Wachsen in der Krise: Robert Ley denkt den Modehandel neu
Shownotes
Der Einzelhandel steckt in der Krise – das hört man gerade überall. Robert Ley hört es auch. Und macht trotzdem weiter: neue Stores, fünf Umbauten in drei Jahren, eine Bar in jedem Haus. Christian Schwenk, Geschäftsführer des 130 Jahre alten Familienunternehmens, erklärt in dieser Folge der EHI Retail Insights, warum er die depressive Stimmung in der Branche für das eigentliche Problem hält – und was Gastfreundschaft mit Wachstum zu tun hat. Viel Spaß beim Zuhören!
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Gast: Christian Schwenk, Mitglied der Geschäftsführung, Robert Ley Damen und Herrenmoden GmbH & CO. KG
Host: Clarissa Vorreyer – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn
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Link: https://www.robert-ley.de/
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Lieben Dank an unseren Supporter:
Mit der girocard wird Bezahlen jetzt noch einfacher: Kundinnen und Kunden können künftig direkt in Händler-Apps sicher, schnell und bequem bezahlen – zu den bewährten Vorteilen der girocard.
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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.
Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.
Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.
Wir vom EHI wissen wie der Handel tickt und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über uns wissen? Ihr wollt das gesamte Portfolio des EHI kennenlernen? Dann hört euch unsere Folge über das EHI an: https://www.ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8/
Technische Produktion: Philipp Lusensky
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der EHI Retail Insights.
00:00:17: Der Einzelhandel steckt in der Krise, das hört man gerade von überall!
00:00:21: Und doch wer so an den Wochenenden zum Beispiel durch Düsseldorf oder Köln läuft sieht volle Innenstädte, belebte Einkaufsstraßen.
00:00:27: Die Frage ist also nicht, ob der Einzelhandel eine Zukunft hat.
00:00:32: Sondern wie Händler diese Zukunft aktiv gestalten können?
00:00:35: Ein Unternehmen das genau das tut, ist Robert Lai.
00:00:39: Robert Lais ein Familienunternehmen mit hundertbeißigjähriger Geschichte, siebzehn Filialen in NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen – und einem klaren Plan!
00:00:48: In den letzten drei Jahren wurden fünf Häuser vollständig umgebaut, ein Store in Monheim eröffnet und zuletzt der Standort Neues unter der Dachmarke Robert Lainoy aufgestellt.
00:00:57: Wie das alles gelingt und was hinter der Philosophie steckt, darüber spreche ich heute mit meinem Gast Christian Schwenk dem Geschäftsführer von Robert Leih.
00:01:05: Mein Name ist Clarissa Vorreier und los geht's!
00:01:15: Hallo Christian, ich freue mich sehr dass du hier bei mir im Studio bist und wir ein bisschen schnacken können.
00:01:20: Hallo Kassel, ich freu mich für die Einladung.
00:01:22: vielen Dank
00:01:23: Ja Christian, Robert Lei gibt es seit rund hundertdreißig Jahren wie ich gerade im Intro schon sagte Was ja echt eine sehr lange Zeit ist und somit habt ihr mit Sicherheit auch einiges an Geschichte mitgebracht.
00:01:34: Viele kennen euch vielleicht noch unter ganz verschiedenen Namen.
00:01:36: Crews Fashion Club, Rosa Bertram und Frank.
00:01:40: Jetzt macht ihr daraus eine Marke.
00:01:42: Was ist Robert Leih heute?
00:01:43: Und wofür steht ihr?
00:01:45: Ja, ich beschreibe uns immer ganz gerne als Start-up in einem Tweet-Sack.
00:01:49: Das beschreibt eigentlich ganz gut was wir gerade sind oder wer wir sind.
00:01:53: Wir sind ein Familienunternehmen das sich mitten im Wandel befindet.
00:01:57: Wir sind mitten in der Digitalisierung, wir sind mitte im Generationswechsel und wir sind vor allem ständig daran oder damit beschäftigt uns zu hinterfragen.
00:02:07: Und was ganz wichtig für uns ist, wir haben einfach Bock.
00:02:10: Wir haben Bock auf Einzelhandel und wir haben Lust drauf, das zu tun was wir können.
00:02:14: Und das ist einfach guter Gastgeber für die Menschen zu sein, die sagen ich habe heute Lust mal wieder den Einzelhandel zu besuchen.
00:02:20: und dafür stehen wir am Ende des Tages auch.
00:02:23: und wir bestehen vor allem oder stehen vor allem für eine Beratung für Service und vor allen für Freunde für unsere Gäste dass es das was Robert Leih ausmacht.
00:02:33: Ja gerade Bock darauf zu haben was man macht das transportiert ja schon einiges so an Kundinnen und Kunden weiter Und dann spürt man, glaube ich auch die Gastfreundschaft nochmal ganz anders.
00:02:42: Wie kam es denn dazu, dass ihr gesagt habt jetzt Schluss mit den vielen verschiedenen Namen?
00:02:46: Wir bündeln das alles in der Dachmarke Robert Lai.
00:02:50: Ja, das war eigentlich ein ganz spannender Prozess!
00:02:53: festgestellt und bemerkt vor einigen Jahren, dass uns irgendwie gar keiner kennt.
00:02:57: Wir sind cool, wir sind lässig und wir machen wahnsinnig viel aber keiner spricht über uns und keiner nimmt uns irgendwie wahr.
00:03:04: und das hat uns wirklich irgendwo auch gestresst.
00:03:06: und wir haben hinterfragt woran kann es eigentlich liegen?
00:03:09: Und wir haben einfach gemerkt... einfach keine Wahrnehmung und kein Gespür für die noch nicht vorhandene Marke Robert Lai hat.
00:03:16: Und dann sind wir in den Jahr zwanzig, dreinzwanzig hingegangen haben gesagt okay wie können wir das ändern?
00:03:20: Und haben eben eine Dachmarkenstrategie für Robert Laj ausgerufen.
00:03:24: unter der Kampagne Hashtag We Are One sind wir im Grunde in unserer neuen unsere neue Zeitreise gestartet.
00:03:31: und innerhalb dieser Zeitreisen haben wir gedacht ok was müssen wir tun damit wir einfach beim Endverbraucher bei den Gästen die draußen unterwegs sind eben anders ankommen und vor allem wahrgenommen werden.
00:03:41: Und durch viele Gespräche und eben auch Kontakt zu unseren Gästen, zu den Kunden, zu dem Menschen die uns besuchen oder die uns nicht besuchen haben wir wirklich festgestellt okay wir haben einfach keine Strahlkraft.
00:03:52: und dann haben wir gesagt wie können wir das ändern?
00:03:54: Was können wir tun?
00:03:55: Dann haben wir uns lange zusammengesetzt und haben gesagt ok wir brauchen zum einen eine Digital-Strategie nach draußen wirken eben auch logischerweise über eine gute Online-Präsenz, haben uns entschieden das wir alles was wir bis jetzt online gemacht haben unter unterschiedlichen Namen abzuschneiden komplett auf null zu setzen und mit einem neuen online Shop in zwanzig, dreinzwanzig ein relaunch geplant.
00:04:16: Und parallel dazu haben wir gesagt gut da müssen unsere Konzepte auch anpassen.
00:04:20: und ein Thema war was uns immer negativ berührt hat dass die Menschen die uns kannten haben uns irgendwie immer mit dem Outlet verbunden.
00:04:26: Das war immer so Robert leid es ist doch wenn irgendwie Da gibt es was... Da hat
00:04:31: eben tatsächlich da mit einer Kollegin drüber gesprochen, die dann auch irgendwie Outlet und hier nach... Ja,
00:04:35: das hängt immer noch.
00:04:41: Das war nämlich auch noch nie ein Outlet und genau damit hast du, es sei mitten in die Wunde getroffen.
00:04:46: Und dann haben wir gesagt was können wir tun?
00:04:48: Wir hatten ja früher wirklich fünf Outlets gehabt.
00:04:51: Die waren alle fünf erfolgreich oder vier davon zumindest.
00:04:55: Die haben wir ganz mutig abgeschnitten und haben vier davon hochwertiges umgebaut Robert Life Fashion Stores gebaut.
00:05:04: Wir haben in einige eine Botox Spritze reingehauen und andere haben ein richtiges Facelift bekommen, da haben wir echt Gas gegeben.
00:05:10: Er hat mit Marketing die ganzen Themen gut begleitet und dieses Thema wirklich Outlet abgeschafft bei uns und umgewandelt.
00:05:17: Und im nächsten Step waren wir richtig mutig und haben unsere großen Häuser also unsere eigentlichen Leuchttürme, die bis dahin unter dem Namen Leismagen-Moden Megastore fungiert haben sehr erfolgreich ebenfalls angefangen, um zu branden und haben gesagt auch diese Häuser bekommen ab sofort den Namen Robert Lai oder Robert Lais Fashion Store.
00:05:35: Und haben vor allem einen wichtigen Schritt getan, haben in Mühlheim-Kerlich das ist unser stärkster Standort und größter Standort.
00:05:40: Den haben wir komplett umgebaut und haben eben auf sechstausend Quadratmeter das Look entfielen DCI gestaltet die für uns für Robert Laj steht wo wir einfach gesagt haben und so wollen wir für uns im Unternehmen Einzelhandel interpretieren und so wollten wir uns am Markt eben auch darstellen.
00:05:57: Mit dieser Mission sind wir weiter vorangegangen, haben die anderen Häuser eben auch umgebaut und sind dann auch ganz mutig nach zehn Jahren hingegangen.
00:06:04: Da hat man mal wieder was Neues.
00:06:06: Haben im Mohnheim aus einem Reimbauchgefühl heraus diese dreitausend Quadratmeter, die ja eigentlich im Sinn schon zugesprochen waren übernommen und auch dort in einem richtig coolen Druck entfiel und genau mit unserer neu geschaffenen Identität Ein ganz, ganz neuen Robert Leistor aufgestellt was auch wahnsinnig viel Spaß macht und ganz stark dazu beiträgt dass wir auf einmal anders wahrgenommen werden.
00:06:26: Und im Frühjahr diesen Jahres waren wir dann auch noch mal wirklich mutig Und haben in Neues auch gesagt, da hatten wir ja bis dato den große Fashion Club.
00:06:37: Das war ein geschlossener Klub, indem man ausschließlich mit der Mitgliedskarte reinkonnt und ein bisschen wie beim Kino musste.
00:06:42: Man fuhr vorne durch so einen Kassenhäuschen durchgeben bei einer ganz charmanten Kollegin...
00:06:47: Der
00:06:48: saß eine Kollegin auch immer eine ganz nette?
00:06:50: Die gibt es auch immer noch, die sitzt da nur nicht mehr.
00:06:52: Aber haben dann gesagt okay wir wollen das nicht mehr weil da gab's dann auch zwanzig Prozent off.
00:06:58: Egal was du gekauft hast, dass du immer nochmal zwanziger Prozent Rabatt an der Kasse bekommen.
00:07:01: und da haben wir ganz klar gesagt Das passt dich mir zu uns!
00:07:04: Wir wollen einfach wirklich weg von Rabatten.
00:07:06: Wir wollen hin zum ganz neuen Image zu dem was wir eigentlich sein wollen Und haben dann dieses wirklich eingefahrene und gelebte Konzept abgeschnitten Haben über vierzigtausend Stammkunden gesagt pass mal auf Freunde Große ist AD.
00:07:22: Robert Leih ist hier neu am Start, haben den Laden auch wie ich finde wunderschön umgebaut, komplettes neues Look and Feel geschaffen so wie die Robert-Lei Häuser aussehen wollen und haben die Kunden richtig mit auf die Reise genommen und haben gesagt okay wir transformieren nicht nur den Laden sondern wir transformierern auch unseren Stammkunden, unsere große Stamm Kunden in unserer Robert-leih Familie im ganz spannenden Prozess und dadurch merken wir dass wir einfach eine andere Wahrnehmung bekommen.
00:07:47: Menschen sprechen über uns, nicht nur die Gäste oder Kunden wie Endverbraucher sondern eben auch Partnermarken.
00:07:54: Eben eine Textilwirtschaft ihr also.
00:07:56: im Vergangenheit hatten wir wenig Kontakte da ist nicht so viel passiert, aber seitdem wir soviel angehen machen und tun sind wir auch da eine ganz neue Wahrnehmung gekommen.
00:08:05: Und das ist für uns eben total wichtig!
00:08:06: Wir sind ja ein Familienunternehmen und unsere Familie trägt den Namen Lai und im Grunde tragen wir ihn auch alles ein bisschen weil wir halt eine Family sind und darauf sind wir stolz und das wollen wir genau nach draußen transportieren.
00:08:19: Auch wenn wir wachsen möchten wir in unserem Herzen einfach eine Familie
00:08:22: bleiben.".
00:08:26: Werbung mit der Girocard wird bezahlen jetzt noch einfacher.
00:08:31: Kundinnen und Kunden können künftig direkt in den Händler-Apps sicher, schnell und bequem bezahlen.
00:08:37: zu dem Bewertenvorteil der GiroCard.
00:08:40: Und nun geht es weiter mit der Folge!
00:08:45: Es ist schon spannend was so ein Look & Feel dann nochmal ausmacht.
00:08:48: auch die Strahlkraft einfach erhöht absolut.
00:08:51: Und auch dieses Gefühl, das finde ich so cool wenn die Leute in unsere Konzepte gehen und es ist ja bei uns total bekloppt.
00:08:57: Dass wir von neunzig Quadratmeter in Bad Godesberg in der Innenstadt mit einer hohen Quadratmetern Produktivität bis zu sechstausend Quadratmeter im Müllheim-Kerlich oder Weiterstadt alles bespielen.
00:09:08: So heterogen in den Sortimenten, aber so homogen in unserer Gastfreundschaft und in unserer Identität.
00:09:14: Und das ist uns total wichtig zu dieses Thema zu versprühen und den Kunden mit auf diese Reise zu nehmen und auch dem Kunden die Möglichkeit zu geben.
00:09:21: Boah, ich hab vielleicht heute ein bisschen Bock auf Innenstadt und dann gehe ich vielleicht mit meiner Partnerin in die Stadt und genieße ein bisschen Cityflair.
00:09:28: Und gehe vielleicht noch was essen oder was trinken?
00:09:30: Oder ich will konvinient unterwegs sein und setze mich in meinen Wagen und fahr eben zu meinem Robert Lai um Parke ganz entspannt und geniese eben dort die entsprechende Auswahl.
00:09:39: Entspannparken!
00:09:42: Nichts über eure Anreise hier.
00:09:45: Also generell übergreifen von den ganzen Stores, wenn es jetzt so unterschiedliche Größen auch gibt.
00:09:50: Das ist ja vom Gefühl her dann vom Shoppen auch anders.
00:09:52: Aber was soll denn der Kunde die Kunden, die den Store betritt mitnehmen?
00:09:57: Was soll er fühlen und was soll er mitnehmen
00:10:00: uns?
00:10:00: Also es ist mir total wichtig, dass der Gast, der reinkommt und uns spürt.
00:10:04: Und das eben transportiert über die Kolleginnen und Kollegen, die bei uns natürlich die Häuser bespielen – inklusive uns!
00:10:11: Wir sind ja auch alle immer mit am Start zumindest an dem Wochenende.
00:10:14: Aber ich möchte einfach, dass man dieses Gefühl hat wahrgenommen zu werden wenn man in unsere Häuser kommt und eben auch wirklich nicht nach dem Motto wir wollen dir nur eine Klamotte verkaufen haben?
00:10:24: Wir wollen den Kunden Emotionalität mitgeben Wir wollen ihn ein Stück weit in unsere Familie integrieren und Spaß haben, wenn er eben morgens an seinen Gleiterschrank geht.
00:10:32: Und eben für sein neues Teil anzieht und dann auch einen tollen Einkaufsmoment zurückdenkt.
00:10:37: Das ist uns total wichtig.
00:10:39: Wo er dann einfach die Gastfreundschaft eine sehr große Rolle spielt?
00:10:43: Absolut!
00:10:43: Ihr habt ja was ganz Besonderes wie ich finde in euren Stores und zwar habt ihr da überall eine Bar stehen und es gibt Kaffee Wein Sekt und das irgendwie alles kostenlos Schmeckt.
00:10:53: auf jeden Fall, würde ich sagen.
00:10:55: Wie kam es zu dieser Idee und welche Vorteile habt ihr vielleicht dann auch dadurch?
00:10:59: Also
00:11:00: ich glaube ein ganz wichtiger Punkt ist weil wir alle selbst gerne trinken so einen Glas Sekt oder ein bisschen Wein.
00:11:07: das macht irgendwie auch schon Spaß.
00:11:09: aber losgelöst davon ist natürlich ein Thema wenn man mal von sich selbst aus geht und wenn man shoppen geht oder wenn ich beide mitbewerbern unterwegs bin und ich kauf auch mal woanders einfach um auch Erlebnisse zu spüren Wenn ich mal der Erste der anspring, wenn man mir ein Espresso anbietet, einen Wasser oder auch gerne mal einen Vino.
00:11:26: Ich finde das macht den Moment irgendwie nochmal anders und es ist eine tolle Situation.
00:11:31: Und das ist vor allem für uns ein ganz wichtiges Marketing-Tool.
00:11:34: Wenn wir unsere Gäste begrüßen und eben auch die Chance haben zum einen den Kundenfest auch mal einen Moment zu parken – die Situation kann's ja auch geben!
00:11:42: Dass ich vielleicht zu meinem Lieblingsberater möchte und der ist vielleicht noch beschäftigt, habe ich eben die Möglichkeit bei einem Glästen oder bei einem Espresso oder einem Cappuccino zu warten.
00:11:50: Und ich finde auch den Abschluss an der Cafébar ganz toll – das machen unsere Beraters sehr gerne -, dass sie nachdem Sie die Ware an die Kasse gebracht haben mit dem Kunden nochmal an die Café-Bar gehen und gemeinsam auch das Erlebnis abschließen.
00:12:02: Das finde ich so schön!
00:12:04: Weil man bei uns das positive Gefühl des Service Levels von der Begrüßung bis zur Verabschiedung am Ende des Tages spüren kann.
00:12:12: Und wir haben auch Gäste und das finde ich ganz großartig, die kommen auch mal nur auf den Kaffee vorbei.
00:12:18: Das sind ganz tolle Stammkunden wo wir uns riesig freuen!
00:12:23: wirklich als Teil ihres Lebens wahrnehmen.
00:12:26: und das ist ja dieses Thema, als Familienunternehmen wo wir sagen wir wollen alle wie eine Familie agieren.
00:12:31: Und dann gehört es eben auch dazu dass man mal nur auf den Kaffee kommt und einfach mal ein bisschen im Blauscheld und sich vielleicht für die nächste Woche zum Shoppen verabredet.
00:12:39: Das finde ich ganz großartig.
00:12:40: Das spülen wir beispielsweise in unseren Stadtbutikken bei Bertram und Frank noch am Neumarkt.
00:12:45: Wir auf Kunden der Durchländern und mit ihren Beratern Espresso trinken aber erst die Woche drauf zum Shoppen kommen, aber die Beziehung wird einfach gestärkt.
00:12:53: Und das ist uns wichtig und auch in den großen Häusern spüren wir einfach eine bessere Verweildauer.
00:12:58: Wir haben im Mühleheim Kerliches ja unser Frequenzstärksterstandort auch wenn man der Samstags mitmacht da sind... Wir haben gestern sie manchmal vier fünf sechs Stunden da und die trinken zwischendurch ein, die verabreden sich sogar bei uns und sagen Mensch heute das mag vielleicht manchmal schon bisschen überheblich klingen In dem Raum Koblenz geht man eben ja nicht auf die Köwi, vielleicht hier in der Region um mal zu shoppen.
00:13:20: Da geht man wirklich zu uns und man genießt den Tag und man verabredet sich bei Robert Lai und da sind wir mächtig stolz drauf.
00:13:26: Ja das klingt auch also natürlich gastfreundlich klingt das alles sehr aber es klingt doch schon fast freundschaftlich!
00:13:31: Das ist uns wichtig, ja.
00:13:32: Freundschaftlich-slash-Familiehr dass ist das was für uns ganz oben steht.
00:13:36: Und habt ihr denn dann so viel Personal an den Standorten?
00:13:39: Also jetzt ein paar Leute da wissen was trinken wollen noch was quatschen wollen nach der Beratung nach dem Kauf Da müsste auch genug Leute da sein, dass das überhaupt möglich
00:13:47: ist.
00:13:47: Ja!
00:13:47: Das ist ja bei uns ganz verrückt ne?
00:13:49: Es gibt ja eine neben dem weniger werdenden Kunden... ...ist ja auch der Mitarbeiter eine ganz verrückte Spezie die man ja kaum noch kennt.
00:13:56: und wir haben in unserer Hashtag We Are One Kampagne ganz klar gesagt, dass egal wie die Situation ist und wo man vielleicht ab und zu mit der Kostenklammer ran muss oder die mal engern sehen muss, dass wir never ever an unsere Flächenbesetzungen ran wollen weil das ein wichtiges See-Eye von uns ist Und wir haben ganz tolle Beratungskollegen Auf einem sehr, sehr guten Niveau auch unterwegs sind und das ist für uns Spielentscheidend.
00:14:18: Weil der Kunde... Wir sind mal ganz ehrlich ich finde unseren Einkauf spitzenmäßig und wir machen ganz tolle Sortimente aber die Klamotte ist die Kramotte.
00:14:27: Egal wo ich hingehe wenn nicht mit dem Bossanzug kauft ist der Bossanzuge-Bossanzug.
00:14:30: Aber der Mitarbeiter der ihn verkauft und deren dir zeigt und er die Emotionen mit reinbringt, der macht am Ende des Tages den Unterschied.
00:14:37: Und deswegen brauchen wir die auch und haben die Gott sei Dank auch.
00:14:40: Und versuchen da natürlich mit allen Herausforderungen entsprechend für Nachwuchs zu sorgen, um genau diese DNA-Arbeiter zu leben.
00:14:48: Diese spezielle Betreuung ist das dann auch was, dass eure Kundinnen und Kunden erwarten?
00:14:53: Oder gibt es ja noch Leute, die sagen, ich hätte jetzt gerne meine Ruhe, möchte hier ein bisschen bummeln – und ich brauche das alles gar nicht!
00:15:00: Also ich würde sagen, unser Stammkunde erwartet eher die Beratung.
00:15:03: Der ist eher mal sauer wenn derjenige auf den er sich gefreut hat vielleicht nicht da ist weil Urlaub oder sonstiges.
00:15:08: und es gibt auch mit Sicherheit an einem ein oder anderen Standort auch mal Kunden die nur durchländern wollen.
00:15:13: aber in ich will man sagen siebzig Prozent unserer Stores kommt der Kunde gezielt und eben auch mit einer Kaufabsicht und eben entsprechend auch mit der Erwartungshaltung dass jemand sich Zeit für ihn nimmt.
00:15:24: also wenn die Leute wegen der Mitarbeitenden reinkommen darf jedenfalls die richtigen Leute eingestellt.
00:15:28: davon sind wir überzeugt
00:15:29: Ist ja der Wahnsinn.
00:15:31: Ja, da hat es mir schon im Vorhinein gesagt dass sich so generell diese depressive Grundstimmung die jetzt bei euch auf jeden Fall nicht zu spüren ist aber die generell im Einzelhandel so vorliegt das sich näherhaft.
00:15:42: Was genau meinst du mit der depressiven Grundstimmung und was siehst Du was andere vielleicht gerade nicht sehen?
00:15:47: Also ich glaube, dass wir eine ganz große Grundherausforderung haben im Einzelhandel.
00:15:50: Das ist seit Jahren so ne ganz digitive Gewitterwolke über uns schwebt und die kommt gefühlt manchmal jeden Tag tiefer Und irgendwie hat keiner den Antrieb und die Motivation mehr diese wegzuschieben weil Krisen gab es schon immer Es gibt Corona, es gab Weltwirtschaftskräsen.
00:16:06: Das ist nichts Neues und aktuelle haben wir eben auch ganz viele Herausforderungen im Markt.
00:16:10: aber wir spüren eben wenn ich die Möglichkeit schaffe mal die Gewitterwolke ein bisschen auf die Seite zu schieben um die Sonne durchzulassen dass man einfach ein ganz anderes Gefühl dafür bekommt.
00:16:19: und wir haben vor allem bei uns in Mittelstand ein Riesenthema das wir viel zu viele alte Köpfe in der Führung haben.
00:16:25: nicht dass sie schlecht waren Die waren mit Sicherheit ja auch mal jung und gut.
00:16:28: Aber dass wir zu viele Menschen haben, die die Platte nicht putzen und dadurch fehlt Innovationen.
00:16:34: Und wenn wir eins brauchen ist es ja ein Push – Wir brauchen Veränderungen!
00:16:37: Wir müssen neu denken, wir müssen uns jeden Tag hinterfragen und müssen uns überlegen was erwartet eigentlich der Endverbraucher?
00:16:43: Was möchte der Gast, wenn er uns besucht?
00:16:45: Und dafür brauchen wir viel, viel mehr Spirit und Inspiration.
00:16:49: Wir haben ja auch vorhin schon kurz über Negativschlagzeilen gesprochen.
00:16:51: da kann ich nur ein für mich sehr prägendes Beispiel nehmen.
00:16:54: das war einige Wochen der BTE empfohlen hat als Reaktion auf die schlechten Umsätze die Öffnungsseiten anzupassen uns Licht früher auszuschalten.
00:17:04: Dann kann ich sagen dann können wir es gleich lassen.
00:17:06: Das hat für mich mit Handeln und Erlebnis überhaupt nichts zu tun sondern ich brauche ja auch wenn ich eine Stadt fahre eine Auswahl haben, dann will ich ein Portfolio, da will ich was spüren.
00:17:15: Da will ich etwas mitnehmen.
00:17:17: und wenn wir eben den Manchmal weniger Menschen, die kommen eben noch weniger anbieten und weniger zeigen nehmen sie auch keine Motivation mit das weiter zu empfehlen.
00:17:27: Das heißt einfach die Rate und die Möglichkeit nach oben zu skalieren mache ich mir ja selbst kaputt.
00:17:32: also wir müssen es gegenteil tun müssen die Köpfe zusammenstecken und individuell überlegen was wir tun können um den Handel wieder zu pushen.
00:17:40: Ich bin einfach überzeugt davon weil ich das erlebe ich auch oft genug dass schon Menschen in die Häuser kommen los gelöst von uns auch ein anderen.
00:17:47: Du hast dich Besuche auch bei Mitbewerbern, die es sich vielleicht schwer tun.
00:17:50: Denkst du, das sind doch Leute!
00:17:52: Aber wir kümmern uns einfach nicht mehr.
00:17:54: Wir haben verlernt, die wichtigen Dinge in den Vordergrund zu stellen und wir beschäftigen uns immer viel zu sehr mit Krise als mit den Dingen wie gut sie sind.
00:18:01: und innerhalb der Kosteneinsparpotenziale die wichtig sind und die wir auch immer
00:18:05: suchen."
00:18:07: Spat jeder an den Dingen ein, die am Ende des Tages den Handel ausmachen.
00:18:11: Das sind natürlich auch Öffnungszeiten das ist jetzt auch eine Beleuchtung aber das ist vor allem eben der Kollege auf der Fläche und eben auch die spannenden Sortimente.
00:18:19: und wenn ich irgendwann in der Situation bin dass sich dann vielleicht nur noch von zwölf bis sechzehn Uhrs Licht anmache und nur ne B-Schirschino hinlege und die auch nicht beraten wird dann ist Einzelhandel tot.
00:18:29: Ja das kann ich nachvollziehen.
00:18:31: Von wann muss man ab ihr auf?
00:18:33: unterschiedlich.
00:18:34: Also wir haben die Kernöffnungszene C-IX, aber zum Beispiel in Monheim öffnen wir sogar schon eine Stunde früher, schon um neun weil wir gespürt haben dass die Kunden dort auch schon früher unterwegs sind und sich freuen das wir am Start sind.
00:18:45: es ist dann auch mal die gesetzte Kundin, das ist für uns ja auch ein wichtiges Thema älteren Kunden vergessen und ich sage immer, woher wir morgens aufmachen bin.
00:18:54: Ich auch froh wenn der eine oder andere mit dem Rollator reinkommt weil junge Leute arbeiten um die Zeit noch.
00:19:01: Ich wäre super glücklich, wenn ich um neun Uhr morgens schocken gehen könnte.
00:19:03: Kannst du bei uns?
00:19:05: Aber wo?
00:19:06: wir einfach sagen okay wir wollen auch einfach für jeden Endverbraucher die richtige Öffnungszeit anbieten.
00:19:10: Wir dürfen ja eins nicht vergessen das Internet hat jede Stunde jede Minute sieben vierundzwanzig geöffnet und wir müssen natürlich auch ein bisschen gegenstrotzen.
00:19:18: Ja, also bei euch ist auf jeden Fall der Spirit, der da den Unterschied macht.
00:19:21: Ich glaube wenn man darauf Lust hat, wenn man da irgendwas machen will und auf den Gast oder den Kunden die Kundin schaut, dann kann man da auf jedenfalls erreichen.
00:19:29: und was du ja sagst das sind ja dann Sachen... Die werden nach außentransportiert und daran wird ihr gespart.
00:19:34: Klar das macht irgendwie dieses ganze Einkaufserlebnis verändert, das macht es vielleicht kaputt oder auf jeden fall nicht mehr so schön.
00:19:41: Ihr eröffnet neue Stores, ihr baut bestehende Stores um.
00:19:44: Ihr habt auch euer Sortiment auf jedenfall erweitert gibt's ja noch was anderes, was hier anders macht als Händlerkollegen.
00:19:52: Also ich glaube, eins ist ganz wichtig dass wir ja unsere langfristige Strategie ausgerufen haben und an der halten wir fest.
00:19:58: Das finde ich immer ganz wichtig.
00:19:59: viele reagieren viel zu sehr in der Krise negativ wo man sagt jetzt ist gestern schlecht also mache ich morgen noch weniger für meinen Gast um eben irgendwie die Situation herzuwerden.
00:20:10: Und wir machen das gegeneinander.
00:20:10: Wir haben hinterfragen uns zwar jeden Tag und überlegen uns ob das richtig ist was wir gestern getan haben aber wir behalten unsere Dachmarken Strategie im Auge und wollen davon auch nicht abweichen.
00:20:21: Das finde ich ganz, ganz spielentscheidend!
00:20:23: Und wir denken nie an gestern... Ich sage immer es interessiert mich nicht was gestern war und vorgestern dreimal nicht heute einigermaßen aber vor allem morgen übermorgen.
00:20:31: das finde ich so ganz spiele entscheidend.
00:20:32: und was sich bei uns wichtig finde Wir sind auch kritikfähig, wir sind in der Lage zu sagen okay das war einfach mal kacke was wir gemacht haben.
00:20:40: Und da müssen wir ran und dann müssen wir das nochmal verändern und da wissen wir uns neu denken.
00:20:44: Das Wichtig ist eben dass man sich selbst dafür öffnet, dass man die Motivation hat und dass man auch lernen zu hören.
00:20:50: und es ist bei uns ja gerade so spannend weil wir hier auch in einem Wandel sind und jetzt im Generationswechsel des Unternehmens stecken die Augen, die Ohren öffnen für neue Themen und nicht denken.
00:21:02: nur weil wir das schon hundert Jahre so gemacht haben war es die richtige Entscheidung.
00:21:05: Und das finde ich ganz spielentscheidend du musst dich hinterfragen oder ist bei uns auch ein wichtiges Thema für Standorte aber eben auch für Sortimente und Inhalte.
00:21:13: und deswegen haben wir ja auch zum Beispiel entschieden dass wir diesen neuen Einkaufsbereich bei uns andocken und neben dem eigentlichen Textil eben auch noch Lifestyle Artikel anbieten möchten.
00:21:24: wenn man am Wochenende Die Städte anschaut, dann sind die Innenstädte ja auf jeden Fall auch voll.
00:21:29: Eure Stammkunden hast du gerade eben schon gesagt, die kommen natürlich vielleicht wegen des Personals weil sie euch auf jeden fall schon kennen.
00:21:34: Sie kennen Robert Lai, wissen was ihr anzubieten habt dass man da noch ein Pläuchchen hält.
00:21:39: Was macht ihr denn damit dann vielleicht Leute, die euch nicht kennen in eure Läden kommen?
00:21:43: Also sie laufen ja in den Innenstätten rum.
00:21:46: In den Laden reinzulocken.
00:21:47: Ja, also das ist ja im Grunde der Bauschellen-Marketing bei uns.
00:21:51: Das gilt für uns nicht nur die Innenstädte, genauso für die Häuser draußen auf der Grünen Wiese.
00:21:55: auch da müssen wir immer wieder motivieren.
00:21:57: So scheint immer was anderes weil da nicht so viele Leute...
00:21:59: Da läuft gar keiner!
00:22:01: Also selten dass man ja irgendwie Kundenströme auf der Autobahn sieht, die dann denke ich spieg mal hier ab.
00:22:06: Aber auch hier brauchen wir immer die Motivationen und hier merken wir einfach das unterschiedliche Themen zu unterschiedlichen Effekten führen.
00:22:12: Wir haben mit unserer Neuaufstellung des Bereichs Marketing es geschafft einfach individuell zu reagieren uns überlegen was können wir machen?
00:22:20: Und das sind Kleinigkeiten!
00:22:21: Wir haben letztes Jahr für mich eine der coolsten Reihen unsere Day-Trinking Reihe ausgerufen wo wir einfach die Häuser aktivieren indem wir einfach noch mal proaktiv Zu einem Cocktail als Beispiel oder zu einem kühlen Rosset im Sommer einladen und das dann wirklich nicht in allen Stores machen, sondern uns individuelle Häuser rauspicken.
00:22:37: Und da sind wir dann auch alle vor Ort so dass der Verkauf im Grunde seine Issus bearbeiten kann und wir kümmern uns um den Rest.
00:22:44: Das macht wahnsinnig viel Spaß!
00:22:45: Und damit locken wir neue Leute rein.
00:22:48: die richtigen Aktion zur richtigen Zeit ist ein wahnsinniges Thema ist ja auch ganz klarer Baustellen von unserem Marketing und genauso in der Innenstadt das alte Thema der Fensterkonzepte.
00:22:58: Wir haben in unseren Innenstadthäusern ja auch immer Gott sei Dank den Vorteil wirklich geile Schaufenster zu haben, die nutzen wir brutal.
00:23:06: hier machen wir einfach Stimmung und gucken eben auch dass wir den Kunden dadurch reinlocken.
00:23:11: So durfte es manche Dinge.
00:23:12: manchmal reicht es sogar wenn man mal ein paar Ballerungs vor die Tür stellt weil dann der Kunde schon denkt was ist denn hier eigentlich los?
00:23:19: Und das macht Spaß.
00:23:20: oder wir haben in Köln ab und zu auch mal ein DJ, den wir einfach auch nochmal in den Store setzen.
00:23:24: Eine Kölnspar die wir aufbauen, wobei einfach sagen wir machen Interaktion dass derjenige der Verballer denkt ich bewerte mir einfach neugierig und das geht uns ja allen so, dass man ab und zur einfachen wieder die Neugierde neu wecken muss.
00:23:35: Ja und gerade dieses stark erlebnisorientierte.
00:23:37: Ich glaube das ist normal wenn man da eine andere Emotion noch einmal weckt, dass das auf jeden Fall zieht.
00:23:42: Wenn ihr dann so Daydrinking anbietet, macht ihr dann eine Kooperation?
00:23:46: Oder ist das ganz unabhängig von Getränke?
00:23:50: Unabhängige von Getrenkemagen, das machen wir eigentlich alles selbst.
00:23:53: Das ist uns auch total wichtig weil wir ja auch die Marke Robert-Leis stärken wollen und deswegen da auch, sag ich mal keine Fähnchen oder Beschilderung von Partnern aufstellen möchten, sondern in dem Fall geht es wirklich um die Stärkung der Dachmarke Robert Leih.
00:24:06: Ja, komme ich vielleicht einmal.
00:24:07: also bei so einem Daydrinking war ich noch nicht bei euch.
00:24:09: Ich hoffe du bist beim Newsletter angemeldet dann erhältst du entsprechende Einladungen.
00:24:14: Ja, die letzten drei Jahre.
00:24:16: Ihr habt da fünf Häuser vollständig umgebaut und fast immer während der Laden lief also bei vollständigen Betrieb.
00:24:23: Wie geht das?
00:24:24: Und wie habt ihr das gemacht?
00:24:26: Ja, ich muss ganz ehrlich sagen das macht uns ja total viel Spaß.
00:24:29: Vor allem mir wenn ich ehrlich bin.
00:24:31: wir haben bei jedem Umbauplan wie auch eine Schließungsphase und während des Umbaus reduziere ich die immer von jede Woche komisch und alles schon genervt.
00:24:38: Aber es kommt der schon wieder ist wieder ne Woche weniger die wir einschließen und am Ende des Tages machen wir dann nur drei Tage zu um echtes Vm nochmal zu machen.
00:24:46: aber das klappt eigentlich total gut wenn nicht ehrlich bin.
00:24:49: und das coole ist und das haben wir festgestellt dass wir nicht nur uns selbst sondern eben auch unsere Gäste mit auf die Reise nehmen.
00:24:55: Dadurch, dass wir einen ganz hohen Stammkundenanteil haben sind die total interessiert daran was bei uns passiert.
00:25:01: Und die kommen dann einfach und die gucken.
00:25:04: Das ist ganz, ganz cool weil sie so mit uns fiebern und eben für uns diesen Umbau mitbegleiten.
00:25:10: Ich sage ja auch immer zu Hause wir sprechen ja immer irgendwie von Familie und so.
00:25:14: Da zieht man ja auch nicht aus wenn man es uns nie mal umbaut sondern dann rückt man vielleicht ein bisschen nach rechts oder nach links aber man bleibt da.
00:25:21: und so ist das eben auch für uns dass wir einfach sagen wir nehmen den Kunden mit auf die Reise und natürlich ist es auch ein wichtiger Punkt Wenn wir zu lange schließen würden, besteht auch ein bisschen die Gefahr, dass sich der Kunde abwandern hat.
00:25:32: Und das wollen wir natürlich auch vermeiden und ... In den Umbau-Phase verkauft man natürlich ein bisschen anders und das sind vielleicht noch mal eher die reduzierten Teile, die interessant sind.
00:25:41: Wo man natürlich über Räumungsverkaufsoptiken auch noch einmal läger bereinigen kann.
00:25:45: Das brauchen wir nicht zu diskutieren.
00:25:47: aber wir haben auch viele Kunden, die trotzdem kommen im Umbauen kaufen ihren Anzug weil sie eben uns mögen und bei uns bleiben wollen.
00:25:53: Das finde ich total wichtig und macht uns eigentlich total viel Spaß ist eine riesen Organisationsgeschichte und ist immer mit ganz ganz viel Aufwand verbunden.
00:26:02: Aber umbauten auch weiter noch Umsatz und da kommt natürlich dann auch die betriebswirtschaftliche Brille durch, die können wir auch meistens gut gebrauchen.
00:26:12: Die Kohle!
00:26:13: Und deswegen haben wir uns da eigentlich so konzeptionell aufgestellt.
00:26:16: aber wir haben einfach mittlerweile so ein starkes Team rund um mich herum sag ich mal...die so gut sind in ihren Themenbereichen dass es eigentlich mittlerweile fast automatisch läuft.
00:26:28: Bündert das also keine Einschränkung für den Gast vor Ort dann?
00:26:31: Nein.
00:26:32: Ja, es gibt dann vielleicht mal keine Bar mehr für eine Zeit oder die Toilette ist abgesperrt wenn sie umgebaut wird.
00:26:37: aber ansonsten versuchen wir das immer so nett wie möglich für den Kunden noch zu gestalten.
00:26:41: Wahrscheinlich seid ihr doch relativ hilfsbereit und schaut das dann trotzdem irgendwas gefunden
00:26:45: mit.
00:26:45: Absolut!
00:26:46: In eurer Strategie ist ja auch nicht nur die Gastfreundschaft ne Sache sondern in Sachen Omni-Channel und Lifestyle.
00:26:51: da seid ihr auch ... am Umstrukturieren und ihr wollt eure KundInnen irgendwann... ...Vierundzwanzig Sieben erreichen, also online wie offline.
00:26:59: Wo steht ihr da gerade?
00:27:01: Also es ist ja ganz wichtiger auch das ist nämlich der Bestandte unserer Dachmarkenstrategie dass wir sagen Wir wollen eben, dass unser Kunde Auch wenn er Sonntags auf dem Sofa legt und denkt ich brauche ein neues Hemd Und bin eigentlich Robert Leichkunde Dass er das nun mal nicht bei Mitbewerb bestellt sondern bitte bei uns und eben auch seine Kundenkartenvorzüge oder seine VIP-Vorzehe genutzt.
00:27:19: Ich würde mal sagen, wir haben ja dreiundzwanzig damit gestartet und wir machen das auch step by step.
00:27:23: Weil wir ja auch kein Riesen-Wasserkopf sind sondern wir arbeiten immer noch relativ schlank Und der Kinderschuh drückt schon, ich würde sagen wir dürfen schon in die Teenager Abteilung gehen wenn wir da neue Schuhe für diesen Bereich kaufen.
00:27:37: aber wir haben doch richtig was vor der Brust.
00:27:39: Aber wir haben uns steps aufgeteilt wie wir das machen wollen Und da bin ich ganz zuversichtlich, dass wir da gut vorankommen.
00:27:45: Zum einen haben wir ja das Thema, dass unser Online-Shop funktioniert und das natürlich perspektivisch auch die ganzen Omni Channel Prozesse wie Click in the Collect oder Click in Reserve bei uns eingeführt werden.
00:27:55: Dafür muss aber technisch alles funktionieren damit wir keinen verärgern.
00:27:58: Aber da sind wir dran, dass Wir zeitnah funktionieren.
00:28:01: Aber neben der Digitalisierung, die der Kundespült digitalisieren wir auch alles im Hintergrund also Buchhaltung und Co.
00:28:06: Deswegen müssen unsere Kapazitäten eben immer so steuern, dass es funktioniert.
00:28:12: Unternehmen ist die digitale Strategie wichtig und viele schließen ihren Online-Shop, aber wir entwickeln ihn weiter.
00:28:19: Wir sehen den als ganz, ganz wichtigen Bestandteil – das ist eine verlängerte Warenteke für uns!
00:28:23: Und eben auch gerade in unserer Dachmarkenstrategie wo wir sagen Hashtag we are one, wir wollen wahrgenommen werden ein nicht wegzudenkender Bestandteil.
00:28:30: Ja, gerade wenn E-Kummel es auch reibungslos läuft und dann vielleicht damit klick und collect das einander greift.
00:28:34: Das ist ja für mich als Kunden auf jeden Fall immer sehr angenehm.
00:28:38: Absolut!
00:28:38: Und wir wollen jetzt natürlich auch schaffen dass wir im Onlineshop eben dieses unglaublich heterogenes Sortiment abbilden können und dass du halt sagst ich kann da quer shoppen und wir sehen das ja Männer sind eher Markenaffin aber Frauen kaufen dir einen Look Und die kaufen dann wirklich vielleicht mal ein Blazer für neunhundert Euro und kaufen sich aber zwei Tops dazu, die neunzehn Euro kosten.
00:28:59: Das hast du ja im Store nicht so parat wie im Shop weil du dann noch einmal in einem ganz anderen Area Shops bei uns im Laden bist.
00:29:07: Du bist eher in der ruckwärtigen Abteilung, dann bist du natürlich weit entfernt von den preiswerten Tops.
00:29:12: Aber beim Shop hast du eben alles als Look beieinander da und das ist ganz, ganz spannend!
00:29:16: Für uns ist es auch mega Learning wenn wir eben die Wachenkörbe aus dem Online-Shop für uns interpretieren und sehen, wie shopt denn eigentlich so ein Kunde bei uns?
00:29:24: Ja,
00:29:25: das kann ich mir vorstellen.
00:29:25: Das ist ganz spannend, es da reinzuschauen.
00:29:27: Absolut!
00:29:28: Du hast gerade eben die VIP Vorteile angesprochen.
00:29:31: Was haben eure Kundinnen dafür Vorteile?
00:29:34: Also zum einen haben sie ja uns – das finde ich ja so den wichtigsten Vorteil – aber was wollen wir machen über unsere VIP-Karte?
00:29:41: Wir sehen ja die Beziehungen….
00:29:43: also wir haben ja die Kundenmitarbeiter oder Kundenunternehmensbeziehung.
00:29:48: wie im normalen Leben.
00:29:49: An der Beziehung muss man ja auch immer arbeiten, damit die auch weiter intakt ist und das machen wir natürlich ganz stark über die VIP-Karte weil wir dann die Möglichkeit haben eben über die Daten auch individuell zu bewerben.
00:29:59: Das ist so das Wichtigste dass wir schauen können dass der Kunde individuell angesprochen wird und die Werbung bekommt ihm auch interessiert.
00:30:05: und ansonsten hat man natürlich ganz klassisch das Bonussystem bei uns an der VIP-Karte hinterlegt, dass man eben aktuell eine bestimmte Prozentage seiner Umsätze zweimal im Jahr ausgeschüttet bekommt.
00:30:18: Die im Grunde wie Geld dann an der Kasse einzulösen sind.
00:30:23: Und die Kundenkarte für uns ein wirklich ganz ganz wichtiges Tool.
00:30:26: Die werden wir in den Jahrzehnte, sieben und zwanzig komplett neu interpretieren und auflegen so dass eben die Kunden auch noch mal eine andere in unterschiedliche Stufen eben rutschen können und eben einen anderen Status haben je nach ihren Umsätzen damit wir es am Ende des Tages schaffen das der Einverbrauch am liebsten nur bei uns shoppt und sagt mensche der fahre ich doch zu meinem Robert Leih weil ich dann eben vielleicht in den nächsten Status rutschend kann
00:30:48: also einfach dass dir denn die eingekauften Euro sind
00:30:50: genau
00:30:51: So und zu viele Punkte halt
00:30:53: umgewandelt
00:30:53: werden.
00:30:54: Ja, euer Sortiment hattet ihr breiter aufgestellt haben wir gerade eben kurz angesprochen.
00:30:58: Wir habt jetzt auch Lifestyle Produkte.
00:30:59: war das so ein Neat von der der ich widerspiegelt wurde?
00:31:02: Von den Kundinnen?
00:31:03: oder Habt ihr euch selber gedacht?
00:31:06: Wir mögen Sekt, wir mögen auch Wasen.
00:31:08: Ja
00:31:08: also eigentlich...
00:31:09: Wollen wir uns selbst ein bisschen Interior Design shoppen?
00:31:11: Ja, wir hatten mal eigentlich das Marketing-Schuld.
00:31:14: Wir hatten mal eine Popup-Fläche gemacht wo wir so'n bisschen Pool hingebaut haben und wollten so'nen Bademotor präsentieren.
00:31:21: und da dachten wir Boah, da müssen die ja irgendwie noch ein paar Gimmicks dazu nehmen.
00:31:25: Armreif, also hier Schwimmflügel und Cocktail-Aussteller für den Pool.
00:31:31: Und lauter so Sachen Wasserbälle und so gekauft um diese Optik zu schaffen.
00:31:35: Und dann haben wir nach einer Woche gedacht, krass!
00:31:36: Haben wir das alles einfach verkauft?
00:31:37: Wie kann das denn
00:31:38: sein?!
00:31:39: Und so kamen wir auf die Idee des mal auszuprobieren und haben da auch losgelegt.
00:31:43: Ich muss ganz ehrlich sagen dass es Verkaufsteam mich fast erschossen hätte als auf einmal Fischwasten in der wahren Annahme stand.
00:31:50: Diese Glockern?
00:31:51: Ja genau.
00:31:52: Die werden jetzt auf einmal aufkommen... aufbauen und verkaufen sollen.
00:31:55: Aber wir haben halt gedacht, wir müssen noch was anderes im Leben der Bishen-Chino machen!
00:31:59: Und jetzt finde ich ja unseren Bekleidungseinkauf großartig.
00:32:02: Ich kenne wenig Unternehmen die in dem Genre so ein geiles Sortiment anbieten wie wir.
00:32:06: aber wir haben gesagt, wir brauchen noch bisschen etwas anderes und wollen uns einfach nochmal neu erfinden.
00:32:10: und wir wollen eben dass der Kunde wenn er im Laden ist nochmal hängen bleibt und einfach irgendwas anderes sieht und haben da mit einer ganz tollen Kollegin im Team auch angefangen diesen Bereich neu aufzubauen.
00:32:20: Da haben wir schon viel Krämpel gekauft, der überhaupt nicht gegangen ist.
00:32:23: Und viele Themen sind angekommen wo wir selbst sagten ach du Alarm was is das denn?
00:32:28: und die haben dann irgendwie zwölf LOGs.
00:32:30: oder es gibt nichts.
00:32:32: also wirklich ein ganz anderes Business als Klamotte.
00:32:35: Zwölfe
00:32:36: LOGs?
00:32:36: Ja also Lagerumschläge wo du wirklich sagst Wahnsinn hätte ich nicht erwartet.
00:32:41: und dann haben wir gesagt okay wir wollen auch das so bisschen individuell anpassen.
00:32:44: mittlerweile machen wir richtiges Business.
00:32:46: damit Machen immer noch Querschläge, wo wir sagen, das hätten wir besser nicht gekauft.
00:32:49: Weil es auch wirklich herausfordernd ist.
00:32:51: Aber wir machen auch schon ganz, ganz tolle Umsätze gerade über Weihnachten und Ostern so die Phasen, wo die Kunden da auch nochmal kommen.
00:32:58: aber wir haben eben auch Marken, wir verkaufen auch Baubabkerzen Wir haben Skogsberg Das ist ja ganz hochwertig.
00:33:04: Und auf der anderen Seite mit Giftkampagnen, also ganz viele Themen, die du einfach auch mal mitnimmst und was ich wirklich Endstufe finde Mittlerweile kommen Kunden nur deswegen zu uns.
00:33:13: Wir haben Häuser, z.B.
00:33:14: Monheim-Frechen oder Wilhelm-Kerlich.
00:33:16: Da kommen die Kunden nur weil sie dann eben sagen, ich bin heute Abend noch eingeladen.
00:33:20: Ich brauche nochmal ein cooles Geschenk.
00:33:22: und da kann man bei uns eine Flasche schon Pannier mittlerweile kaufen.
00:33:25: Man kann den Kühler dazu kaufen.
00:33:26: Und man kann auch nur einen Päckchen Servietten holen.
00:33:28: Weil man denkt, ich war heute Abend bei einer Freundin eingeladet.
00:33:31: Je nachdem wie gut ich die wirklich leiden kann ist natürlich der Preis des Warenkoppels was ich hier mitbringe.
00:33:36: Aber ich hatte
00:33:36: ja auch schon alles.
00:33:37: Ja vielleicht hat ihr auch schon als Zimmer die beste Ausrede?
00:33:40: Aber das merken wir und das ist ganz cool.
00:33:42: Und wenn die Kundin dann deswegen auch zu uns kommt, sieht sie vielleicht auch noch mal im Augenwinkel in einem oder anderen coolen Artikel, wo ich denke, ich komme morgen nochmal und kaufe mir für mich eine neue Bluse.
00:33:52: Ich probiere euch da also auf jeden Fall weiter aus.
00:33:55: Wird auch angenommen?
00:33:56: Wird angenommen ja!
00:33:57: Und wie sieht das aus?
00:33:58: Also gerade wenn du sagst, dass Leute nur wegen der Lifestyle-Produkte dann reinkommen, würdet ihr es noch weiter ausbreiten.
00:34:05: Mehr Produkte in Sortiment aufnehmen?
00:34:07: oder gibt's da auch irgendwann so eine Schränke und sagt, nee wir wollen als Modehändler wahrgenommen werden?
00:34:11: Ja
00:34:11: das ist definitiv ein Modehänder.
00:34:13: aber ich glaube, dass wir da noch viel ausprobieren können und anderes dann auch wieder abschneiden.
00:34:18: Das ist einfach so eine Entwicklungsgeschichte wo man sagt was funktioniert nicht.
00:34:22: Wir sind ja auch immer in Paris auf der Messe und das ist ganz inspirierend.
00:34:25: Auf einmal kaufst du wirklich Dinge, damit hättest du nicht gerechnet!
00:34:28: Und die ordnen sich dann auch ganz cool ein.
00:34:30: und wir haben ja mittlerweile in den Häusern... In den Umbauhäusern auch immer fixe Flächen dafür bestimmt, die auch entsprechend mobiliert worden sind.
00:34:38: und dann kaufen wir auch zielgericht auf diese Flächen.
00:34:40: und das funktioniert richtig gut.
00:34:42: wenn du natürlich anfängst irgendwie gefühlt auf jeden Tisch eine andere Fischwaße zu stellen Dann wird es unruhig.
00:34:47: aber wenn man seine Flächen definiert und dann ganz klar sagt Bordes sind unsere Produkte das ja meistens um den Bereich der Bar herum, wo die Kundin dann eben auch sitzt und auf den Nachrichten klingt.
00:34:57: Ist aber nett ist, nehme ich vielleicht doch noch mal mit!
00:34:58: Dann funktioniert es wirklich gut.
00:35:00: Mit dem Blastek genannt kann man eigentlich so gerne gute Sachen anprobieren.
00:35:03: Genau deswegen ist das ganz praktisch und für uns einfach nur nochmal eine zusätzliche Möglichkeit, um Roherträge zu generieren.
00:35:11: Es ist super spannend.
00:35:13: wir sind jetzt fast am Ende hier von unserer Folge, aber eine Frage habe Was würdest du anderen Händler mitgeben, die gerade mitten in der Krise stecken und vielleicht nicht wissen wie sie da rauskommen?
00:35:24: Du bringst auf jeden Fall einiges an SpiritMit.
00:35:26: Also ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt ist mehr Kommunikation, mehr Austausch mit anderen.
00:35:30: Das schreien wir auch immer nach, um zu sagen, Mensch, lass uns doch einfach die Köpfe zusammenstecken!
00:35:34: Wir wollen ja... also ich persönlich finde es ganz wichtig dass einfach alle am Start bleiben.
00:35:39: Wir freuen uns über Kain, der morgen sagt Schließt die Tür ab, weil das ist ganz schlecht für das Einzelhandel des Bildes.
00:35:44: Sondern ich finde es eher cool wenn wir sagen was können wir gemeinsam tun und wo können wir zusammen hin?
00:35:48: Und was können am Ende des Tages machen?
00:35:50: Aber ich kann allen anderen immer nur raten schiebt einfach mal diese Gewitterwolke auf die Seite und überlegt warum seid ihr aus dem Herzen eigentlich Einzelhändler geworden?
00:35:58: Wenn man sich diese Frage stellt und für sich individuell beantwortet dann sollte man eigentlich die Lösung auf den Papier haben.
00:36:04: Eigentlich
00:36:04: ein sehr schönes Bild.
00:36:05: so zum Schluss Die Gewitter-Wolke die man wegschiebt und an der Sonnenschein kommt.
00:36:09: Ich bin ganz gespannt, wo Robert Leidern in den nächsten zwei, drei Jahren steht.
00:36:13: Und vielleicht hören wir uns ja dann auch noch mal wieder!
00:36:14: Wahnsinnig gerne!
00:36:15: Super!
00:36:16: Danke, dass du hier warst Christian!
00:36:17: Danke dir!
00:36:19: Ja wenn das mal keine motivierende Folge war irgendwie ganz schön anstecken der Spirit, der hier von Christian oder vom ganzen Team Robert Leit transportiert wird.
00:36:28: es hat mir echt viel Freude gemacht und wenn wir etwas heute mitnehmen können dann ist es, dass Krise kein Schicksal ist sondern eine Frage der Haltung.
00:36:36: Wer so investiert, umbaut und den Gast in den Mittelpunkt stellt, der kann auch in schwierigen Zeiten wachsen.
00:36:43: Ich hoffe euch hat die Folge genauso gefallen wie mir.
00:36:46: Schön dass ihr bis hierhin zugehört habt!
00:36:48: Ich freue mich schon aufs nächste Mal.
00:36:50: einen schönen Tag euch.
00:37:03: Ciao.
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