: Der Schnitt könnte da anders sein.
00:22:40: Dann kriegst du ja mit was raus, das
00:22:41: einfach perfekt ist!
00:22:42: Das ist auch das beste Lob für jeden Marskonfektionär wenn man einen lächelnden Kunden aufs Gesicht zaubert und der zufrieden ist und sich bedankt.
00:22:51: wir kriegen auch viele Schreiben Informationen danach noch vom Kunden wie gut er sich aufgehoben fühlt Ja?
00:22:58: Und das ist das Beste Lob für ihren Kollegen.
00:23:01: Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:23:04: Da ist man ja schon happy, wenn es einfach so passt.
00:23:06: Auch wenn es an manchen Stellen zwackt und ihr das so hinkriegt, dass du es trotzdem gut auch seht.
00:23:10: Das ist ja unsere Aufgabe.
00:23:12: Und das ist unser Job und den glaube ich machen wir sehr gut.
00:23:16: Das klingt nach Erlebnis-Shopping pur wo alle so nach streben!
00:23:21: So... Wir hatten jetzt schon das Thema Hochzeitsanzüge.
00:23:24: Gibt's noch?
00:23:25: Der Businessanzug ist gerade mal ein bisschen unhauled.
00:23:29: Das Hochzeitsgeschäft wächst auch weiter, aber trotzdem hast du irgendwann entschieden wir stellen uns auch bereite auf.
00:23:35: Und das fand ich total interessant im Vorgespräch zu hören es gibt viel mehr Zielgruppen und Anlässe an die man vielleicht gar nicht so gedacht hat.
00:23:42: Hochzeit wird immer ein großes Thema sein ja weil für den besonderen Tag, für den besonderten Anlass will man besonders Kleidungsstück und oftmals ist es dann halt auch der Maßanzug und dem werden wir auch gerecht.
00:23:55: Aber es ist doch noch immer eine Saison.
00:23:58: Ja, das heißt
00:23:59: eigentlich... Auch einmalig?
00:24:01: Also... In der Hoffnung einmalig.
00:24:04: Klar sind uns die Kunden, die mehrmals heiraten am liebsten.
00:24:07: Ganz besonders lieb, ja!
00:24:09: Aber im Idealfall einbarlig und oftmals ist es so dass es in den Sommermonaten geheiratet wird.
00:24:15: Das heißt wir haben von Februar bis Juli ist unsere Hauptsaison wobei man schon in den letzten Jahren merkt zur Herbst- oder Winterhochzeit tendieren immer mehr.
00:24:25: Das heißt, es zieht sich so ein bisschen raus.
00:24:27: ich denke auch das hat natürlich mit Kostengründen zu tun.
00:24:30: ja auch im Hochzeitsbereich wird alles teurer.
00:24:33: das heißt man fokussiert sich halt schon darauf wo kann ich vielleicht dann auch kostengünstige heiraten?
00:24:41: und deswegen streckt sich das mir übers Jahr.
00:24:43: aber um auf deine Frage zurückzukommen die Zielgruppen sind Unendlich eigentlich.
00:24:49: Wir sprechen von Business, wir sprechen von Messen und Klubs und Vereinen, die ein einheitliches Vereinssacko haben wollen.
00:24:58: Es gibt Freundschaften, die in der Gruppe gemeinsames Outfit haben wollen... Ach
00:25:03: echt?
00:25:03: ...
00:25:04: es gibt die verrücktesten Sachen!
00:25:06: Wir machen für Vereine die Vereinsoutfits mit ihrem indurellen Innenfutter, mit ihrem Logo Vereinswappen auf der Tasche.
00:25:16: Also es gibt da ganz viele Möglichkeiten und da wollen wir uns natürlich auch breiter aufstellen, damit wir halt auch von diesem Hochzeitspeak-Saison einfach wegkommen.
00:25:25: Weil wir haben ja noch ein paar andere Monate an dem wir Miete und Gelder bezahlen müssen.
00:25:29: so und deswegen wollen wir oder stellen uns schon breit auf aber das Potenzial ist da einfach nicht ausgereift.
00:25:37: Genau, das ist ja nur noch breitere Zielgruppe.
00:25:40: aber eine ganz spezielle und ganz speziell wichtig für unsere Kölnerinnen hier.
00:25:44: Ist natürlich auch der ganze Karneval, die dem ihr ganz viel beisteuert?
00:25:48: Ja genau dadurch dass wir natürlich in den Maßegment unterwegs waren hat sich vor zwei drei Jahren noch die Möglichkeit ergeben einen Karnevalsschneider zu übernehmen.
00:26:02: Das stand dann auch mit einem Partner vollzogen habe und wir schneidern für die Karnevalsvereine die Uniformen, für Prinzenpaare die Ornate oder halt auch mal fürs Dreigesternen dürfen wir ab und zu dabei sein.
00:26:19: Und da ergeben sich dann einfach Synergien für alle.
00:26:24: ja weil auch die Karnavalsvereiner nehmen ihre Uniformen für die Session.
00:26:29: Auch Dinge brauchen Anzüge und Club-Sakus außerhalb der Session, aber auch ungekehrt die Maßschneiderei.
00:26:36: wir hier Vollmaß schneidersitzen haben, die dann halt auch für die Maasnahme oder Dolzer halt dann auch schneidern können und noch spezielle Sachen machen können so sind wir flexibel und individuell aufgestellt
00:26:48: relativ aufwändig vermutlich so eine Karnevals
00:26:51: Das ist ein Vollmaß, das machen wir auch ausschließlich in Köln mit unseren Schneidern hier vor Ort.
00:26:57: Wir haben eine kölnerdeutsche Maas-Manufaktur und das ist schon sehr aufwendig, weil wir es individuell auch aufs Körpermaß von jedem einzelnen nach Vollmaßen schneiden.
00:27:09: Vermutlich gibt es ja ganz viele Unternehmen die auf euch zukommen.
00:27:12: wie seht ihr das denn im Umkehrschluss mit Influencern und Marketing nach draußen?
00:27:18: muss in beide Richtungen gehen.
00:27:19: natürlich ist wenn jemand auf uns zukommt, ist er irgendwie auf uns aufmerksam geworden.
00:27:24: Entweder durch eine Empfehlung oder hat es woanders mal gesehen.
00:27:28: aber diese Aufmerksamkeit müssen wir auch erzeugen das heißt auch über unser Marketing ob das Social Media ist Meta Google und wie sie denn alle heißen da müssen wir dabei sein ja damit überhaupt die Aufmerksamkeit erzeugt Und da sind wir auch gut aufgestellt.
00:27:47: Aber das beste ist immer der Empfehlungsmanagement, weil da schon ein gewisser Vertrauensvorsprung ist und Influencer Marketing ist natürlich ein Thema.
00:27:57: Da muss man mal schauen was passt zu uns?
00:27:59: Was passt so unserer Marke?
00:28:03: Verkaufsargument, weil wir wollen nicht einfach irgendwelche Ware verkaufen können.
00:28:08: Wir auch nichts sondern wir wollen ein Erlebnis verkaufen.
00:28:11: der Kunde muss ja zu uns kommen.
00:28:12: das heißt wenn brauchen auch authentischen Content und authentische Influencer oder Werbebotschafter oder wie man es auch immer nennt.
00:28:20: Das heißt wir wollen schon bis in Boden ständig bleiben Und wir müssen da einfach schauen wer da die richtigen Partner für uns sind.
00:28:28: Ja da sind ja noch paar im
00:28:29: Gespräch.
00:28:29: Es sind noch ein paar Gespräche.
00:28:33: Überraschung kommen.
00:28:34: Prima, wenn wir mal nachschauen.
00:28:36: Zum Abschluss sind schon dreißig Minuten herum.
00:28:40: Wenn wir uns in drei Jahren vielleicht wieder treffen würden Woran würdest du dann sagen ja ich habe den richtigen Weg eingeschlagen oder in die Richtung könnten wir uns auch noch weiterentwickeln?
00:28:53: Also in drei jahren wäre es ideal der ein oder andere Standort noch dazugekommen.
00:29:00: Das ist der Call to Action für die neuen Franchise Partner.
00:29:03: Aber auch für unsere Dolzer Filialen, auch da gibt es noch genügend weiße Flecken in Deutschland, dass wir profital weitermachen, das wäre schön.
00:29:12: Der Markt ist ja im Moment doch sehr im Umbruch was das Konsumverhalten angeht.
00:29:17: also von daher sind wir da.
00:29:19: Wir wollen noch mehr Kunden erreichen.
00:29:23: viele wissen gar nicht, genauso teuer sein kann, wie von der Stange.
00:29:28: Das glaube ich auch.
00:29:28: Ich habe einen deutlichen Mehrwert und das ist bei vielen Organis so transparenten Maß wird immer damit verbunden dass es mehr Geld kostet, das ist nicht der Fall.
00:29:39: aber noch wichtiger ist es für uns und dann sind wir glaube ich am richtigen guten Weg dass die Kollegen und Mitarbeiter sich wohlfühlen und mit der Marke identifizieren weil das Wichtigste ist bei uns dass wir eine Stabilität und Kontinuität der Kollegen haben, weil die verkörpern es nach außen und der Kunde geht mit dem Mitarbeiter nicht mit der Marke.
00:29:59: Ja?
00:30:00: Und da versuchen wir ja schon dem gerecht zu werden um halt auch ein vernünftiges Teamgefüge und vernünftiges Harmonisches miteinanderzufinden.
00:30:09: Das hoffe ich insbesondere dass uns das auch in den nächsten drei Jahren weiter gelingt und wir eine vernünktiges Team und eine coole Truppe zusammen
00:30:17: haben.".
00:30:22: Fokus stellt es, denn die sind ja auch Botschafter für irgendwas.
00:30:26: Absolut!
00:30:27: Das ist der Influencer vor Ort und das ist die wichtigste Rolle bei unserem Unternehmen.
00:30:33: Das darf man nicht verkennen.
00:30:35: Derjenige, der vorne den Kunden berät und wo der Kunde sich gut aufgehoben fühlt, ist der, der uns überhaupt den Umsatz bringt und deswegen muss man da ganz viel Acht drauf legen.
00:30:48: Jens, ich danke dir.
00:30:49: Schön, dass du im Studio gewesen bist und ich glaube wir könnten auch so viel mehr quatschen hier aber die Zeit ist doch jetzt leider rum.
00:30:57: Die
00:30:57: Themen sind spannend.
00:30:58: vielen Dank das hier sein Dorfte und immer gerne wieder
00:31:01: sehr gerne vielleicht nicht erst in drei Jahren mal schauen was alles so kommt.
00:31:04: Vielen vielen dank!
00:31:05: Danke schön
00:31:06: Das waren wirklich persönliche unsere konkrete Blicke hinter die Kulisse von den Maßschneidereien.
00:31:12: und ganz besonders gefreut hat nicht, dass gerade der stationäre Handel hier so eine ganz besondere Bedeutung hat.
00:31:18: Denn die Beratung, die so wichtig ist existenziell für dieses Konzept.
00:31:23: Das freut mich total als Verfechterin des stationären Handels!
00:31:30: Und dann abonniert doch gerne unseren Podcast.
00:31:32: Gibt uns eine Bewertung oder teilt sie mit den Menschen, die das Thema auch spannend finden?
00:31:37: Alle Links und weiteren Informationen findet wir immer in den Shownotes und ich sage tschüss bis zur nächsten
00:31:53: Folge!
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