Agentic AI im Handel: Was jetzt über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet
Shownotes
Agentic AI markiert einen grundlegenden Entwicklungssprung in der Nutzung Künstlicher Intelligenz im Handel: Systeme unterstützen nicht mehr nur, sie planen, priorisieren, entscheiden und führen zunehmend auch eigenständig Aktionen aus. In diesem Tech Deep Dive im Rahmen der EHI-Initiative „KI im Handel“ spricht Imke Hahn mit Matthias Schlemmer und Maik Hesse von strategy&, der Strategieberatung von PwC, darüber, warum genau jetzt ein neuer Wendepunkt erreicht ist – und was das für Handelsunternehmen konkret bedeutet.
Im Fokus stehen die strategischen und technologischen Konsequenzen agentischer Systeme: Warum klassische Shop-Optimierung allein nicht mehr ausreicht, weshalb sich Kundenzugang und Wettbewerbsdynamik verschieben und welche Rolle Datenqualität, Kontext und Governance dabei spielen. Die Folge zeigt, warum nicht die KI-Modelle selbst der größte Engpass sind, sondern fehlende Datenintegration, mangelnde Kontextfähigkeit und unzureichend vorbereitete Prozesse.
Gemeinsam diskutieren sie, was dieser Paradigmenwechsel für IT- und Datenlandschaften bedeutet, warum CIOs jetzt vor allem die richtigen End-to-End-Prozesse identifizieren müssen und welche Prioritäten in den nächsten 24 Monaten entscheidend sind, um von ersten Pilotprojekten zu echter Skalierung zu kommen.
+++
Gäste: Matthias Schlemmer und Maik Hesse, strategy&, die Strategieberatung von PwC
Host: Imke Hahn, Director of IT Research, EHI Retail Institute
+++
Fragen, Feedback oder Interesse am Austausch zur Initiative KI im Handel?
+++
Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.
Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.
Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.
Wir vom EHI wissen wie der Handel tickt und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über uns wissen? Ihr wollt das gesamte Portfolio des EHI kennenlernen? Dann hört euch unsere Folge über das EHI an: https://www.ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8/
Technische Produktion: Philipp Lusensky
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:17: Ich melde mich nur ganz kurz zu Beginn, denn heute hört ihr einen Deep Dive zum Thema IT und er wurde von unseren Kollegen gestaltet.
00:00:24: Viel Spaß mit neuen Impulsen direkt aus der Praxis!
00:00:28: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres AI TechDeep Dives.
00:00:32: Und heute wird es richtig spannend!
00:00:35: Agentic AI im Handel, was jetzt über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet?
00:00:40: KI entwickelt sich rasant weiter und mit agendischen Systemen geht es längst nicht mehr nur um Unterstützung sondern zunehmend um eigenständiges Handeln entscheiden oder steuern.
00:00:50: Wie können Unternehmen diese Entwicklung strategisch nutzen ohne den Anschluss zu verlieren?
00:00:55: Genau dafür habe ich mir zwei Experten eingeladen Und zwar Matthias und Mike von Strategy&.
00:01:01: Die globale Strategieberatung im PVC-Netzwerk.
00:01:04: Schön, dass ihr da seid!
00:01:05: Freut uns
00:01:07: auch!
00:01:15: Wir steigen bei unseren Tactical Dives immer direkt
00:01:17: ein.
00:01:18: Mike, warum jetzt?
00:01:20: Was ist das Neue an Agente game AM Handel?
00:01:24: Ja danke, die Imke.
00:01:25: Wenn wir heute über Agente Game AM Handeln sprechen dann reden wir nicht über den nächsten Chatbot sondern aus meiner Sicht reden wir über den Übergang von KI assistierten Entscheidungen hinzu Autonomagenten, die dann eben vergleichen, priorisieren, entscheiden und immer häufiger auch Aktionen ausführen.
00:01:46: Und das ist strategisch relevant weil sich damit die Logik von Geschwindigkeit, Differenzierung aber letztlich auch Kundenzugang verändert.
00:01:55: Ich glaube, was dabei auch ganz wichtig ist.
00:01:57: Wir sehen gerade der Handel bewegte sich sehr stark von den ersten experimentellen News Cases die wir so in den letzten Jahren gesehen haben hin zu einer richtigen operativen Skalierung und das heißt jetzt sozusagen für die Agente Commerce.
00:02:10: im Breiten Sinn heisst es dass es plötzlich um wie Mike sagte um ganze Transitionen geht end-to-end wirtschaftliche Transaktionen Und
00:02:18: das
00:02:19: sowohl für die Kundenseite, als auch für die Internetprozesse.
00:02:22: Also für Procurement, für Service und für
00:02:24: Supplychain-Prozesse.".
00:02:26: Und du warst gefragt warum eigentlich genau jetzt?
00:02:28: Für mich ist es weil drei Druckpunkte gleichzeitig wirken oder zusammenkommen.
00:02:34: Das ist zum einen die Kundewartung, die sich verschiebt.
00:02:37: Zum anderen hast Du Komplexität in der Wertschöpfung.
00:02:39: Die steigt und du hast neue Plattform-Ökosysteme – die LLMS, OpenAI, Google und
00:02:44: Co.,
00:02:45: die sich dazwischen drängen!
00:02:46: Und wenn jetzt eben die Sicherheit in diesen LMLs und in Agentenkanälen revenuecritisch wird, dann reicht die klassische Shopoptimierung so wie wir sie früher gemacht haben alleine nicht mehr aus.
00:02:58: Ja und spannend ist auch – Wir sehen eine extrem hohe Adoptionsgeschwindigkeit!
00:03:02: Also wir haben eine Studie gemacht und da haben wir fast sogar schon konservativ, sprich mir von fünfzehn Prozent des europäischen E-Commerce der bis zwanzig dreißig agentisch wird.
00:03:12: Wir haben aber auch eine Umfrage gemacht, wie Händler das so einschätzen und da kommen sogar noch höhere Zahlen raus.
00:03:17: Also da tut sich gerade richtig richtig viel und wir sehen dadurch seine doch ich würde sagen eine mehrfach schnellere Adoptionskurve als dass beim klassischen eCommerce vor doch einiger Zeiten zwischen war.
00:03:31: und gleichzeitig sehen wir aber auch, dass tatsächlich die Retailer dieses Thema ernst nehmen.
00:03:35: Das heißt sie prüfen dieses Thema, sehen sich an.
00:03:38: was bedeutet es für mich?
00:03:39: Für mein Assortiment
00:03:40: d.h.,
00:03:41: Die ersten Agenten werden bereits umgesetzt in langer Wertschaffungskette und das ist natürlich eine superspannende Entwicklung.
00:03:48: Und wenn man das ein bisschen zusammenfasst, würde ich sagen am Ende des Tages ist es für uns ein fundamentaler Wechsel in der Art wie der Handel in Zukunft funktionieren wird.
00:03:56: Ich glaube nennt das in der Studie ja auch einen Paradigmenwechsel.
00:04:00: Was verändert sich denn konkret in IT-und Datenlandschaften?
00:04:04: Ja, ich bin das gerne mal auf.
00:04:06: Ich glaube der eigentliche Paradexel in den Wechsel ist für mich, dass wir jetzt von einem, beschreiben wir das System of Record zu einem KI-gestützten Knowledge Layer über den System übergehen.
00:04:17: Das heißt nicht, dass die Systeme verschwinden aber die verlieren schon Schritt für Schritt ihre Exklusivität als Ort an denen die eigentliche Geschäftslogik lebt werden also sozusagen stärker zu einer Daten und Execution Layer.
00:04:30: was vielleicht dazu kommt wenn man das auf der Prozessebene ein bisschen betrachtet, dass wir von diesen linearen sehr sequenziellen Workflows die typischerweise da sind zu einem kontinuierlich orchestrierten Echtzeit-Ökosystem wechseln.
00:04:45: Das klingt jetzt sehr komplex.
00:04:46: aber am Ende des Tages heißt es nicht mehr einzelne Systeme oder sogar Übersystemen weg mit Systembrüchen den Prozess ausmachen sondern das Agenten über Systemgrenzen hinweg koordinieren können.
00:04:58: Und das bedeutet aber natürlich auch, dass ich wenn ich so etwas designe und mir ansehe und auch von der IT-Brille her anschaue.
00:05:06: Dass ich überlegen muss wo sind meine humanen Looppunkte?
00:05:09: Was für eine Governance setze ich drüber?
00:05:11: Wie schauen die Schnittstellen aus damit Agenten überhaupt in den Systemen interagieren können
00:05:14: usw.?
00:05:15: Das ist tatsächlich ein ziemlich großer Wandel auch für die IT-Systeme, die jetzt ja aktuell im Einsatz sind.
00:05:23: Und auch wenn man jetzt von der Kundenschnittstelle drauf schaut ist es strategisch total brusand für ein Handel, weil die wird eben total diffuser dadurch.
00:05:31: Wenn jetzt Agentenprodukte entdecken vergleichen und letztlich auch kaufen dann wird eben die Discoverability in AI-Kanälen genauso wichtig wie die Conversion im eigenen Shop.
00:05:42: Das heißt der Wettbewerb verschiebt sich von reinem Frontendesign hin zu maschinenlesbarer Angebots und Entscheidungsfähigkeit für Händler.
00:05:51: Ich glaube das sind ganz wichtige Punkte die du ansprichst.
00:05:54: Die Discoverability, was heißt das eigentlich?
00:05:56: Am Ende des Tages heißt es dass die Produkte, die ich anbiete für Agenten lesbar sein müssen.
00:06:03: Das heisst ich muss Preisinformatione Bestandsinformationen, die müssen für eine Maschine lesbar ausspielbar sein.
00:06:09: Das ist natürlich etwas anderes als die unter Anführungszeichen bloß auf einer Webseite für Menschen lesbar darzustellen.
00:06:15: Auf der anderen Seite heißt es aber natürlich auch für den Payment-Prozess neue Herausforderungen.
00:06:20: Also die Identität, die Zustimmung, die Limits, der Betrugsschutz – das kommt ja alles damit rein!
00:06:25: Muss ich mitdenken und muss sich designen?
00:06:28: Und da sieht man schon, dass ist also nicht bloß ein neues UI Thema.
00:06:32: Es ist nicht so die neue Webseite, die ich baue, sondern ich muss eigentlich Infrastruktur und Governance von Anfang an mitdenen.
00:06:40: Data Readiness war ja jetzt auch in der letzten Zeit und auch in die Initiative, auch in den Arbeitskreisen immer wieder ein großes Thema.
00:06:47: Und das ist ja gerade auch erwähnt warum sind Daten denn jetzt der größte Engenpass?
00:06:53: Also für mich ist die Kernhaussage hier eigentlich dass Unternehmen nicht bei der Nutzung von KI im Handel an dem KI-Modell selbst scheitern sondern an der fehlenden Integration und Qualität der Daten.
00:07:04: Anders gesagt Es reicht eben nicht ein gutes KI-Modell zu haben, wenn die zugrunde liegenden Daten und der Kontext nicht stimmen.
00:07:11: Da gibt es das oft zitierte Prinzip garbage in garbage out.
00:07:15: Das bedeutet eben, dass schlechte Eingabendaten so schlechten Ergebnisse führen.
00:07:19: Bei agentik AI gibt das allerdings noch eine Stufe weiter.
00:07:22: Es geht gar nicht mehr genau um die Datenmengen oder deren Güte sondern jetzt vor allem darum ob relevante Kontexte überhaupt vorhanden sind Und ob sie dann auch richtig verknüpft sind.
00:07:32: Weil um die Informationen, die zusichtlichen Informationen kann die IKI keine verlässlichen Kontrolliermann Entscheidungen treffen.
00:07:38: Das heißt dass man diesen Satz in garbage-out eigentlich dahingehend erweitern kann das man sagt no context nor control.
00:07:44: also ohne kontext fehlt die Steuerbarkeit und die Verlässlichkeit der KI.
00:07:48: Den Punkt glaube ich können wir gar nicht überbetonen.
00:07:51: Agentic AI funktioniert da anders als nur zu sagen mehr Daten sind gut.
00:07:57: Wir haben das ja schon vor ein paar Jahren so ein bisschen erlebt.
00:08:00: viele haben Co-Pilot eingeführt.
00:08:02: Und dann hat es geheißen, ja da musst du aber zuerst den Daten säubern.
00:08:05: und alle haben sich gewundert warum?
00:08:06: Weil die KI kann das ja... Kann sie eben nicht!
00:08:08: Also das zusammenführende richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Aktualität, mit dem richtigen Herkunft
00:08:16: usw.,
00:08:16: Das ist eine Kunst umd' Anfangszeichen.
00:08:20: Entropic hat dazu ein schönes Wort oder einen schönen Begriff geframed nämlich Contact Engineering.
00:08:25: also es geht nicht um maximal viel Input sondern den richtigen kleinsten hoch signifikanten Kontext für die richtige Aktion.
00:08:33: Und das hinzubekommen, dass ist ein Aufwand und muss man auch überlegen, es ist semantische Layer korrekt zu bauen, ist eigentlich das Gebot der Stunde.
00:08:41: Ja, und die großen LNN-Zonnel glaube ich auch alle ihren eigenen Zugangspannend finde ich, so was Entropel gerade erwähnt.
00:08:47: Oben AI geht da bei seinen internen Datenagenten auch super interessant vorbezüglich der Schichtung der Daten unterteilt es in Metadaten menschliche Anotation Dann reines Kotverständnis, aber eben auch institutionelles Wissen aus dem Unternehmen.
00:09:03: Erinnerungen, Kontexte, Live-Kontexte.
00:09:06: Strategisch übersetzt heißt das für die Agenten nicht nur Masterdata was jetzt erstmal da ist zählt sondern immer auch das ganze Betriebswissen und dass alles schlummert heute in Unternehmen, Teams Outlooks, Slack im OneNote Aber eben auch in den Köpfen von Mitarbeitenden selbst.
00:09:24: Ich glaube man darf zu sagen fürs Management was Wesenliches abzuleiten.
00:09:29: Das klingt nach sehr viel, das ist auch sehr viel.
00:09:32: Das heißt es heißt nicht sofort das gesamte Unternehmen zu identifizieren.
00:09:36: Das ist ein zu großer Berg den man besteigen möchte sondern man muss sich eigentlich ansehen was sind so die zwei drei hoch wertschöpfenden Prozesse die ich habe?
00:09:47: Ich starte dort überlege was sind da die fehlenden Wissens und Daten Bausteine wie kann ich die korrektieren Und dann sozusagen sich zu fokussieren, Lighthouse-Biloten wie wir das gerne nennen auch zu bauen und zu zeigen was alles geht.
00:10:00: Um da sicherzustellen dass die Last Mile Integration auch passiert und dass ich weggehe von dem was gerne als Pilot Purgatory bezeichnet wird also ganz viele Piloten bauen die aber nicht verankert sind, die nicht skalierfähig sind sondern sich wirklich zu konzentrieren eben auf diese paar echten großen Wertschöpfertenprozesse.
00:10:19: Ich glaube, das war ja auch ein wunderschönes Fazit aus der Initiative.
00:10:23: Aus dem ersten Workshop war digitalisierst du einen schlechten Prozess?
00:10:28: Hast du einen schlechtem digitalen
00:10:29: Prozess
00:10:30: und das kann man hier genau drauf beziehen.
00:10:33: Was heißt das aus eurer Sicht konkret für die IT-Leiten im Handel?
00:10:38: Womit sollen sie jetzt anfangen?
00:10:40: Es ist oft schwierig da den Start zu finden!
00:10:44: Ja, IT heißt der Informationstechnologie.
00:10:46: Ich glaube in dem Fall ist tatsächlich das erste Schritt aus meiner Sicht nicht die Technologieauswahl auch in der IT für CIOs sondern wie Matthias eben schon erwähnt hat die Prozesswahl.
00:10:57: also CIO zusammen mit den Business sollten gemeinsam zwei drei end-to-end Prozesse auswählen bestimmen in denen Agenten schon jetzt echten wirtschaftlichen Hebel haben.
00:11:07: Das kann jetzt im Commerce wiegen, kann Service-Use-Case sein, Replenishment und Procurement einkaufen entsprechend in Handel.
00:11:15: Und die Wirtschaftlichkeit sollte meines Erachtens durch den konkreten Business Case untermaut sein.
00:11:19: Sonst bleibt man in dem von Matthias erwähnten Pilottheater oder Pilotfeuerwerk hat aber am Ende des Tages keine echten ROI Metriken.
00:11:28: Gerade
00:11:29: für CIOs natürlich wichtig.
00:11:31: auch ein ganz wesentlicher Schritt ist die Architekturdisziplin also wie vorher erwähnt das so offen zu gestalten, Schnittstellen zu bauen, APIs zu bauen.
00:11:40: Dass ich so ein interoperables Agenten-Framework überhaupt draufsetzen kann in die Architektur und damit natürlich letztlich auch Systeme stärker entkoppeln und standardisieren.
00:11:52: So dass Agenten damit arbeiten können, sie könnten das so lesen, da sind entscheidende Dinge auslösen ohne dann jedes Mal Sonderwege zu bauen um sozusagen Prozesse nachzubauen sondern im Ende des Sages geht es um eine Schnittstelle.
00:12:04: offene Architekte
00:12:06: Ja, und ich glaube dann als nächster Schritt schießt sich Governance an.
00:12:10: Das wird aus unserer Sicht tatsächlich sehr häufig nur unterschätzt.
00:12:14: Ich glaub in den Gentekommers gewinnt am Ende nicht der Händler oder die Händlerin mit der schicksten Demo sondern diejenigen, die tatsächlich Maschinelle Entscheidungen unter Kontrolle bringen.
00:12:24: D.h.,
00:12:24: die wichtigen Schlagworte an dieser Stelle sind Identitätszustimmung Limits und Interoperabilität haben wir gerade schon mal in den Ausfängen Matthias stückweit gehört.
00:12:33: Die vier Begriffe sind für mich letztlich Wenn man so für Betriebsbedingungen agentische Autonomie.
00:12:39: Was heißt das Identität?
00:12:40: Wer darf Handeln, Zustimmung mit welchem Mandat Limits innerhalb welcher vorgegebenen Grenzen und Parameter und Interoperabilität über welche Systeme hinweg geben?
00:12:53: Und das ist strategisch entsprochen sowas wie die neue Version von Decision Rights.
00:12:58: Ich würde dann noch einen ganz wichtigen Punkt dazu fügen.
00:13:01: es geht auch um Messbarcat.
00:13:03: Ich glaube gerade, jetzt haben wir schon ein paar Mal das Wort Pilotfeuerwerk und ähnliches genutzt.
00:13:09: Sehr oft kommt dann die Enttäuschung dass eigentlich der Return Investition ja nicht da ist.
00:13:13: Das heißt ich muss von Anfang an Messbarkeit mitdenken.
00:13:16: Nicht sozusagen agenten irgendwie als Black Box mal wohin setzen und hoffen, dass es funktioniert sondern zu Beginn an einbauen was sind meine Qualitätsmetrigen?
00:13:24: Was sind Abbruchregeln?
00:13:25: Was Sind Eskalationsregeln?
00:13:28: Das ist vor allem dann wichtig, wir haben vorher von High Value Prozessen gesprochen.
00:13:32: Das ist deswegen wichtig weil natürlich gerade so Enterprise-Menschmarks aktuell noch zeigen dass so ganz allgemeine Erkennten die ich nicht wirklich mit diesen Messbarkeiten und sehr spezifisch ausgestalten das die tatsächlich in echten Business Workflows dann noch Lücken haben.
00:13:46: Und für mich hat das persönlich ganz viel auch mit Trust zu tun.
00:13:49: Also wenn ich es nicht schaffe, Agenten zu bauen denen ich wirklich vertrauen kann Dann werde ich wahrscheinlich nicht auf meine tatsächliche Wertschöpfenprozesse loslassen sozusagen.
00:14:00: Wenn ihr jetzt den Seeer aus für die nächsten vierundzwanzig Monate mal drei Prioritäten mitgeben könntet, was wäre
00:14:08: das zum Abschluss?
00:14:10: Das muss ich natürlich als Datenfreak zuvor sagen, die Daten agent-ready machen.
00:14:17: Das heißt strukturieren und sicherstellen dass sie vertrauenswürdig sind klarerweise.
00:14:22: Das war ja natürlich schon immer so.
00:14:24: aber ist sie denn wirklich in Echtzeit verfügbar?
00:14:26: Sind Sie aktuell?
00:14:27: Das wird aus meiner Sicht entscheidende Wettbewerbsvorteil sein.
00:14:32: Und das sehen wir auch tatsächlich ganz viel bei Kundenprojekten, dass die Ideen Agenten einzusetzen werden immer größer aber es wird dann sehr oft schnell werden sozusagen eigentlich erst mal die.
00:14:42: ich sage mal die Hausarbeiten der letzten Jahre nachgeholt werden müssen die Daten noch so aufzubereiten, dass sie nicht nur da sind sondern dass sie auch für KI bereit ist und für die Agenten bereit ist.
00:14:54: Ja, ich würde vielleicht noch zwei Punkte hinzufügen.
00:14:56: Das eine ist, hat man gerade gesagt, end-to-end Prozesse statt einzelne Use Cases.
00:15:00: Das heißt starten mit zwei drei ausgewählten Prozessen in denen Agentenholt schon echten Business Impact liefern können und Beispiele die wir aktuell sehen am Markt sind dann im Bereich Commerce, Procurement und dann eben erst über Skalierung nachdenken.
00:15:15: und Skalierung bedeutet für mich auch dritten Punkt entsprechend noch mit die Governance von Anfang an mitzudenken.
00:15:23: kein Selbstgläufer, ein sehr komplexes Feld.
00:15:25: Es braucht klare Entscheidungsregeln.
00:15:28: Das braucht den human in the loop.
00:15:30: Menschen werden auch in der agentischen schönen neuen Agentenwelt unverzichtbar bleiben und human in The Loop und Transparenz zusammen schaffen.
00:15:37: eben das Vertrauen dass Konsumenten vertrauen dass am Ende des Tages auch wichtig für eine Skalierung wird.
00:15:43: auf jeden Fall Und wir haben jetzt so viele Themen angesprochen die alle sich um dieses Thema drehen Und ich könnte mit euch jetzt glaube ich noch Stunden weiter darüber sprechen und vor allem Daten, Daten.
00:15:58: Das ist ja ein Thema was gerade die IT-Abteilung im Handel moment stark bewegt.
00:16:03: wie werde ich Data ready?
00:16:05: Wir haben über Paradigmenwechsel gesprochen und ich bin gespannt was auf uns zukommen wird in den nächsten vierundzwanzig Monaten.
00:16:13: nicht trau mich gar nicht dahin zu gucken.
00:16:15: wenn man mit euch noch ein bisschen tiefer in die Themen einsteigen möchte Wie erreiche ich euch?
00:16:20: denn?
00:16:21: Ich glaube am einfachsten über LinkedIn, da sind wir natürlich vertreten.
00:16:25: Sonst über unsere E-Mail Adressen in dem Fall m.h.
00:16:28: für den Mike und Matthias Punktschlemmar für mich und dann at pwc.com.
00:16:33: Wunderbar!
00:16:34: Ich danke euch für diesen sehr kurzweiligen TechDeep Dive und schön dass ihr bei uns hier Gast
00:16:40: wart.
00:16:40: Vielen Dank!
00:16:42: Danke dir!
00:16:43: Ja das war der IT Deep Dive.
00:16:46: Ihr konntet mit Sicherheit etwas mitnehmen.
00:16:48: Jetzt wünschen wir euch noch einen schönen Tag.
00:16:50: Bis zum nächsten Mal,
00:17:02: ciao!
Neuer Kommentar