Let it bloom - wie die Supply Chain zur Strategie beiträgt

Shownotes

Mehr als 30.000 Pakete täglich. Aus einer einzigen Halle in Hamm. Für Filialen, Online-Bestellungen und Retouren - alles aus einem Haus. Was sich einfach anhört, ist das Ergebnis einer fundamentalen Umstrukturierung - und der Beweis, dass Omnichannel nicht im Schaufenster beginnt, sondern im Lager.

Kai Schaal verantwortet als SVP Group Supply Chain bei der Douglas Group genau das: die logistische Infrastruktur hinter Europas größtem Beauty-Retailer. Im Gespräch erklärt er, was hinter dem Modell One Warehouse All Channels steckt - und was es bedeutet, Bestände nicht mehr nach Kanälen zu trennen, sondern als gemeinsamen Pool zu denken, der Filialen und Online gleichzeitig bedient.

Drei Themen strukturieren das Gespräch: der strategische Rahmen von Let it Bloom und die Rolle der Supply Chain darin, das operative Modell OWAC und was es für Filialen und Brandpartner konkret verändert - und die Frage, was Transformation wirklich bedeutet: Prozesse, Organisation, Kultur, KI. Nicht nur ein neues Gebäude.

Douglas hat seine Lagerkapazität verdreifacht, die Lieferkapazität um bis zu 50 Prozent gesteigert und beliefert von Hamm aus alle rund 400 DACH-Stores sowie den gesamten Online-Kanal. Was steckt technologisch dahinter? Und wie halt man die Balance zwischen Effizienz und Servicequalität im stationären Handel?

Eine Folge über Supply Chain als strategischen Hebel - und darüber, was passiert, wenn das Lager zur Blaupause wird.

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Themen dieser Folge: Omnichannel, Supply Chain, Logistik, One Warehouse All Channels, Let it Bloom, Beauty Retail, Handelstransformation, KI im Handel, Douglas, EHI Retail Insights.

Gast Kai Schaal, Senior Vice President Group Supply Chain, Douglas Group

Host Anja Borberg - Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen - meld dich gerne über LinkedIn. LinkedIn: linkedin.com/in/anja-borberg-76759234 Technischer Support: Philipp Lusensky

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Wir vom EHI wissen, wie der Handel tickt, und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über das EHI wissen? Hort euch unsere Folge 8 an: ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8

Transkript anzeigen

00:00:01: EHE – Retail Insights.

00:00:05: Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den besten lernen

00:00:10: wollen!

00:00:19: Es braucht eine Supply Chain, die alles intelligent verbindet.

00:00:34: Ihr hört die Retail Insights vom EHI – mein Name ist Anja Boerberg!

00:00:39: Heute spreche ich mit jemandem der dir digitale Entwicklung eines der bekanntesten Beauty-Unternehmen maßgeblich mitgestaltet.

00:00:46: Dr.

00:00:47: Kai Schahl von Douglas ist zu Gast hier bei uns im Studium in Köln und ich freue mich auf spannende Einblicke in die Zukunft von Handel, Kundenerlebnis und Innovationen.

00:00:56: Und warum irgendwas blüht?

00:01:04: Kai Schahl ist bei Douglas Senior Vice President Group Supply Chain.

00:01:09: Kai, ich bin sehr gespannt auf unser Gespräch!

00:01:11: Hi Anja, vielen Dank für die Anladung vor mich hier zu sein.

00:01:14: Sehr gerne.

00:01:15: Du kommst aus einer Strategieberatung?

00:01:18: Hast ein Baumarkt digitalisiert?

00:01:20: Kümmer es dich heute darum dass Europa größter Beautyhänder logistisch reibungslos funktioniert.

00:01:25: wie kommt man auf den Weg von Schrauben zu Lippen stiften?

00:01:32: Also ganz einfach drauf geschaut.

00:01:33: am Ende ist der Fokus bei mir Supply Chain, Logistik und Handel.

00:01:39: Und ob ich am Ende eine Palette Bohrmaschine habe ganz platt gesagt oder eine Palettes Lippenstifte?

00:01:47: Ist von den Herausforderungen die dahinter sind natürlich immer ein bisschen abhängig von der Handelsbranche.

00:01:51: aber im Ende das Thema für dass sich seit mehr als zehn Jahren jetzt brenne.

00:01:56: wenn du konkret fragst wie ich von Obi zu Douglas gekommen bin dann war das über eine interessante Möglichkeit die sich ergeben hat eine wahnsinnig spannende Aufgabe Bei Douglas auch eine neu geschaffene Position.

00:02:06: Ich hab gesagt, okay, auch wenn das Sortiment ein ziemlich anderes ist und vielleicht in der Freizeit sogar mehr die Affinität zum OBI-Sortiment da ist, ist das ne Aufgabe, die ich über den nächsten Jahre treiben will und die Herausforderung gerne annehmen würde?

00:02:19: Für dich ja!

00:02:19: Deine Frau freut sich wahrscheinlich auch bei den Lippenstift.

00:02:22: Und irgendwann auch die dreihärige Tochter, die jetzt noch nicht genau versteht was er Papa macht aber das wird irgendwann kommen.

00:02:28: Siehst du?

00:02:28: Douglas is' in Zweiundzwanzig Ländern aktiv hat unfassbar viele Filialen und ihr seid schon einer der größten Beauty Retailer Europas.

00:02:37: Und ihr habt eine neue Strategie, leaded bloom.

00:02:40: ich habe es anfangs gesagt lasst es blühen Blumen duften alles das was man sich mit Parfans verbindet.

00:02:45: wenn man von außen auf Douglas schaut krei dann sieht man Stores Man sieht Apps Man sieht Online Shops.

00:02:52: Was passiert dahinter?

00:02:53: Und was genau ist denn deine Rolle in dieser Leaded Bloom-Strategie?

00:02:58: Ja erzähle ich gern was Du.

00:03:00: Du hast gerade schon gesagt, wir haben in zweiundzwanzig Ländern haben wir fast zweitausend Filialen und in jedem dieser Länder auch ein Online Store.

00:03:08: Und jetzt mal ganz einfach gesprochen irgendwie muss ja die Ware dann auch von unseren Lieferanten in dieses Stores kommen.

00:03:14: Dafür bin ich am Ende zuständig.

00:03:16: Ich leite bei uns die Supply Chain.

00:03:18: das bedeutet auf der einen Seite die Prozesse der physischen Abwicklung also Lager Transport dass vermutlich noch sehr greifbar Aber auch die planerischen Themen dahinter.

00:03:28: Irgendjemand muss ja auch planen, wie viel bestelle ich denn jetzt beim Lieferanten?

00:03:31: Wie viele will ich im Lager halten?

00:03:33: Wieviel muss sich vom Lager in die Filialen schicken um dann am nächsten Tag die Kunden dort glücklich zu machen?

00:03:40: und das zweite große Thema neben der operativen Abwicklung ist ein Transformationsthema.

00:03:46: wir krempeln eigentlich unsere Supplychain-Grad komplett von links auf rechts.

00:03:50: Wir kommen von einem alten Supply Chain Modell zu einem neuen.

00:03:54: Das neue werden sieben große Omnichannel-Zentralager sein, kommen wir wahrscheinlich noch im Detail zu über Europa verteilt.

00:04:00: Die dann unsere Zweiundzwanzig Länder beliefern.

00:04:03: und da gehört etwas mehr dazu als zu sagen okay ich mache einfach nur ein neues automatisiertes Lager auf sondern ich muss auch gucken dass die begleitenden Themen rundherum Prozesseorganisationen und auch dann die entsprechenden Tools

00:04:15: passen.".

00:04:16: Und dieses Let It Bloom?

00:04:18: Was ist das denn genau?

00:04:22: gar nicht so logistisch und klingt irgendwie emotional.

00:04:26: Klingt sehr emotional.

00:04:27: Let it bloom ist für einfach gesagt unsere Unternehmensstrategie, mit der wir unser Ziel verfolgen Make life more beautiful also das Leben unserer Kundinnen und Kunden hat eigentlich drei Säulen.

00:04:39: Einfach kann man sagen dass sind die Themen über dem über den Wasser also die Spitze des Eisbergs die man nach außen sieht.

00:04:44: Wir haben auf der einen Seite Säule eins das Ziel Nummer Eins im Bereich des Premium Beauty Handels in Europa zu sein.

00:04:52: Zweite Säule ist das ganze Thema rund um Sortimente.

00:04:54: Wirklich auch die entsprechenden Sortimenten in der Tiefe, in der Breite vor Ort zu haben, Trends zu leben mitzugestalten.

00:05:01: Das dritte Thema ist das Thema Omni-Channel.

00:05:03: also wir wollen dem Kunden wirkliche Omni Channel Erfahrung bieten.

00:05:07: und die vierte Komponente von der Strategie, dass dann das Thema was unterhalb der Wasseroberfläche ist, also praktisch das Fundament des Eisberg sind alle Themen, die wir im Maschinenraum machen um diese drei Säulen zu befähigen.

00:05:20: Also Frontthema Kultur, Frontthematwerte, Überthema wie sollten eigentlich unsere Prozesse aussehen?

00:05:26: Welche IT-Systeme brauchen wir?

00:05:28: Wie sind die IT-Landschaft aushin auch zur Supply Chain?

00:05:31: Die am Ende, wie ich vorhin gesagt habe, dann die fast zweitausend Filialen von Douglas Beliefertten.

00:05:37: Schade dass wir kein Videopodcast sind weil Kai hat das wunderschön mit Gistik und Mimic beschrieben!

00:05:43: Ich sehe jetzt so ein Dreieck vor mir mit verschiedenen Etagen und dem Fundament.

00:05:47: Also bildlich hast du mir das hervorragend transportiert, um auf diesen dritten Part zu kommen was genau ist denn für euch Omni Channel?

00:05:55: oder besser formuliert wie seht ihr die Prozesse des Omni Channels bei euch?

00:06:01: Ja

00:06:02: einfach gesagt haben wir zwei grundlegende eigentlich um drei Kanäle.

00:06:05: auf der einen Seite haben wir die Filialen also kannst ganz normal in Douglas Filiale gehen dort einkaufen.

00:06:11: zweite Kanal ist der online shop den wir wie gesagt in jedem der zwanzig länder auch haben.

00:06:15: das heißt du kannst auf googleas.de zum beispiel gehen und deine produkt zu bestellen.

00:06:19: als dritten kanal sehen wir die app also kann es auch in der app einkaufen.

00:06:23: ich würde sagen omnichannel ist ja dann eigentlich die kür nicht drei isolierte kanäle zu haben sondern die auch zu verbinden.

00:06:29: was heißt das?

00:06:30: zum beispiel du kannst online recherchieren und sagen klingt gut, wie das perfektes wirklich riecht weiß ich nicht.

00:06:36: ich gehe in die filiale und kaufe es da.

00:06:37: vielleicht reserviere ich mir auch schon klick und kollekt nennen wir das.

00:06:41: Das heißt, du kannst online auch reservieren und innerhalb von einer gewissen Zeit in der Filiale abholen aber auch andersrum.

00:06:47: Du kannst auch in der filiale bestellen wenn das Protokrat nicht da ist und dann zu dir nach Hause schicken lassen.

00:06:53: Du kannst online bestellen in der Philiale aber retournieren, wenn es nicht passt.

00:06:58: Das heisst im Prinzip diese zwei drei Kanäle nahtlos zu verknüpfen und dem Kunden die Erfahrung zu geben dass er eigentlich gar nicht mehr merkt, dass wir drei separate Kanälen haben.

00:07:08: Das ist so, wie ich jetzt Omni-Channel beschreiben würde.

00:07:10: Wenn ich es dann auf meinen Job beziehe... ...wenn ich dem Kunden eine Omni Channel Erfahrung ermöglichen will,... ...dann ist ja eigentlich die logische Konsequenz davon, dass auch meine Supply Chain vorne raus Omni channel sein muss.

00:07:22: und das genau das wo unsere zukünftigen sieben Omni Channels zentral Lager in den Spiel kommen.

00:07:28: Ich habe am Ende einen Bestand aus dem mich dann die drei Kanäle bedienen.

00:07:31: Dann war das vorher anders?

00:07:33: Das war sehr anders.

00:07:35: Vorher gab's kein Omnichannel Ansatz.

00:07:37: Da hatten wir eigentlich zwei verschiedene Supply Chance.

00:07:39: Einmal für die Filialbelieferung und einmal für die Endkunden-Belieferungen online, und dementsprechend auch nicht die Vorteile, die dieser Omni Channel Ansatz jetzt

00:07:48: bietet.".

00:07:49: Das heißt ihr hattet auch unterschiedliche Bestände?

00:07:51: Ja nur unterschiedlich bestände bzw.

00:07:52: teilweise hatten wir für die filialen überhaupt gar keine zentralen Bestände sondern da ging es direkt von dem Lieferanten in den Filialen oder nur dann da den Bestand aber nicht noch zentrale.

00:08:02: einen Bestand, den benutzen konnten um die Filian zu beliefern

00:08:06: klingt nach verschlankten Prozessen.

00:08:09: Und das macht ihr ja nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit?

00:08:14: Gibt es da denn unterschiedliche Gegebenheiten Herausforderungen wenn man in andere Länder schaut oder in anderen Ländern startet?

00:08:22: Sehr aus verschiedenen Gründen.

00:08:24: auf der einen Seite sind die Länder was den Rollout dieser sieben Läger angeht in einem sehr unterschiedlichen Zustand.

00:08:32: wir haben Beispielsweise in Deutschland haben wir das Lager schon seit drei, vier Jahren und sind da jetzt in einem sehr eingeschwungenen Zustand.

00:08:39: Und haben auch schon entsprechend die Organisation dahinter.

00:08:42: In anderen Ländern fangen wir gerade erst an also die Herausforderungen sind noch sehr unterschiedlich was natürlich auf der anderen Seite auch sehr spannend ist weil wir die Erfahrungen aus der einen Geografie aus dem einen Land aus dem ein Lager dann auch einbringen können in die andere Region.

00:08:55: Dann hast du natürlich auch kulturelle Unterschiede total spannend zu sehen wie eine und dasselbe.

00:09:02: Man spricht ja nicht von Problemen, sondern Herausforderungen.

00:09:04: In einem ein Land gelöst wird sehr strukturiert und sehr durchdacht mit dem Plan.

00:09:11: Woanders eher so bisschen Freestyle wird es am Ende auch gelöst.

00:09:13: Das ist nicht nur Herausforderung, sondern auch einfach spannend zu sehen.

00:09:18: Und am Ende sind das natürlich Themen wo jedes Land ein eigenes Ziel und einen eigenen Fahrplan hat.

00:09:26: wir aber dann aus der Zentrale sicherstellen müssen dass wir nicht am Ende sieben Mal unterschiedliche Prozesse haben, sondern idealerweise einen Standard.

00:09:34: Und das bei zweiundzwanzig Ländern, die wir noch mal aufteilen in elf sogenannte Cluster-Fünfsegmente.

00:09:41: Sieben Läger, die dann quer darüber liegen – nicht immer so ganz einfach vor der Komplexität.

00:09:47: Klingt nach einem längeren Projekt?

00:09:48: Ja!

00:09:49: Da reden wir von ein paar Jahren bis wir damit fertig sind.

00:09:52: Ja

00:09:53: wobei war nicht zum Jahr zweitausend sechsten zwanzig das Ziel?

00:09:55: Das war der Horizont, der der Strategie erstmal.

00:09:58: Aber die wird natürlich laufend aktualisiert und so ein grundsätzliche Änderung wie irgendwie von einer klassischen Single Channel Supply Chain auf eine Omni-Channel Supply chain umzuwechseln ist natürlich nichts was wir jetzt in drei vier Jahren nochmal komplett umkrempeln sondern das das wird bleiben.

00:10:16: Okay es gibt ein großes Stichwort bei euch das heißt OWax würde nicht mit X am Ende geschrieben sondern mit C. vielleicht magst du uns ein bisschen zu diesem Konzept und den Gedanken dahinter erzählen.

00:10:29: Ja,

00:10:30: war erst mal ein Thema.

00:10:30: was ich googeln musste und ich habe gedacht als ich zu Douglas Graham in der Universität in der Vorlesung geschlafen, weil ich diesen Begriff nicht kannte ist am Ende ein Douglas.

00:10:38: spezifischer Begriff steht für One Warehouse All Channels.

00:10:41: das was ich vorhin schon gesagt hab der klassische Gedanke eines Omni Channel Zentrallagers Das heißt einen Lager was einen Bestand hat der dann entweder in die Filialen geht oder zu dem Kunden direkt nach Hause wenn es um online Bestellungen geht.

00:10:54: Ich habe gesagt, wir werden in Zukunft sieben von diesen OWACS haben die unsere zweiundzwanzig Länder beliefern.

00:10:59: Daraus ist schon klar manche von den OWACs beliefern mehrere Länder löst unser historisches Supply Chain ab.

00:11:05: Die historische Supply Chains waren eigentlich zwei Supply chains.

00:11:08: Das heißt, wir hatten auf der einen Seite eine Supply chain für die Belieferung der Filialen und auf der anderen Seite separat davon oft kleine manuelle Online Läger aus denen wir dann die online Kundenaufträge bedient haben.

00:11:21: Und das geht jetzt über in das Modell der Sieben-Owax.

00:11:23: Wie gesagt, fünf haben wir im Sommer sechs nächstes Jahr dann sieben.

00:11:26: Dann sind wir erst mal fertig für Europa die dann wie gesagt unsere fast zwei Tausend Filialen über Zweiundzwanzig Länder und die entsprechenden Online Kunden in diesen Ländern beliefern.

00:11:36: Okay, und das ist der einheitliche Bestand, der eben für beide Kanäle des Kaufens eben die richtige Basis darstellt?

00:11:45: Unsere Standsgenauigkeit Schafft Verfügbarkeit?

00:11:48: Vorher hatten wir für die Filialen keine Bestände, weil da also keine zentralen Bestände.

00:11:53: Da ging die Lieferung direkt von dem Lieferanten in die einzelnen Filialien und dann waren die Bestände da.

00:11:59: Und wenn ich in der einen Filiale zu viel oder in anderen zu wenig hatte, dann war das so.

00:12:03: Jetzt habe ich zwischen Lieferant- und der Filiale nochmal ein Zentrallager.

00:12:06: Das heißt Ich kann Bestände wesentlich besser balancieren und dahin senden wo ich sie wirklich brauche in Abhängigkeit jeweiligen Nachfrage und aus diesem Bestand deck ich gleichzeitig auch die Online-Nachfrage ab.

00:12:18: Das ist unter anderem auch relevant für das Thema Bestandsgenauigkeit, ist aber an der Stelle nicht der einzige Vorteil.

00:12:25: da gibt es noch ganz viele andere.

00:12:27: Zum Beispiel dass man seine Kapazität steigern kann?

00:12:30: Ja!

00:12:30: Die Investitionen in diese OWACS also in die Omni Channel Zentrallager sind natürlich eine Investition in Kapazitäten.

00:12:37: Nicht nur die reine Lagerkapazität sondern auch die Abwicklungskapazität.

00:12:42: Wie viele Pakete kriege ich beispielsweise jeden Tag raus?

00:12:45: und da wechseln wir wie gesagt von manuell betriebenen Legern zu teilweise sehr automatisierten Legern.

00:12:51: Du hast vorhin angesprochen, in Hamm haben ein großes Schattelsystem von knapp bei dem im Jahr mehr als zehn Millionen Pakete rausschicken nur in die Dachregion.

00:13:01: ja also eine Kapazitäterweiterung aber an der Stelle natürlich auch ne Kostenoptimierung von sehr manuellen Legern mit teilweise langen Laufwegen zu automatisierten Picking und dann versand an die Kunden oder Filialen.

00:13:13: Genau, nutzt ihr auch für Pickvorgänge?

00:13:15: Also ist auch die KI schon im Spiel, also pick by voice natürlich, klassisch automatisiertes Piking aber seid ihr da auch schon unterwegs und nutzt...

00:13:24: Ja!

00:13:24: Nicht wir direkt.

00:13:25: diese sieben obwachs werden von von Partnern betrieben also strippi als logistik dienstleister die dann für uns die leger betreiben und darauf wirklich spezialisiert sind.

00:13:34: Und dementsprechend ja sind auch die Themen dort schon im Einsatz.

00:13:37: rund um automatisierung ist nicht dass wir immer die gleiche automatisierung haben.

00:13:40: Wir haben in einem lager haben wie gesagt ein riesen schattel system In anderen haben wir roboter die für uns picken.

00:13:46: Also, ja das ist vor allen Dingen auch eine frage des volums dass das durchgeht und haben natürlich sehr unterschiedliche Größendach mit Deutschland, Österreich und Schweiz ist mit Abstand unsere größte Region.

00:13:58: Da geht richtig viel durchsatzdurch.

00:13:59: Da habe ich andere Anforderungen an die Automatisierung als jetzt ein kleineres Land wie zum Beispiel Rumene, Bulgarien wo ich nicht so viele Automatisierungen brauche weil ich es auch aufgrund von unterschiedlichen Lohnkosten manueller abdecken kann.

00:14:15: Ja, interessant.

00:14:16: Warum ist es denn so ein großer Vorteil, dass die Bestände nicht mehr getrennt gedacht werden?

00:14:20: Also für die Kollegin, die Beauty Advisorin draußen über Ort – was bedeutet das für sie?

00:14:26: Ist ja vermutlich auch eine Erleichterung in auch Bestelllogikern, die dahinter stehen?

00:14:31: Also da gibt's diverse Vorteile des Oberkonzepts und wenn wir insbesondere auf Bestände gucken würde ich sagen, es ist ja in der Supply Channel Logistik immer eine Abwägung, die ich treffen muss zwischen Verfrügbarkeit und auf der anderen Seite Working Capital.

00:14:45: Also ich kann natürlich die Verfügbarkeit in den Filialen steigern, indem ich einfach unendlich viel Lagerbestand bevorrate.

00:14:53: Auf der anderen seite habe ich aber auch gewisse Ziele.

00:14:55: Ich hab Budgets und kann und will nicht zuviel bevorraten.

00:14:58: Das heißt immer eine Abwägung, die ich machen muss.

00:15:00: Und durch das Lager zwischen wie gesagt unseren Lieferanten unter den Filiale haben wir eine Möglichkeit diesen Trade-off besser zu balancieren.

00:15:08: Und jetzt mal ganz einfach gesprochen, führt das zu einer höheren Verfügbarkeit.

00:15:11: Das heißt wenn der Kunde die Kundin in die Filiale kommt ist die Wahrscheinlichkeit dass sich mit dem OWAK die Nachfrage auch so erfüllen kann.

00:15:19: Einfach wesentlich höher als vorher.

00:15:21: Klar!

00:15:22: Die Belieferungswege sind kürzer durch die Zentrallager.

00:15:24: Das heisst sehr wahrscheinlich ist die Schwache dann auch schneller verfügbar bei Bedarf?

00:15:28: Genau

00:15:28: Zuhause bei der Kundin oder eben vor Ort?

00:15:30: Genau

00:15:31: Mal ein extrem Beispiel bevor wir Das Oberkarten war es teilweise so, dass die Lieferanten wirklich direkt in jede einzelne Filiale geliefert haben.

00:15:41: Teilweise im drei- vier Wochen Zyklus.

00:15:42: das heißt bis ich wieder wahre von einem gewissen Lieferant bekomme dauerts drei-, vier Wochen nicht überall aber die Zeiten hatten wir.

00:15:50: heute kann ich jede Woche einmal mit meinem LKW aus dem Lager in die entsprechenden Filialen fahren und habe eine Reaktionszeit von mehr oder weniger einer Woche das heißt wesentlich schneller was natürlich gleichzeitig auch wiederum die Lagerbestände senkt weil ich nicht mehr so viel Sicherheitsbestand bevorraten muss.

00:16:06: Das heißt, am Ende steigt die Verfügbarkeit und ich habe glücklichere Kunden.

00:16:09: Aber es sind nicht nur die Themen.

00:16:11: Auch wenn ich bei dem Beispiel noch mal bleibe... Früher in einem extremen Fall wo jeder Lieferant an jeder einzelne Filiale gefahren ist war's so dass um acht Uhr kamen lieferant A, um viertel nach acht kamen Lieferanten B, um halb neun kamen Lieferanten C usw.

00:16:25: Das heisst alle Viertelstunde musste jemand von unseren Kolleginnen und Kollegen dem Duty-Advisor nach hinten gehen, waren an Nehmen registrieren veräumt Genau, fehlt auf der Fläche.

00:16:34: Am Ende sollen die Kolleginnen und Kollegen idealerweise Zeit mit der Kundin mit dem Kunden verbringen und nicht hinten im Lager Ware annehmen.

00:16:43: Morgen kommt einmal in der Woche ein Lkw aus unserem Lager wo dann die Ware sämtlicher Lieferanten schon drauf ist.

00:16:48: Klar!

00:16:48: Der einzelne Verräumvorgang mag an dieser Stelle etwas länger dauern aber er passiert einmal die Woche es gebündelt und nicht jeden Tag X malen.

00:16:57: Ja so hat die Kollegin natürlich viel mehr Zeit um letzt zu beraten oder natürlich auch Produkte zu verkaufen.

00:17:02: Genau, und aus Sicht des Lieferanten.

00:17:04: Und da sieht man wirklich das OWAK ist ein Endtoend-Modell.

00:17:07: der Lieferant musste früher für jede einzelne Filiale picken verpacken und dann die Ware versenden.

00:17:14: heute bestellen wir nicht.

00:17:16: beispielsweise in Deutschland haben wir ungefähr dreihundertfünfzig Filialen nicht dreieinhalbzig Einzelbestellungen beim Lieferannten sondern eine Palette Lippenstifte und wir kümmern uns dann um die Vereinzelung in Richtung Filial.

00:17:26: Das heißt, wir absorbieren auch eine große Komplexität bei den Lieferanten und bringen die in unser Lager mit rein.

00:17:33: Genau!

00:17:33: Das hattest du auch gesagt, dass die Brandpartner profitieren weil sie natürlich auch effizienter

00:17:40: arbeiten können?

00:17:40: Genau nicht nur im Bereich der Kosten und Effizienz sondern auch im Bereich des Bestände.

00:17:44: Weil am Ende bauen wir zentral den Sicherheitsbestand auf haben eine bessere Verfügbarkeit in den Filialen und auch in Richtung Endkunde was sich natürlich am Ende in mehr Umsatz übersetzt der natürlich ja unser Umsatz ist, aber dann wiederum auch der Umsatz.

00:17:58: Der Herrsteller,

00:18:00: klar!

00:18:01: Okay, dann haben die Kolleginnen oder Beautyadvisorinnen vor Ort viel mehr Zeit sich ums Service zu kommen und das ist ganz wichtig bei euren Produkten, dass man einfach von diesen logistischen Träufprozessen gar nicht mehr so betroffen ist.

00:18:15: Habt ihr auch ein Feedback von den Kolleginnen in der Fläche?

00:18:17: Dass sie sagen wir sind jetzt einfach schneller in unseren Abläufen, wir können strukturiert an unseren Alter gehen.

00:18:23: Ja, das merkt man auf jeden Fall.

00:18:26: Klar sammeln wir auch regelmäßig Feedback.

00:18:28: Allein das Thema was ich gerade genannt habe die Entlastung bezüglich der Anzahl der logistischen Prozesse die jeden Tag anfallen ist etwas wo die selber auch sagen im Zweifel hab' ich viel mehr Lust und brennende dafür mit dem Kunden zu interagieren anstatt hinten Pakete auszupacken.

00:18:43: Das ist nicht nur in den Zahlen sichtbar sondern auch eben direkten Feedback.

00:18:46: ja

00:18:48: Über dem ganzen Thema steht ja Transformation es so ein Riesenbegriff finde ich findet man sich vielleicht auch manchmal so ein bisschen lost.

00:18:54: So ein neues Lager hast du gesagt, da müssen Prozesse neu gedacht werden.

00:18:59: Organisationen, du hast auch Tools angesprochen.

00:19:02: Aber es müssen ja auch so historisch gewachsene Strukturen sich ändern können.

00:19:07: oder hatten das Thema zu Beginn, dass du sagst, hier ist die Kultur des Unternehmens muss das tragen und es muss gelebt werden.

00:19:15: Wenn so ein neues lager nicht automatisch eine bessere Supply Chain ist was meinst du denn?

00:19:18: Was muss ich denn in der Infrastruktur vielleicht auch mal bei euch oder hat sich etwas geändert?

00:19:25: Genau, das war so ein Aha-Moment.

00:19:28: Das klingt alles sehr ansprechend.

00:19:32: Sieben automatisierte State of the Art Zentralleger über Europa verteilt.

00:19:36: Das ist auch so und das ist da richtige Weg.

00:19:38: aber wie du gesagt hast wenn ich einen neues Lager baue dann habe ich ein neues Lage.

00:19:42: Ich hab nicht zwangsweise eine neue Supply Chain denn am Ende muss man ja auch sicherstellen dass man den Apparat dahinter die Maschine dahinter hat die überhaupt diese neue Technologie nutzen kann.

00:19:53: Also nochmal einfach gesagt, heute wir machen das um signifikant die Komplexität zu reduzieren für Luglas.

00:20:00: Für unsere Partner und Kunden in der Logistik selber steigt aber punktuell auch die Komlexität weil gestern hatte ich Bestände in den Filialen zu planen.

00:20:08: Heute muss sich entscheiden wo lege ich dem Bestand hin in die Filial oder in meinen Zentrallag?

00:20:12: was ich jetzt dazu

00:20:13: schon habe.

00:20:14: Das heißt die Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen die auch die entsprechenden Prozesse leben müssen die planen müssen die steigt an der Stelle auch.

00:20:22: Das heißt, ich kann nicht einfach nur in Automatis jetzt das Lager dahinwachen und sagen jetzt bin ich fertig.

00:20:26: Sondern ich muss auch sicherstellen dass ich die Prozesse anpasse Dass ich die Organisation dahinter habe, die dann die Prozess lebt.

00:20:32: Und Ich muss auch die Kolleginnen und Kollegen mit entsprechenden Tools zum Beispiel für Prognose Die ich morgen nicht mehr nur für die Filiale sondern auch für das lager machen muss Für Bestellwesen Nicht nur mehr für die filialen bestellt sondern auch fürs zentral lager Also mit entsprechenden Tools auch ausstatten.

00:20:49: Das heißt das ganze Thema, wir nennen es Operating Model rundherum um diesen neuen physischen Vorteil eines automatisierten Zentralagers muss ich auch aufbauen.

00:20:59: Wie habt ihr das gemacht?

00:21:01: Auf Papier du hast da Ideen die äußerst zu... Wir müssen sie abholen, wir müssen neue Schulen vermutlich aber man muss ja erstmal so ein Mindset schaffen dass man auch Lust dazu hat, dass der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier diesen Change-Prozess hinzukriegen also alle mitzunehmen.

00:21:16: Ich glaube auf der einen Seite ist es ein sehr technisches Thema, sich klar zu machen okay wie muss denn morgen mein Prozess aussehen wenn ich auf einmal neuen Knoten in der Supply Chain habe?

00:21:24: und das sind alles Themen die kann ich auch von außen mit Expertise zukaufen und lösen.

00:21:29: Ist ja nicht dass wir die ersten sind die sowas einfühlen.

00:21:32: Das andere ist dann wirklich eher das Thema.

00:21:34: Du hast angesprochen Change Management.

00:21:36: und da so ein anderer HR Moment den ich hatte.

00:21:40: man muss sehr klar abwägen Wie früh informiere ich Leute darüber, dass sich was ändern wird?

00:21:46: Vielleicht auch zu einem Zeitpunkt wo noch nicht hundert Prozent klar ist, was genau wird sich ändern.

00:21:51: Und wie sehr nehme ich die auf der Reise mit und gebt denn auch die Möglichkeit etwas zu gestalten.

00:21:55: Da gibt es Kolleginnen und Kollegen, die sagen konfrontier mich lieber mit was fertigen und ich weiß wie morgen mein Job aussieht.

00:22:02: In dem was ich jetzt vorhin beschrieben habe kann man sich ja auch vorstellen das sich gerade sehr viel ändert für einzelne Mitarbeiterinnen.

00:22:09: andere sagen total spannend.

00:22:11: Ist ja total cool, dass ich dabei sein kann meinen morgigen Job mitzudefinieren und das Spektrum geht von links nach rechts und da immer so die richtige Abwägung zu finden.

00:22:20: wie früh informiere ich jetzt schon und lade die Leute mit auf die Reise ein im Vergleich zu lassen uns es lieber erst mal in einer kleinen Gruppe arbeiten und dann kommunizieren und praktisch vorvoll endetere Tatsachen zu stellen ist nicht immer so ganz einfach gewesen.

00:22:34: Du hast gefragt wie schafft man das?

00:22:35: Ich glaube so einen Riesenthema immer wieder kommunizieren und wiederholen.

00:22:39: Es ist teilweise so, dass wir in dem Projektkreis schon sagen, das stellen wir zum fünften Mal die sechs Folien vor, die erklären warum machen wir die Transformation?

00:22:48: Wie macht man die Transformation?

00:22:50: Das ist teilweise schon eine Leier.

00:22:52: aber ich stelle immer wieder fest gerade bei Leuten für die es nicht tägliches Buttergeschäfts, also Leute, die nicht ins Supply Chain arbeiten Für die ist das halt nicht so greifbar.

00:23:03: Ich meine, für Leute, die seit zehn, fünfzehn Jahren in Supplychain arbeiten, ist klar was wir da vormun und warum wir das machen.

00:23:08: Aber am Ende ist es kein reines Supply Chain Thema sondern eine ganze Business-Transformation.

00:23:13: Wir müssen einfach eng auch mit den anderen Bereichen zusammenarbeiten.

00:23:16: Die müssen auch verstehen, warum machen wir das?

00:23:18: Warum ändern sich Prozesse?

00:23:19: Warum ändert sich die Organisation?

00:23:22: Man sagt ja man soll Themen sieben, acht mal wiederholen.

00:23:25: Und ich kann jetzt, will nicht sagen nach dem Projekt weil das Projekt dauert noch drei vier Jahre.

00:23:30: aber wo gerade angefangen haben und jetzt intensiv in den Jahr dabei sind, sagen ist auf jeden Fall was dran.

00:23:34: Immer wieder hohen und kommunizieren.

00:23:37: Wie sagt mal jemand zu mir betroffenen oder zu Beteiligten machen?

00:23:40: Es ist ja auch schön zu wissen, wo geht eine Reise hin!

00:23:43: Es ist wichtig zu wissen hat man eine Strategie um wenn man täglich zur Arbeit geht und weiß wohin das Schiff denn so steuert und ich bin Teil davon.

00:23:52: Ich trage gerne als Mitarbeiterinnen dazu bei und es ist aber wichtig dass sich erst überhaupt mal davon wissen muss.

00:23:58: Wie viel, frag ich mich gerade.

00:24:00: Wie viele Menschen arbeiten zum Beispiel in Hamen oder in so einem großen Zentralager?

00:24:05: Also es ist so dass wir hier in der Douglas Supply Chain etwa hundertfünfzig Leute haben die die physischen Prozesse also Lager- und Transport wobei wie gesagt da die Dienstleister steuern weil wie gesagt Lager und Transport nicht selber bei uns passiert.

00:24:20: Und dann auf der anderen Seite aber auch die planerische Themen prognose Bestandswesen bestell Wesen das sind Hundertfünftig ungefähr Kolleginnen und Kollegen bei Douglas, die sich darum kümmern.

00:24:32: Wenn du jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei unseren Locustic-Partnern mitzählst dann sind es wahrscheinlich über Europa verteilt etwas mehr als tausend.

00:24:42: Da war schon so ein Stichwort gerade in deiner Antwort.

00:24:44: nochmal Bestandsprognosen.

00:24:48: Ich finde das Wort Prognose ist schon auch wieder mittlerweile verbunden mit KI oder AI.

00:24:53: Ihr nutzt das auch für die Vielfalt eurer Produkte?

00:24:56: Ja!

00:24:56: Macht das wirklich heute einen Riesenunterschied für die Kundinnen draußen auf der Fläche?

00:25:00: Ja,

00:25:02: das macht einen riesen Unterschied.

00:25:03: Der erste Teil der Bestandssteuerung oder sozusagen auch der Input in dann die Bestellungen, die am Ende zu beständigen führen ist die Prognose.

00:25:12: also was glaube ich eigentlich?

00:25:14: wird in der Douglas-Filiale auf der Köhe morgen von diesem Lippenstift verkauft werden?

00:25:19: wie viele Kunden wollen das kaufen?

00:25:22: Und gerade bei der Prognose nutzen wir eine von zwei großen State of the Art, man nennt das Forecasting Replengement-Lösung.

00:25:29: Das ist kein Geheimnis, es ist Relax und da ist auch AI im Ansatz.

00:25:34: Und das macht einen riesigen Unterschied.

00:25:35: ja wobei ich dazu sagen muss dass nicht nur ein Thema von der Technik und von AI eine vernünftige Prognese zu erstellen bedeutet auf der anderen Seite den modernen Algorithmus zu nutzen.

00:25:46: wer dann aus Vergangenheitsdaten lernt und sagt, okay das wird vermutlich morgen die Prognose sein.

00:25:51: Aber ist an der Stelle auch ein gutes Thema für die Transformation weil ja die Maschine kann eine Prognosis erstellen aber wo wann wie lokal vielleicht gerade nebenan der Wettbewerber geschlossen hat?

00:26:05: Und die Nachfrage höher ist, wo ich vielleicht eine Kampagne fahre oder eine Promotion mache wo ich den Preis ändere und dadurch die Nachfrage beeinflusst.

00:26:14: Es sind im Zweifel Themen, die weiß die Maschine nicht.

00:26:16: Und da muss ich mich dann als derjenige, der für die Prognose zuständig ist halt mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Sortiment, aus dem Bereich Marketing, aus einem Bereich Pricing zusammensetzen und gucken.

00:26:26: macht das denn überhaupt Sinn was die Maschinen entwickelt?

00:26:28: Also ja!

00:26:29: Die Maschine erstellt heutzutage schon wesentlich bessere Prognosen als noch die Algorithmen vor fünf Jahren.

00:26:34: keine Frage aber da hört es nicht auf.

00:26:35: Es gibt immer noch das menschliche Element.

00:26:37: Mitdenken

00:26:38: und in so hinterfragen, ob das wirklich so ist?

00:26:39: Mitdenkenden

00:26:39: und unterfragend passt es abzustimmen um dann zu einer Prognose zukommen die wirklich gut ist.

00:26:44: Das ist ja eine gute Kombination natürlich!

00:26:47: Wenn du jetzt auf den Transformationsprozess zurück schaust was war denn für dich persönlich der wirklich größte Lernmoment?

00:26:54: Ich glaube ich glaube da gibts mehrere.

00:26:56: Das eine ist das Thema genug Zeit einklaren dass ist nichts was wir in ein zwei Jahren fertig haben werden Nicht nur, weil wir physisch die Lager bauen müssen beziehungsweise mit den Partnern zusammenbauen.

00:27:07: Sondern weil auch die anderen Themen mitgedacht werden müssen und die sind halt an vielen Stellen dann einfach menschlich.

00:27:14: Jobs verändern sich man muss die Leute mit auf die Reise nehmen.

00:27:16: das Thema was ich vorhin gesagt habe Kommunikation immer wieder immer wieder Und viel Ausdauer mitbringen für die reise dran glauben genau

00:27:27: Ja.

00:27:27: aber wenn ich dich so anschaue dann siehst du sehr positiv aus als ob du mit Optimismus auch deinen Job bestreitest.

00:27:36: Und man vielleicht auch mal, wenn man Schritt zurückgeht und sagt, das war jetzt nicht so ideal?

00:27:41: Wir versuchen es auf dem anderen Weg, dass so dein Lebens- und Arbeitsmotto

00:27:44: ist.".

00:27:44: Ja, auf jeden Fall!

00:27:46: Da gab's Rückschläge – da wirds immer wieder Rückschläge gegeben zum Beispiel vorhin im Thema wen, nämlich wann, womit.

00:27:51: Da gab´s Themen, da hab ich hintergedacht.

00:27:53: Da hättest du doch nochmal etwas länger erstmal eine Idee entwickelt.

00:28:00: Konfrontiert klingt jetzt so negativ, aber ja präsentiert.

00:28:05: Dann würde ich sagen sind wir mit unseren drei großen Themen rund?

00:28:08: Hast du noch was wo du sagst?

00:28:10: das möchte ich noch mitgeben?

00:28:11: Das hat mich bewegt.

00:28:13: Make life more beautiful und komm zu Douglas'n.

00:28:18: Ja!

00:28:20: Das werden wir zuhören und wie auf jeden Fall machen.

00:28:22: meine Tochter war ganz neidisch dass Du heute zu Gast bist Die sagt, glaub ich schon das gesamte Sortiment vor sich.

00:28:28: Dann kriegst du bestimmt einen Gutschein und sagt nee!

00:28:31: Wir treffen uns einfach so und quatschen ein bisschen.

00:28:33: also für dieses Douglas ein gern besuchtes Geschäft.

00:28:36: Kai vielen Dank für die Insights, die sehr persönlich waren und für uns alle nochmal deutlich macht dass Omni Channel ein großes Zusammenspiel von ganz viel verschiedenen Themen ist und eben auch der Part Change ganz wichtig dazu gehört.

00:28:51: Vielen Dank Anja Hat mir Spaß gemacht.

00:28:53: Danke für die Einladung!

00:28:54: Ich

00:28:54: finde auch schön, dass du mal hier bei uns in Köln in unserem Podcaststudie gewesen bist.

00:28:59: Also es gab richtig viele Insights.

00:29:01: Danke fürs Zuhören und wenn euch die Folge gefallen hat kommentiert abonniert stellt Fragen an Kai.

00:29:07: wir verlinken das auch gerne nochmal in unseren Show Notes.

00:29:11: und wenn ihr noch mehr über Handelsthemen wissen möchtet dann kommt doch in den Oktober zu unserem Rapier zum Retail Expert Programm.

00:29:18: da gibt's Storch-Checks Networking Studienergebnisse hier bei.

00:29:23: Ich sag danke und bis zur nächsten Folge.

00:29:37: Tschüss!

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