Travel Retail: Handel zwischen Convenience und Erlebnis

Shownotes

Viele von uns kennen diese Situation: Noch schnell einen Kaffee vor der Zugfahrt, ein Wasser vor dem Boarding, ein Snack für unterwegs oder ein kleines Mitbringsel am Flughafen. Genau in diesen Momenten beginnt Travel Retail.

In dieser Folge der EHI Retail Insights spricht Clarissa Vorreyer mit Jochen Halfmann, CEO der Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf ein Handelsumfeld, das unter ganz besonderen Bedingungen funktioniert: hohe Frequenz, wenig Zeit, internationale Zielgruppen, spontane Kaufentscheidungen und der Anspruch, Reisen angenehmer zu machen. Jochen Halfmann erklärt, was Travel Retail vom klassischen stationären Handel unterscheidet, wie Lagardère Travel Retail Sortimente und Konzepte auf Flughäfen, Bahnhöfe und andere Verkehrsstandorte zuschneidet und warum Convenience, Gastronomie und Erlebnis immer stärker zusammenwachsen. Viel Spaß beim Hören der Folge!

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Gast: Jochen Halfmann, CEO Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH

Host: Clarissa Vorreyer – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn

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Link: https://www.lagardere-tr.de/de/

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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.

Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.

Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.

Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.

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Technische Produktion: Niklas Zorko

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der EHE Retail Insights.

00:00:18: Viele von uns kennen diese Situation, man ist am Bahnhof oder am Flughafen unterwegs, braucht noch schnell einen Kaffee irgendwas zu essen ein Wasser, ein Magazin oder vielleicht einfach ein kleines Mitbringsel?

00:00:29: Und genau in dem Moment beginnt der Travel Retail.

00:00:32: Doch was unterscheidet Handel an Verkehrsstandorten eigentlich vom klassischen stationären Handel?

00:00:37: Wie kaufen Menschen, wenn sie unterwegs sind, wenig Zeit haben oder Wartezeit überbrücken möchten ein und wie entstehen daraus Konzepte die Handel Convenience Gastronomie und Erlebnisse miteinander verbünden?

00:00:48: Darüber spreche ich heute mit Jochen Heifmann, er ist CEO von Lager der Travel Retail Deutschland und die Lager Der Travel Retale Deutschland GmbH bildet das Dach der deutschen Aktivitäten.

00:00:59: Zudem unter anderem die Lagger der Travel retail Deutschland GMBH, die Lagar der Travel retale Deutschland Food Service Gmbh und die Maschee Möwenpick Deutschland GMPH gehören.

00:01:11: Wir sprechen heute darüber, was Travel Retail so besonders macht.

00:01:14: Wie sich Kundinnen und Kunden unterwegs verhalten Und was der klassische Handel aus Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Verkehrsstandorten lernen kann.

00:01:23: Mein Name ist Clarissa Vorreier und los geht's.

00:01:31: Hallo Jochen!

00:01:31: Ich freue mich wahnsinnig dass du dir die Zeit nimmst und uns einen Einblick in die Welt des Travel Retails gewährst.

00:01:38: Viele Menschen kommen ja regelmäßig mit Lager der Travel Retailing Contact also Ich setze das jetzt einfach mal so in die Welt, zumindest für die Menschen, die gelegentlich reisen mit Flugzeug oder auch mit der Bahn.

00:01:49: Aber viele kennen den Unternehmensnamen gar nicht direkt.

00:01:52: Wie würdest du erklären was Lager der Travel Retail macht?

00:01:55: Hallo Clarissa!

00:01:56: ich freue mich sehr dich ein bisschen mitnehmen zu dürfen und unsere Hörerschaft in die welt des Travel Retails.

00:02:03: Und es ist ja Tatsuo Du hast es gerade schon gesagt Es kann vielleicht nicht jeder mit dem Begriff oder der Begrifflichkeit Lagerder etwas anfangen, aber ich bin relativ sicher dass viele uns schon erlebt haben und zwar unbewusst erlebt haben an den vielen Flughäfen und Bahnhöfen.

00:02:21: Allein in Deutschland haben wir dort über hundert Millionen sozusagen Touchpoints im Jahr also wird es eine tolle Ehre sein für mich so zu einem Vorhang zu lüften was sich hinter Lager Der verbirgt.

00:02:33: Ja, vielleicht ganz kurz zwei drei Worte zu Lagerder.

00:02:35: Vorab.

00:02:35: Lagerdeer ist ein Börsen notiertes Travel Retail Unternehmen mit Sitz in Paris heute immer noch mit einem namensgebenden Aufsichtsratsvorsitzenden, nämlich Anno-Lagerder der glaube ich in der vierten Generation mittlerweile die Geschicke seiner groß große Eltern weiterführt unter dem Namen Lagerdär.

00:02:59: Der Lagerdär ist im Ende des neunzehnten Jahrhunderts als Bahnhofsbuchhändler am Garde-Lion in Paris erstmalig mit einer kleinen, vierzig Quadratmeter Fläche sozusagen an den Start gegangen.

00:03:12: In den Travel Retail hat allerdings über viele, viele Jahre sehr unterschiedliche Phasen des unternehmerischen Lebens sozusagen umgesetzt nämlich bis heute Travel Retay dazwischenzeitlich auch mal Lagerder Sportrechte Händler, aber vor allen Dingen auch immer seit den letzten Jahr über hundertfünfzig Jahren Verleger und damit auch Buchhändler gewesen.

00:03:39: Und so ist Lagardea heute ein Unternehmen das sich sowohl als Buchhänder- und Verlegar weiterhin versteht also als Medienunternehmen daneben auch Radiostationen betreibt und Magazine verlegt, aber natürlich auch Travel Retailer.

00:03:56: jetzt gehören zur Bolloré-Familie, nämlich zur Vivendi Gruppe.

00:04:01: Die Major Shareholder mit sechzig Prozent ist und sind da dann im großen Familienverbund sozusagen der kleinere Arm aber immerhin mit acht Milliarden Euro weltweit im Travel Retail Bereich unterwegs.

00:04:17: Er ist auf jeden Fall um einiges gewachsen von der kleinen Buchhandlung zu seinem so großen Unternehmen.

00:04:23: Und man kann ja eigentlich sagen, dass die Reisenden dann vor allem einzelne Marken und Konzepte wahrnehmen wenn sie da wirklich unterwegs sind.

00:04:30: und lager der im Hintergrund die Handels- und Gastronomiewelt auch vor allem organisiert.

00:04:36: Das stimmt.

00:04:36: Er will Bound auf drei Säulen sozusagen auf Clarissa nämlich zum einen den Duty Free Bereich, den wir in Deutschland allerdings nicht betreiben weil Heine man doch hier eine marktdominierende Rolle hat Aber unter dem Namen, viele von euch kennen das wahrscheinlich.

00:04:51: Unter den Namen Aelia beispielsweise im Joint Venture in Schalde-Gohl vertreten ist.

00:04:56: Unser zweites Standbein und die nächsten beiden betreiben wir auch in Deutschland ist der sogenannte Travel Essential Bereich.

00:05:03: Das ist alles was an Einzelhandelskonzepten von Luxury Fashion bis hin zu einem Lego oder einem Falke Store ein Einzelhandel an Flughäfen oder Bahnhöfen sich wiederfindet.

00:05:16: Und des dritte raschwachsende Standbeinen ... ist das sogenannte, die sogenannte Dining der Dining-Bereich.

00:05:23: Das ist genau das was du gerade sagtest Clarissa Restaurants in verschiedenen kulinarischen Richtungen und verschiedenen Genres & Guestsjourneys... ...die sozusagen das Bild abrunden und damit Es lagert der auch, zumindest global gesehen.

00:05:38: Der einzige Anbieter, der in der Lage ist alle drei Segmenten gleichzeitig unsere Gästen anzubieten oder unseren Landlords.

00:05:45: Du hast in deiner Laufbahn ja schon einige Retail- und Gastronomiewelten so kennengelernt?

00:05:51: Ist das was das so spannend macht für dich?

00:05:53: Ganz bestimmt Clarissa!

00:05:54: Das ist definitiv so... Ich habe ein unheimliches Privileg jetzt immer einer jetzigen Rolle zusammen mit unserem Team viel meiner historischen Retail-Erfahrungen unter einem Dach zu verbinden und sozusagen den klassischen Einzelhandel mit dem Restaurantgeschäft, mit dem Food Service weiterzuentwickeln.

00:06:14: Das macht wahnsinnig Spaß!

00:06:15: Und das ist natürlich ein echtes Privileg von Monobrand Themen in eine solche bunte Welt des Handels und der Gastronomie wechseln zu dürfen – und das jetzt seit Jahrzehnte.

00:06:29: Flughäfen und Bahnhöfe bringen ja sehr viele unterschiedliche Menschen und Bedürfnisse zusammen, also auch unterschiedliche Reiseanlässe auf einem engen Raum.

00:06:37: Was bedeutet das für den Handel als Marktplatz?

00:06:40: Das

00:06:42: ist eine gute Frage, das ist gleichermaßen Herausforderung wie Chance.

00:06:46: Denn in der Tat ist es so dass in den Flughäfen aber auch in Bahnhöfen man kann sie am Grunde bezeichnen wie eine gated community nicht gerade an den flughefen.

00:06:55: ganz besonders wenn man dann auf die ehrseite gewechselt ist ist man sozusagen in einem Kapitän Raum oder im Raum gefangen.

00:07:04: Und hinzu kommt, dass an Flughäfen natürlich die Wunder und Abbild oder die Gäste an Flughefen abbilden.

00:07:12: Aller Gesellschaftsschichten aller kulturellen religiösen Hintergründe komplette Internationalität von Asien über Afrika, über die Vereinigten Staaten sich auf kleinstem Raum wiederfinden.

00:07:29: Auf der anderen Seite neben diesem Meltingpots sozusagen, der wädelt die sich auf kleinen Flächen wiederfindet.

00:07:37: Es ist auf der anderen Seite wiederum herausfordernd und gleichzeitig eine Chance ganz viel verschiedene Bedürfnisse zu bedienen.

00:07:46: Bedürfnisse, die je nach Reiseanlass unterschiedlich sind.

00:07:50: Der zwar verstreutlich reduzierte Bereich des Business-Reisenden hat natürlich ein ganz anderes Gastronomie und Retailbedürfnis als vielleicht die Familie, der mit ihren Kindern in den Türkei Urlaub fliegt.

00:08:03: Die indischen Commuter, die aus Neudele über Frankfurt weiter in die USA fliegen haben wiederum ganz andere Bedürfenes.

00:08:10: Das ist für den Händler deutlich anspruchsvoller als möglicherweise ein Monobrand-Konzept im stationellen Einzelhandel, in einer Straßenlage einer deutschen Großstädte.

00:08:22: Und denn man muss sehr individuell auf diese Bedürfnisse und diese Zielgruppen in der Lage sein zu reagieren.

00:08:28: Das gleiche gilt natürlich auch für die Gastronomie.

00:08:33: Auf der anderen Seite ist es eine unglaubliche Chance.

00:08:38: In diesen Gated Communities ist natürlich zunächst auch mal der Gast oder die Kunde da.

00:08:44: Das ist wiederum vielleicht einfacher, wenn man den Vergleich dann zum stationellen Einzelhandel auf der Straße sieht.

00:08:51: Ja das stimmt!

00:08:52: Da ist die Frequenz auf jeden Fall irgendwo gegeben.

00:08:55: Ich finde, das Bild auch irgendwie ganz schön dieser Melting-Pott als einen sehr verdichteten Mahlplatz mit völlig unterschiedlichen Bedürfnissen.

00:09:03: Heißt es dass der Travel Retail dann viel präziser auf Situationen reagieren muss?

00:09:07: Als ja der klassische Handel schon oder?

00:09:10: Ja in vielerlei Hinsicht Clarissa.

00:09:13: Wenn wir mal vielleicht nur mit den rein technischen Gegebenheiten die eher Hygienefaktoren in Anführungsstrichen sind wenn ich zunächst einmal damit vielleicht beginnen darf ist natürlich an, je nachdem an welchem Gate und in welchem Flughafen der jeweilige Retail oder das Gastronomie-Geschäft da ist.

00:09:32: Ist es ein sehr planbares Geschäft was die Frequenz angeht?

00:09:36: Denn wenn der A-III nach Dubai an einem Tag X abgeht dann können wir uns sehr gut sozusagen Personalbesetzungstechnisch als Einbeispiel darauf vorbereiten, dass ca.

00:09:49: zweihundertfünfzig dreihundert Gäste mit einem Zeitvorlauf von eineinhalb Stunden sich zumindest in unserem unmittelbaren Einzugsbereich aufhalten.

00:09:59: Auf der anderen Seite ist es für uns wichtig diese Flexibilität zu haben in den Sortimenten und in den Angeboten das ist auch die Retail-Seite als auch in der Gastronomie.

00:10:09: so also wenn man beispielsweise Einzelhandel betreibt an Gates in denen relativ viel Chinesen beispielsweise verreisen, dann ist das... Das Babypulver in einem Relay, den ihr vielleicht vom Bahnhof als klassische Bahnungsbuchhandels-Location kennt ist ein wesentlicher Bestandteil des Sortimentes oder Drugstore Sortimente.

00:10:32: Oder Textsortimente.

00:10:34: das heißt also nicht nur von der sozusagen Besetzungsherausforderung aber insbesondere von den Sortimenten müssen wir in der Lage sein und uns sozusagen nach dem Bedürfnissen dieses Melting Pots relativ schnell anzupassen und hier immer die Flexibilität zu haben, je nach veränderten ist sozusagen Geldbelegungen aus Sortimente zusätzlich zu spielen, Sortimante zusätzlich breit und tief ins Szene zu setzen oder auch komplett rauszunehmen.

00:11:06: Ich will ein anderes Beispiel nennen in der Gastronomie, wenn beispielsweise wir in der Nähe von Gates sind wo viele Reisende aus Indien eine der wachsenden Zielgruppen aktuell an deutschen Flughäfen bedienen.

00:11:19: ist Sharing ganz besonders im Vordergrund.

00:11:22: Also wenn Inder in ihrer Familie oder in einer Gruppe reisen, dann haben sie ein anderes S-Verhalten als wir Deutsche das beispielsweise Europäer haben, wo jeder sich... Stellt Sie

00:11:31: nicht jeder sein eigenes Gericht?

00:11:32: Genau!

00:11:33: Bei uns geht er sein eigenem Gericht von vorne bis hinten sozusagen durchdacht vom Getränk über das Gericht vielleicht noch über den Nachtisch.

00:11:41: bei unseren geliebten indischen Gästen is sharing, caring also alle sitzen so zu sagen um eine Bowl herum.

00:11:49: Also müsste die Bowl idealerweise entsprechend groß sein, dass sie das auch ermöglicht.

00:11:53: nur als ein weiteres illustratives Beispiel für die vielen kleinen und größeren täglichen Herausforderungen in diesem Mailing-Pott eines Airport-Environments.

00:12:03: Ja, bis gerade eben über die unterschiedlichen Flüge gesprochen ist es dann wirklich so, dass ihr innerhalb eines Tages das Sortiment teilweise dann anpasst?

00:12:10: also ihr wisst Flug XY kommt mit vielen Leuten die beruflich reisen oder aus einem anderen Land und dann kannte sich das Sortiment verändern von morgens zu abends, oder?

00:12:22: Ja.

00:12:22: Das ist aufgrund der relativen Stabilität in Anführungsstrichen die eine gewisse Planbarkeit hat, selten so dass es von heute auf also innerhalb eines Tages komplett gedreht werden muss.

00:12:33: Aber es gab auch schon Situationen beispielsweise hier bei uns am Frankfurter Airport wo überraschenderweise Geldbelegungen sich verändert haben innerhalb eines Tages und wo dann sozusagen diese fortumrückbaren Soltiments Anteile... Also ich will fast sagen Huckepack schnell in den Laden gebracht worden sind um die Gäste entsprechend zu bedienen.

00:12:54: Es kann auch durchaus sein, dass bestimmte preisaktive Themen beispielsweise in den flexiblen Modulen von Schüttenbelegungen und solchen Themen auch innerhalb des Tages schon mit einer gewissen Regelmäßigkeit vorplanbar.

00:13:10: dann auch entsprechend ausgetauscht werden.

00:13:13: Im Kern ist es aber schon ein wenig planbareres Kategoriemanagement, aber wir haben beispielsweise in Frankfurt Flughafen hier sechsundzwanzig Monobrand Relay Geschäfte.

00:13:26: die sind in dieser Gateway-Community zum Teil höchst unterschiedlich aufgestellt.

00:13:31: Sie teilen das rote Relay-Logo, sind aber dann im Kategoriemanagement in der Breite und Tiefe der Sortimente in den Sprachen der jeweiligen Bücher oder Magazine und vor allen Dingen dem sogenannten Food-Viniens-Part zum Teil voneinander sehr, sehr different

00:13:47: aufgebaut.".

00:13:49: Mich interessiert auch das Verhalten der KundInnen so unterwegs.

00:13:52: Wie unterscheidet sich das zu einem Kaufverhalten im klassischen Store?

00:13:57: Wahrscheinlich spielt da ja Zeitdruck, vielleicht die Wartezeit oder Convenience bei der Kaufentscheidung eine Rolle?

00:14:03: Was kannst du mir dazu erzählen?

00:14:05: Das ist absolut richtig Clarissa!

00:14:09: Je nach Standort, an dem wir sind.

00:14:11: sehr unterschiedlich ist der Speed of Service in der Erwartung der Gäste.

00:14:16: Geschwindigkeit ist in Konzepten wie Relay die so ein bisschen One Stop Shopping Convenience.

00:14:23: Ich brauche die Daily Needs für das Reisen abbilden, ist Geschwindigkeits wichtig.

00:14:31: Also queuing an Kassen als Beispiel ist ein Thema, das durchaus nicht akzeptiert wird.

00:14:37: Das gilt aber auch für die Gastronomie.

00:14:39: wenn ihr heute bei uns in Düsseldorf in Gate A abfliegt und morgens zwischen sechs Uhr und sieben Uhr dreißig alle Flieger rausgehen dann ist Speed of Service in der Gastronomie auch von enormer Bedeutung.

00:14:51: Man sieht nicht einzig anzustellen

00:14:53: Ja genau man sieht nicht ein sich anzustelle man ist vielleicht auch ein bisschen zu spät.

00:14:57: Die Security war nicht so schnell wie man es gewünscht hat Und man wird nervös.

00:15:02: Oder man selbst zu spät aufgestanden und dann wird man nervös und hofft, dass man seinen Flieger noch kriegt aber eben idealerweise auch ausgestattet und by the way natürlich mittlerweile wo wir in den Flugzeugen nicht mehr so versorgt werden wie das noch vor zehn fünfzehn Jahren war Natürlich für uns auch ein interessantes Feld gleich so kleine Reisepakete mit anzubieten die dann auch bei zwei Stunden, drei Stunden flügen innerhalb von Europa.

00:15:30: Die Versorgung übernehme, die früher Airlines gemacht haben.

00:15:34: Das andere ist gleichzeitig aber auch anzubieten und deswegen isst die Marktplatzdenke so wichtig.

00:15:42: für den Infrastrukturgeber und für uns als Retailer gibt es natürlich Situationen vor Langstreckenflügen man ist eineinhalb, zwei Stunden früher da oder die berühmt-berüchtigten Verspätungen oder Wetterthemen, die auch immer mehr eine Rolle spielen.

00:15:59: Das spüren wir schon auch, die dann dazu führen dass Gäste sozusagen ein Zeitvertreib am Airport gerne haben und an der Stelle kommt der Gastronomie eine besondere Rolle zu.

00:16:12: also das gastronomische Aufenthalserlebnis, das also weiter rüber hinausgeht anstatt sich noch schnellen Wasser und ein tolles Sandwish zu holen sondern wirklich wie heute auf der Straße Gastronomie zu erleben, im Bereich City Dining mit einer gewissen Aufenthaltsqualität.

00:16:31: Mit guten kulinarischen Erlebnisse und einem Wohlfühlfaktor hat immer mehr an Bedeutung gewonnen.

00:16:38: Du hast vielleicht gelesen aus den Veröffentlichungen, wir haben jetzt gerade in Terminal III in Frankfurt oder in Düsseldorf insgesamt knapp achtzehn Restaurants aufgemacht am beiden Standorten wirklich klassischen, guten kulinarische Erlebnisse mit.

00:16:56: City Dining hat einen enormen Zuwachs erfahren und steht auch bei uns stand bei uns in den Neuöffnungen im Fokus.

00:17:04: Also idealerweise haben wir dann heute Restaurants die beides abbilden.

00:17:08: ich wurde so ein Grab and Go Part hast für den morglichen schnellen Gast aber wie im White Monkey in Düsseldorf oder Hamburg oder im Italyver Norwich in Frankfurt eben auch ein richtig schönes Restaurant-Erlebnis hast und, oder in Bonamé jetzt in Düsseldorf wirklich bedient wird wie in einem Bonamée in Köln im Girling Park auf der Straße.

00:17:32: Und so gelingt es uns sozusagen das eine mit dem anderen zu verbinden und gleichzeitig die verschiedenen Bedürfnisse nämlich Speed of Service Ich bin unter Geschwindigkeitsdruck oder eben auch, ich beginne meine Reise.

00:17:46: Ich nutze die Zeit in der ich zu spät abreißen kann.

00:17:50: Oder ich beginnere auch eine Reise in den Urlaub mit einem schönen Erlebnis und habe ein schönes Lunch oder ein schönnes Dinner wenn ich nachts fliege Mit meiner Familie oder mit meiner Freundin oder meinem Partner Und hab sozusagen einen schönen Start in den urlaub Der über das normale schnelle Commuting-Erlebnis hinausgeht

00:18:12: um sich in der Gastronie da zu setzen, dann braucht man natürlich dann irgendwie ein bisschen Zeit oder wahrscheinlich auch Bummeln.

00:18:17: Also das geschieht ja dann weniger unter Zeitdruck und eher spontan vielleicht auch je nachdem wenn man jetzt nicht einplant ist dass der Flug so viel Verspätung hat.

00:18:24: die zielgerichteten Käufe entstehen dann wahrscheinlich wirklich Unterzeitdruck oder?

00:18:28: also wenn ich einfach nur straight zur Kasse gehe mir einen Wasserschnappe und ab zum Flieger alles anderes wahrscheinlich an.

00:18:36: eher spontane oder wie verhalten sich da so die Kundinnen?

00:18:42: Sowohl als auch klar ist, also natürlich sind den klassischen Relay Formaten ein hoher Anteil von knapp siebzig Prozent zielgerichtetes kaufen.

00:18:53: Das versuchen wir aber zunehmend mit mehr Aufenthaltsqualität schrittweise sozusagen zu ermöglichen einen anderes Erlebnis zu bekommen.

00:19:04: und ein Beispiel der neue Relay am Terminal Drei, der heute integriert hat.

00:19:10: Eine Welt von Kinderspielwahn unter dem eigenen Konzept Affenbande wo man auch ein bisschen spielen kann und wir haben eine komplette Bäckerei integrierte.

00:19:21: also die Hybridisierung dieser Relays schrittweise führt auch zu mehr Aufenthaltsqualität bedient auf der einen Seite den Commuting Gast Und da ist natürlich heute ein Safe Checkout Termine, eine ganze Reihe ist selbstverständlich.

00:19:37: Ich nehme mein Produkt ich will schnell raus weil ich meinen Flieger kriegen.

00:19:42: gleichzeitig können wir aber auch verführen.

00:19:44: Wir können verführen die Gäste denen in Urlaub fliegen und sozusagen in kleine neue Welten eintauchen Und wir können auch die Geste sozusagen mit ein wenig Einkaufserlebnis Verführen den Fliege als Beispiel einmal für Spätung kann Ein weiterer Schritt, den wir gehen werden.

00:20:01: Es ist so ein bisschen zwangsläufig aus dem Relay-Themen heraus.

00:20:05: Wir werden schrittweise mehr in das One Stop Shopping gehen auf größeren Flächen.

00:20:10: Ihr werdet es bald erleben wenn ihr von Düsseldorf aus verreist.

00:20:13: Auf der Landsseite wird ein großes hybrides Relay entstehen wo das Food und Kaffee Erlebnis integriert ist in den Relay aber nicht so wie was vielleicht kennen einer maierischen Buchhandlung, wo dann in der zweiten Etage der Barista steht mit seinem Koffee.

00:20:30: Sondern wirklich an allen Bereichen der eigentlichen Relayfläche hast du deine kleinen Entspannungsmomente.

00:20:37: Deine Lounge.

00:20:38: da kannst dort Essen bestellen es wird dir dort zum Tisch gebracht oder in deine Lounge gebracht und du sitzt zwischen den Büchern.

00:20:46: Du kannst kaufen essen trinken chillen relaxen Und wir sind überzeugt davon dass wir oder hoffen wir es zumindest, dass wir damit nicht nur die Verweildauer erhöhen sondern auch natürlich die Einkaufsbereitschaft unserer Gäste erhöhen.

00:21:04: Und ist noch ein, wenn du das erlaubst, noch lange Antwort auf deine Frage?

00:21:10: Es ist nicht nur der Impuls, der eine Rolle spielt.

00:21:13: ich habe ein lustiges Erlebnis gehabt in einem Unserleden im Restaurant Hamburg und das Weitmanchi Und im White Monkey.

00:21:21: White Monkey ist ein benenntes Pizzalab, ja?

00:21:24: Das ist also ein sehr innovatives und schönes Italien-Konzept aber sehr gegenwärtig interpretiert ganz anders als das Papa Pepe, der es sehr syzilianisch Family Style gemacht hat.

00:21:39: Dort saß ich an einem Abend, bevor ich nach Düsseldorf zurückgeflogen bin, in unserem White Monkey und am Tisch daneben saßen drei ältere Paare Und ich hörte mit einem Ohr, wie der Herr zu seinen Freunden sagte und die waren glaube ich auf der Reise zum Skifahren.

00:21:55: Das war irgendwann im Februar, wollten sie von Hamburg nach Österreich fliegen nach Innsbruck.

00:21:59: Und wie er sagte Mensch habe ich euch nicht so viel versprochen.

00:22:02: es ist doch super dass wir eineinhalb Stunden früher gekommen sind denn dieses White Monkey das einer der besten Italiener in Hamburg!

00:22:09: Wenn immer ich fliege versuche ich früher zu fliegen und dort zu essen weil ich ein Erlebnis habe das mir gefällt.

00:22:18: Und da habe ich nur gedacht, wow das hat richtig funktioniert.

00:22:21: Unsere Proposition ist genau angekommen.

00:22:23: sie ist eben nicht nur sozusagen die Alternative, die durch Impuls wahrgenommen wird.

00:22:30: Sondern hier schaffen wir schon eine richtige Begehrlichkeit vor dem Reisen früher zu kommen um dieses gastronomische Erlebnis zu haben.

00:22:38: Das ist spitze wenn sowas gelingt.

00:22:40: Da fängt der Urlaub schon früher an?

00:22:41: Ja

00:22:41: genau, genau.

00:22:42: Fängt die Reise schon früher

00:22:43: ab.

00:22:43: Wenn man wirklich gezielt hinkommt und nicht nur... Ich bin jetzt halt im Flughafen und muss hier irgendwie Flughafenfraß essen also das wahrscheinlich auch irgendwann mal in der Vergangenheit dann Jahre zurück gewesen und dass die Konzept jetzt wirklich so erlebensorientiert.

00:22:58: Und irgendwie gastfreundlich mit viel Auf- und als Qualität da sind, das ist sehr schön!

00:23:05: Ja, das ist wirklich schön und uns freut es auch zu erleben dass die Flughäfen ihren Commercial Part wie sie den länden kommerziellen Bereich zunehmend anders interpretieren.

00:23:14: Früher war's tatsächlich eher eine Funktion von Umsatz- und Miete und weniger sozusagen ganz zeitlich gedacht in ein Erlebnis für den Reisenden, für den Gast und nicht ganz zeitlig gedacht in wir müssen Differenzierung bieten, wir müssen Qualität bieten.

00:23:34: Wir schaffen damit einen Differenzierungsmerkmal für unsere Reisenden.

00:23:37: in Düsseldorf beispielsweise kommen dann immer mehr Holländer nicht nur weil es konvinient und an der Grenze liegt sondern weil man auch ein schönes Erlebnis hat am Airpart und das darf man nicht unterschätzen.

00:23:46: Der ob ich von Eindhoven fliege oder von Lüßeldorferlich in der Mitte lebe und die Flugpreise ihn etwa gleich sind?

00:23:53: Dann entscheidet man schon neben technischen Faktoren auch nach qualitativen Faktore zu nehmen Und wir verstehen uns als Lagerdär, gerade vor dem Hintergrund dass wir Buké an Handelskonzept mitbringen können.

00:24:07: Von Relay über Lego über Falke über Ampelmann bis hin zu Tech to Go und im Foodbereich eine Bandbreite von QSA Konzepten wie Burger King oder, wie wir jetzt gerade den Markt gebracht haben Pop-Eyes bis hin zu wirklich schon im Bereich guter sehr guter Kulinarik über unser Marscheteam innovativen Konzepte die lokalen Flavor anbieten können.

00:24:35: Wie bei uns im Rheinbissen in Düsseldorf oder im Mainbissen Frankfurt bis hinzu Manga Sushi Konzepts oder wie jetzt vor kurzem erstmal in den Markt gebracht, mit der Familie Molcho entwickelt.

00:24:48: Ein Neni Deli wo die Kulinarik der Molchos, ja diese die Sodorflewante Küche ihren Widerhall findet.

00:24:58: und das geht natürlich nur wenn auf der einen Seite die Bedürfnisse der Gäste sozusagen das von uns fordern erwarten und auch honorieren Aber wenn auch unsere Partner auf der anderen Seite, unsere Infrastrukturgeber die Airports sich selbst auch über mehr als Marktplatz verstehen.

00:25:16: Und das macht uns unheimlich viel Spaß hier teilweise schon sozusagen von einem Greenfield an Approach am Anfang schon mal zu überlegen was könnten wir eigentlich jeder von uns beitragen um dieses Environment eines Flughafens weg von einem Vermietungs-Shopping Center hin zu einem ganzheitlich gedachten Marktplatz von vornherein zu entwickeln?

00:25:38: Also nicht nur dass die Funktionalität dann das A und O ist, sondern eher die Aufenthaltqualität und das Erlebnis.

00:25:45: Genau mit der Funktualität und der Bedürfnisbefriedigung.

00:25:47: Und es ist ein Trend, der sich Gott sei Dank immer mehr im Selbstverständnis der Airports durchsetzt.

00:25:57: Teilweise getrieben, deswegen selten ein Schadenklarissa von dem man kein Nutzen hat.

00:26:02: Wir alle also alle Händler sind ja alle betroffen von der Erfahrung der erstmaligen Erfahrungen der meisten von uns in unserer Lebenszeit der Pandemie und vor der Pandemie waren unsere war die Flughäfen ein Jahr für Jahr wachsendes Umfeld.

00:26:18: jedes Jahr ging es drei vier fünf sechs Prozent stieg die sogenannte Baxsaal Also der Reisenden und selbst bei gleichbleibender Abschöpfung war das Geschäft im Selbstläufer.

00:26:29: Dann kam die Pandemie, und wir sind bis heute in Deutschland noch bei minus fünfzehn Prozent zu neunzen.

00:26:34: Und die Pandemie hat viel auf der Sichtweise sowohl von uns als Travel Retailer also auch von den Airports geändert dass es jetzt ist schon ein sich bemühen um gute Konzepte um bei der verbleibenden deutlich geringeren Pax-Zahl als damals in den letzten Jahren auch ein Fair Value zu bekommen und unsere Gäste zu begeistern, entsprechend bei uns zu kaufen.

00:27:02: Das ist ja dann wahrscheinlich das was so der Reisende erwartet also was die Veränderung damit sich bringt?

00:27:07: Absolut!

00:27:08: Um die Erwartungen dazu erfüllen gibt es noch andere Entwicklungen den Travel Retail gerade stark beeinflussen oder ist das somit das stärkste?

00:27:20: Ich glaube, dass es ein wesentlicher Treiber also sozusagen die Konzeptqualität.

00:27:26: Wenn man das jetzt mal ganz pauschal nennen möchte verbunden mit der Erlebnisqualität im Übrigen auch eine Herausforderung für den Duty Free zunehmend.

00:27:33: Der zweite große Trend ist der Trend hin zum One Stop Shopping Also weniger, ich gehe viermal über eine Schwelle eines anderen Konzeptes.

00:27:43: Sondern finde lieber gut umgesetzt mehrere Welten auf einer größeren Fläche.

00:27:49: und der dritte große Trend ist aus unserer Sicht die Hybridisierung das heißt also die zunehmende Verwebung von Einzelhandel mit Gastronomie innerhalb der jeweiligen Flächen.

00:28:02: Also, ich sag mal sehr klein und simpel gedacht in einem Natur.

00:28:07: In Frankfurt wo wir Beach & Vegetarian anbieten gibt es gleichzeitig auch Sortimente die wunderbare Kochbücher aus dieser Szenerie mit Anbieten, die nachhaltige Travel Packages anbieten für Beverages oder für Food.

00:28:24: Die aber auch, das ist ein weiterer Trend, Distance of Plays, die aber auch Gewürzmischungen aus der unmittelbaren Nachbarschaft von der Gewürzneisterei aus dem Spessartmitanbieten in einem Food-Konzept umgekehrt ist.

00:28:38: das Thema Food-Venience in den Convenience Konzepten spielt eine Rolle.

00:28:42: also Wir haben jetzt gerade die erste Bakery eröffnet in einem Relay am Frankfurter Flughafen, im Non-Schengen Bereich.

00:28:49: Das gleiche jetzt im Schengenbereich vor einer Woche.

00:28:53: also die Vermischung im Rahmen des Wandstoppshoppings zwischen Food und dem klassischen Einzelhandelssortiment gewinnt zunehmend an Bedeutung Und das kann man sozusagen spielen in der Breite und Tiefe ganz individuell an den jeweiligen Standort sozusagen angepasst.

00:29:15: Also One-Stop Shopping, Fläche, Hybridisierung verbunden mit dem Sense of Place der Produkte und in der Reilingastronomie des Wiedererwachendes Seated Dinings mit einer sage mal deutlich ausgeprägteren Restaurantatmosphäre wie auf der Straße.

00:29:34: das sind so die großen Trends, die wir sehen und die wir auch uns bemühen in jedes neue Konzept oder auch ihrem neuen Konzept weiterzuentwickeln.

00:29:44: Ja das ist dann der wenn man alles beachtet der Travel Retail Standort der Zukunft.

00:29:48: Das kann man so sagen ja.

00:29:50: So würde er dann aussehen.

00:29:52: Wenn wir jetzt auf Learning für den klassischen Handel zu sprechen kommen was meinst du denn?

00:29:58: keine klassische stationäre Handel vom Travel Retay Lernen?

00:30:02: Du, das ist eine ganz schwierige Frage im Kern.

00:30:06: Kann man das glaube ich so nochmal zusammenfassen?

00:30:09: Clarissa, wenn ich an den Eingang unseres Gesprächs zurückblicke unterschiedlichste Zielgruppen auf ganz kleiner Fläche zwingend zu einer brutalen Fokussierung auf die jeweiligen Zielgruppe und einer gleichzeitig möglichst großen Flexibilität in der Anpassung, in der Veränderungen der Evolution der Sortimente Bisschen zu, du hast es eingangs gesagt fast schon Atokreaktionen.

00:30:35: Jetzt kommt der China Air Flieger geht jetzt in einen anderen Relay als er sonst normalerweise abgeht.

00:30:41: heute wir bis jetzt ganz schnell unser Milchpulver packen und rüberbringen.

00:30:45: Also die Zielgruppenfokus plus Flexibilität in den Sortimenten die permanent hinterfragen der Sortimente das ist vielleicht nicht neu für den erfolgreichen Einzelhändler aber in der Dynamik in der Geschwindigkeit möglicherweise grundsätzlich mit Potenzial.

00:31:03: Das Zweite, was man glaube ich und das ist für dich auch nicht unter Lernen vielleicht verbuchen klar besser sondern um es immer wieder sich ermahnen das Thema des Erlebnisses auch in einem Moment der Geschwindigkeit beim Reisen wenn's darum geht einfach schnell gut durchbedient zu werden über alle Facetten trotzdem zu spielen.

00:31:27: Seien es über Hygienefaktoren, dass nur ein SCO vernünftig funktioniert und alles leicht lesbar verständlich ist also über banale scheinbar banale Themen bis hin aber auch zum Erlebnis ich habe das heute noch im Gespräch mit Fraport gesagt wurde in einem Duty-Free das lokale zizillionische Öl sozusagen handbemalt in seiner Behausung in seinem Tonegefäß erlebbar gemacht wird und somit der Impuls zu etwas besonderer und zu einem besonderen Mitbringsel eine Rolle spielt.

00:31:57: Also ich glaube, dieses Erleben für die individuelle Zugegruppe oder nur die Lösung zu haben für die Kinder, die beispielsweise in der Bowl schären dass sie dann irgendwie anders sein muss als für uns Europäer diese vielen kleinen subtilen Dinge gut durchgespielt sind sicherlich ein Learning das jetzt nicht sozusagen unbedingt neu ist aber das in der Konsequenz des Umsetzens glaube ich immer ein Kleinwettbewerbsvorteil mit sich bringen kann und notwendig wird.

00:32:26: Wir haben natürlich umgekehrt, bin ich jetzt auch in einer etwas leichteren Position.

00:32:30: Ich war ja auch viele Jahre stationär unterwegs nicht in den Gated Communities.

00:32:35: Wir haben natürlich nicht so sehr die Herausforderung des digitalen Wettbewerbs, denn alle Ansätze der verlängerten Werkbank sozusagen vom Digitalen in den Retail der Ehrseite hinein und weiß Versa haben trotz gut gemeinter Versuche nicht funktioniert.

00:32:54: Auch das Delivery zum Gate als Beispiel für den Food-Spezialisten Auch wenn das Gate zwei Kilometer lang ist, wird alles getestet und hat alles dazu geführt dass diese Tests von den Gästen gar nicht wirklich wahrgenommen wurde.

00:33:08: Also was wir heute lernen im Food-Bereich oder schon seit Jahren eigentlich kennen, nämlich der harte Wettbewerb des Online Retails oder des Orderings des Foods Das findet seine Grenze jenseits der Passkontrolle.

00:33:24: Damir muss ich fairerweise sagen an alle meine Kollegen, die nicht in dieser schönen Welt unterwegs sind.

00:33:29: Da haben wir schon einen kleinen Vorteil.

00:33:32: Wie lange der so bleibt kann ich heute nichts sagen aber ich kann sagen dass die ersten Bestrebungen hier sehr schnell wieder eingeschlafen sind auch in Märkten die da sehr affin waren wie in China beispielsweise.

00:33:43: Insofern glaube ich haben wir dann noch ein bisschen Luft für uns.

00:33:46: Es ist eine richtig schöne Bubble der Travel Retail

00:33:50: Ja gewisserweise eine Bubble Ja, ein sehr spezifisches Milieu.

00:33:56: Das hat es, glaube ich, eingreist einmal gesagt, dass in der Komplexität einen Wettbewerbsvorteil hat und gleichzeitig aber auch in der Bubble dieser Gated Community einen Wetbewerbesvorteile hat.

00:34:11: Und trotzdem... Also alles hat jeder Herausforderung als eine Chance und das ist eigentlich mein Credo und da können wir uns tagtäglich stellen Und sie ist halt im Treven Retail diese Veränderungen.

00:34:23: Wir haben es gerade schon gesagt, der Zielgruppe der Gates, der Destinations sehr unterschiedlich.

00:34:29: Umgekehrt haben wir natürlich auch Themen in die geopolitische Natur sind, die bei uns dann nicht nur über Inflation und Kaufverhalten zu Buche schlagen.

00:34:38: aber wenn im Middle East ... dass sie gerade erlebt haben, seit März stattfindet.

00:34:45: Dann haben wir eben aufwärtslich twenty-fünf Prozent weniger Paxel in einem Flugsteig, der ausschließlich auch auf Mittel East natürlich ausgerichtet war.

00:34:54: Sozusagen in jeder Bubble steckt Positives und Negatives, den man dann nicht unbedingt entgehen kann.

00:35:05: Ja so ist das!

00:35:06: Ich fand es super spannend dir zuzuhören und da mal einen Einblick zu bekommen.

00:35:09: Danke für den Einblick in den Travel Retail, ich fand es auf jeden Fall sehr, sehr spannend dir dazuzuhören Und bin jetzt schon gespannt wie ich demnächst bei meiner nächsten Reise so durch den Flughafen gehen werde oder auch am Bahnhof was mir das auffällt.

00:35:21: Wenn man einmal so ein Thema angerissen hat, hat man ja doch einen anderen Blick und einem fallen ganz andere Sachen auf.

00:35:27: Ja dann bin ich gespannt mit welchem Auge ich dadurch die Welt gehe.

00:35:30: Danke dir nochmal für deine Zeit.

00:35:32: Sehr gerne, Clarissa.

00:35:33: Tausend Dank für die Möglichkeit, Travel Retail ein wenig bekannter zu machen.

00:35:36: und gute Reise wo immer du demnächst unterwegs bist und ich freue mich schon bewusst oder unbewusst dich oder die Zuhörer als Gäste oder Kunden in einem unserer vielen Standorte in Deutschland sozusagen gedanklich begrüßen zu dürfen.

00:35:52: also tausend Danke Clarissa!

00:35:53: Wir

00:35:53: denken dann an Dich!

00:35:55: Das

00:35:55: wird mich freuen!

00:35:58: Ja, das war unsere Folge mit Jochen Halfmann von Lagardea Travel Retail Deutschland.

00:36:03: Wir haben auf jeden Fall viele Einblicke in den Travel Retails bekommen und es wurde gezeigt dass ja schon echt viel Handelslogik hinter den kleinen Kaufmomenten unterwegs steckt was ich super spannend finde!

00:36:13: Wenn euch die Folgen gefallen hat abonniert gerne den EHE Retail Insights Kanal und hört euch auch weitere Folgen an.

00:36:20: Lasst uns gerne Feedback da, schreibt Kommentare.

00:36:23: Ich bedanke mich hier schon mal fürs Zuhören und freue mich auf euch in der nächsten Folge!

00:36:28: Bis dann eure

00:36:39: Clarissa.

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