Die Kundin, die weiß, was sie will!

Shownotes

Wie verwandelt man einen Katalogversender in eine der führenden europäischen Fashion-E-Commerce-Marken? In dieser Folge spricht Anja Borberg mit Dr. Nicolai Johannsen, CMO von bonprix, über 40 Jahre Transformation, die Zukunft des Fashion-Handels und die strategischen Weichenstellungen, die bonprix für das kommende Jahrzehnt trifft.

bonprix – 1986 in Hamburg gegründet, heute vertikale Fashion Brand mit über 16 Millionen aktiven Kundinnen in mehr als 25 Ländern – steht exemplarisch für den radikalen Wandel im deutschen und europäischen E-Commerce. Nicolai Johannsen erklärt, wie bonprix das klassische Performance-Marketing-Modell hinter sich gelassen hat und stattdessen auf Mid-Funnel-Kommunikation, Branding und eine klar definierte Zielgruppe setzt: die sogenannte vernachlässigte Kundin – eine kaufkräftige, modebewusste Frau, die von vielen Fashion Brands kaum adressiert wird.

Im Gespräch geht es außerdem um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Contentproduktion und im Kampagnenmanagement: Wie nutzt bonprix AI, um Produktbilder für unterschiedliche Körpertypen und Märkte zu skalieren? Welche Rolle spielt Personalisierung im Onlineshop – und wo liegen die Grenzen? Außerdem: Warum das vertikale Geschäftsmodell mit eigenen Webshops in 16 Märkten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist, wie Partner Commerce neue Kundenzugänge erschließt, und was der Katalog heute – 40 Jahre nach seiner Blütezeit – noch leistet. Themen dieser Folge: E-Commerce-Strategie, Fashion Retail, Markenführung, Zielgruppenpositionierung, AI im Marketing, Personalisierung, vertikales Geschäftsmodell, bonprix, EHI Retail Insights.

+++

Gast: Dr. Nicolai Johannsen, CMO bonprix GmbH Host: Anja Borberg – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne über LinkedIn:

Links

Celebrating 40 in style | Forty and Fabulous! EHI Kanalatlas – Projektreferenz: ehi.org EHI Retail Expert Program: https://www.ehi-lab.org/retail-expert/

Websites bonprix Corporate: corporate.bonprix.de EHI LAB Podcast: https://www.ehi-lab.org/podcast/

Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.

Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neuesten Forschungsergebnissen.

Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.

Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos: ehi-lab.org/podcast

Wir vom EHI wissen, wie der Handel tickt, und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen.

Ihr wollt mehr über das EHI wissen? Hört euch unsere Folge 8 an: ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:11: Alle vier Sekunden wird bei BonPrix irgendwo in Europa ein BH verkauft.

00:00:15: Sieben Millionen im Jahr!

00:00:19: Das ist keine Zahl aus dem Archiv, das es gerade jetzt die Realität einer Marke, die im Fashion e-Commerce eine Kundin anspricht, die sonst kaum jemand auf dem Radar hat... Ich bin Anja Boerberg und ihr hört den EHI-Podcast.

00:00:32: BonPri feiert in diesem Jahr vierzehnt Jahre, nutzt dieses Jubiläum nicht für Nostalgie sondern für einen echten Neustart.

00:00:39: Neue Kreationen, neue Kommunikation eine neue Markenlogik.

00:00:43: Wer die Kampagne in der letzten Monate gesehen hat merkt hier passiert gerade etwas.

00:00:48: Und mitten in dieser Transformation ist mein heutiger Gast gestartet Dr.

00:00:52: Nikolaj Johanssen, seit Januar-Zweißtausendsechsundzwanzig CMO bei BoomPri.

00:00:58: Nicolaj!

00:00:59: Schön, dass du heute Zeit hast dich mit mir zu treffen und auszutauschen.

00:01:03: Was treibt dich gerade am allermeisten

00:01:05: an?

00:01:08: Moin Anja, danke dass ich hier sein darf.

00:01:11: Ja was treibt mich an?

00:01:12: in der Tat ist es Themen zu gestalten, Themen zu verändern im Sinne der Kunden und das ist auch das was mich hierzu Bombri getragen und getrieben hat und ich finde nichts belohner als in glückliche Kundenaugen zu gucken.

00:01:25: Das ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach wenn man im Distanzhandel unterwegs ist.

00:01:29: also hieß er noch als er so in Katalogwelten war.

00:01:32: Da gibt es Wege und Möglichkeiten und da sehe ich tatsächlich eine echt große Beruf Erfüllung, die mich immer mit einem Lächeln ins Büro trägt.

00:01:41: Meistens ins Bürokratie.

00:01:42: Oh wie schön!

00:01:43: Dann passt du gut zu Urs Müller.

00:01:45: Der hatte mich auch um einen lächelnd offen Gesicht.

00:01:47: Wir alle kennen diesen klassischen Kataloghandel noch.

00:01:50: Bonprix zum Durchblättern.

00:01:52: Da habt ihr euch verändert und wir haben ja das gemacht.

00:01:56: Ja also wie gesagt dass wir sind vierzig Jahre alt jetzt und haben uns da das eine oder andere mal verändert, pivotiert wie man heute sagen würde.

00:02:05: Und in der Tat startet... sind wir in neunzehnundsechzig.

00:02:08: Damals du die letzte große Eigengründung aus der Otto-Gobraus vor about you und da sah die Welt anders aus.

00:02:14: In der Tat das war hetaloggetrieben

00:02:17: Das war auch in einer Garage?

00:02:19: Ja, wo das stattgefunden hat?

00:02:20: in der Nähe von dem Autokampus.

00:02:21: Aber es war tatsächlich bewusst separat und tatsächlich eben da Geschwindigkeit aufzunehmen also was ein bisschen so Startup im Mentalität.

00:02:29: die nächsten Schritte erfolgen dann schon relativ schnell.

00:02:31: fünf Jahre später erfolgte dann die Expansion ins Ausland erst Frankreich dann Polen alles katalogbasiert tatsächlich.

00:02:39: Das war damals eigentlich für den Handels schon einer der Early Mover, würde ich sagen.

00:02:44: Hier sind wir dann mit der Digitalisierung auch im E-Commerce gestartet und hatten unseren Online Shop.

00:02:50: Und erst danach, zwei Jahre nach neun und neunzig hatten wir erste physische Shops.

00:02:54: Also erst in Deutschland wieder gab es in Bumbris Shops aber auch im Ausland Italien zum Beispiel.

00:03:01: Das gipfelte dann zwei tausend neunzehn mit so einem Fashion Connect Concept Store hier in Hamburg.

00:03:08: Und das war ein ganz vernetztes digitales Modell.

00:03:11: Aber um ehrlich zu sein am Ende war das nicht gut für uns galierbar weshalb wir dem Omni Channel den Rücken gekehrt haben und das fokussiert haben auf digitale Geschäftsmodelle.

00:03:24: Seit Jahrzehnten sind wir mit der App unterwegs, da haben jetzt zuletzt einen starken Fokus auf den Auf- und Ausbau der Marke wie du eingehenst schon gesagt hast und machen jetzt auch erste Tests auf Plattformen wie Otto.de about you.

00:03:38: also von daher kann man zusammenfassend sagen, also der Change war immer auf unserer Seite.

00:03:43: Wir haben uns immer wieder hinter frag transformiert neu erfunden und sind mittlerweile ein digitales internationales Geschäftsmodell.

00:03:49: eine Billion Dollar-Kampagne mit rund zehn Millionen Kunden.

00:03:53: Also super!

00:03:54: Ich überlege gerade wann ich das letzte Mal einen Katalog von euch im Briefkasten hatte.

00:03:58: gibt es überhaupt noch einen Katalug oder habt ihr wie die Rewe das ganze abgeschafft?

00:04:03: Ja, es gibt tatsächlich noch vereinzelt Fähche.

00:04:06: Es ist ein tatsächlich abnehmender Anteil aber es gibt tatsächlich noch so ich sage mal so zehn, zwanzig Prozent unseres Customer Files die das sehr wertschätzen wenn sie Katalog bekommen.

00:04:16: und von daher ja wir reduzieren je über.

00:04:19: ihr macht jetzt einen Umsatzanteil im einstelligen Prozentbereich noch aus.

00:04:23: also aber tatsächlich genau dass gibt's noch.

00:04:25: Wir folgen im Zweifel dann mit unserem Angebot und immer so den Wünschen der Kunden.

00:04:29: Also von daher folgen wir auch da, das sagen abnehmen sozusagen die Katalogweg zunehmen tatsächlich anderen Wegen in Social Media usw.

00:04:36: Da freue ich mich mit ihr gleiche Notive einzusteigen.

00:04:38: Ich wollte

00:04:39: gerade sagen, da kommen wir noch zu!

00:04:40: Richtig du CMO-Sprechend was hat sich denn der Marketingstrategie für diese Jahrschwerpunktmäßig auch verantwortlich bist?

00:04:48: So ganz konkret verändert.

00:04:50: Du hast gesagt, dass ihr vielleicht früher Performance getrieben habt seit und rollte dadurch andere Kennzeilenrolle spielen.

00:04:57: Ja, genau.

00:04:57: Klasse ist natürlich so ein Äntler, so einen Creme.

00:05:00: Mal gucken auf die Zahlen.

00:05:01: Ist da sehr Performance getrieben?

00:05:02: Aber wir haben im Prinzip jetzt zwei Erkenntnisse gesammelt in den letzten Monaten.

00:05:07: das eine ist Wir haben nochmal unsere Positionierung geschärft und haben dadurch mehr Bedarf auch an inhaltlichen Botschaften, die wir transportieren wollen.

00:05:15: Und deshalb gucken wir natürlich jetzt ein bisschen mehr den Pfanne nach oben also Richtung Mitpfanne oder Abfall-Pfanne-Kommunikation.

00:05:21: aber auch ganz operativ von der Performance her haben wir jetzt einen neu eingeführten Mediumix Modus gesehen, dass wir im Loa Funnel tatsächlich schon so ein bisschen an einer Sättigungskurve unterwegs sind und es für uns auch ganz operativ in der Steuerung besser ist in Mitfunnel stärker unsere Präsenz auszubauen.

00:05:38: Und Loa funnel zu reduzieren?

00:05:40: Für alle die keine Marketiers sind kannst du mich kurz sagen mit funnel was ist das?

00:05:45: Ja, also da muss man so ganz anfassbar zu machen.

00:05:47: So Upper Funnel das sind die reichweiten starken Medien wie Fernsehen, Autofoam, also Plakate.

00:05:54: Da kann man eine Marke gut transparent machen und man kann wenig darüber erklären.

00:05:59: Am anderen Hinde das Thema Lower Funnel Das ist halt kurz vor dem Kaufabschluss Da zeige ich ein Produkt, da zeige Ich den Preis.

00:06:05: Also die Google Product Listing Ads kennt wahrscheinlich jeder von uns.

00:06:08: Da klickt man drauf wenn man es im Shop Aber da kannst du tatsächlich inhaltlich zur Marke auch nichts mehr erklären Und Mitpfanne ist da in der Mitte.

00:06:16: Das sind Werbeformate typischerweise im Social Media zum Beispiel, wo du eben über kleine Filmchen sag ich mal umgangssprachlich deine Marke erklären kannst das Produkt erklären kannst, Produktbenefits Features erklären kannst Anwendungen zeigen kannst und dass es tatsächlich was wo wir jetzt eben unser Engagement skalieren und tatsächlich ausbauen, um genau das zu transportieren.

00:06:38: also Was ist eigentlich der Grund warum mich bumpfrik kaufen sollte?

00:06:42: Also mit Funnel ist euer Schwerpunkt aktuell.

00:06:45: Ja genau.

00:06:46: Thema Marketingstrategien, das hattest du ja gerade schon ein bisschen angesprochen.

00:06:49: habt ihr glaube ich irgendwie im Moment auch ganz neue Pläne?

00:06:53: Ja, in der Tat.

00:06:53: Wir sind da explorativ unterwegs das Abseits vom klassischen Kaufvangel auszuprobieren.

00:06:59: wie können wir relevant werden?

00:07:01: In Momenten wo es eben noch gerade keine konkrete Kaufabsicht gibt Das heißt ein Schlagwort Cultural Marketing Wo es eben einen örtlichen Layer gibt, der typischerweise über Influencer bespielt wird um eben diese Relevanz in unerschlossene Zielgruppen zu steigern.

00:07:18: Da ist grade jetzt der Trend im Markt mit sogenannten Micro-Dramas zu arbeiten.

00:07:22: Also wir haben da eben auch eine Geschichte, die in mehreren Episoden erzählt wird mit Strasse und Sternchen um ein rausgerutschtes Versprechen so ne Feier zu organisieren.

00:07:30: und das zieht sich dann sofort.

00:07:31: und natürlich versteuert man an verschiedenen Stellen immer die Situation.

00:07:35: man endet mit zum Cliffhanger ist wirklich ein spannendes Format und das endete tatsächlich mit einer großen physischen Feier wo dann eben dann die beteiligten Influencer und Medienpartner mit dabei waren.

00:07:45: und eine große Feier also.

00:07:46: von daher sind gerade noch in der Auswertung wie das funktioniert.

00:07:49: ich finde es extrem spannend auch im Marketing mal außerhalb der ausgetretenen Wege, die sich halt eben über Medium-Mix-Models und Performance bis zum Umfallen optimiert haben.

00:07:59: Auch mal neue Felder zu betreten.

00:08:01: Interessant!

00:08:02: Und kommen dann da auch die neuen Kundinnen schon hin?

00:08:04: Haben sie eine Chance was zu gewinnen und an diesem Abend... zu partizipieren?

00:08:08: In Teilen.

00:08:08: Es gibt tatsächlich auch einen Preis ausschreiben, wo dann die Kunden teilnehmen konnten und die Perspektivkunden und in Auszügen sozusagen waren sie dabei.

00:08:17: Die Halle fasste glaube ich aber nur so dreieinhalb Leute oder so.

00:08:20: da kannst du natürlich nicht alle einladen.

00:08:22: Natürlich wurde das aufgezeichnet und ist auch in den Medien verfügbar.

00:08:26: Das heißt dass kann man sich angucken.

00:08:27: Ich kann es ja dann hier später im Link vielleicht auch mal verlinken.

00:08:30: Dass man also ein Gefühl kriegt bin ich in super spannendes Format.

00:08:33: Ja klasse!

00:08:34: Sehr gerne packen wir rein in die Show Notes

00:08:36: Mega!

00:08:37: Ihr habt gesagt, es gibt die vernachlässige Zielgruppe.

00:08:42: Da habe ich wirklich darüber gestolpert weil das klingt ja so ein bisschen als ob man jemand vergessen hätte bei seinen Kundinnen was genau meinten ihr damit?

00:08:49: Im Marketing sieht man eben dass viele Marken sich fokussieren auf junge urbaner Zielbilder.

00:08:54: Das ist hip und die Werbetreibenden überschlagen sich da also dem letzten Trend zu folgen um möglichst hip zu sein um angesagt zu sein.

00:09:01: Und wir adressieren mit unserem Markt oder unseren Produkten Frauen, die authentischer sind.

00:09:06: Die wissen was sie haben wollen sich nicht mehr beweisen müssen.

00:09:09: Die sind typischerweise ein bisschen älter meistens zwischen vierzig und sechzig Jahren Und daraus ergibt sich bewusst eine Chance.

00:09:15: also die kalibrieren dann in dieser Phase die Produkt- und Markenbedürfnisse erfinden sich teilweise auch selbst.

00:09:22: Das ist eine Super-Opportunität und interessanterweise wird diese Zielgruppe medial wenig adressiert.

00:09:29: Und von daher ist das für uns ein ganz spannendes Feld, wo wir eben aktiv werden.

00:09:33: Und ja, deshalb reden wir da manchmal so von der vernachlässigten Zielgruppen.

00:09:37: Das ist jetzt keine verrahrlose Zielgruppes, sondern eine die eben tatsächlich nicht so stark adressierte.

00:09:42: Das heißt, diese vernach lässigte Zielgrupp es aber auch die neue Zielgrupp mit Potenzial?

00:09:48: Ja, beides.

00:09:49: Man muss eben da von zwei Seiten drauf gucken.

00:09:51: so machen wir es zumindest einmal die Innensicht und die Außensicht.

00:09:54: Und wenn der Innsicht unterwegs sind sehen wir tatsächlich auch heute schon, dass wir für diese Kunden offensichtlich genau das richtige Produkt haben.

00:10:01: Das heißt, wir haben eine super Passformen und Komfortfeatures.

00:10:05: Und so sehen wir in unserem Customer-Feil tatsächlich eine starke Häufung eben genau in dieser Zielgruppe.

00:10:10: aber wir sehen auch in der Marktforschung, dass genau das die Zielkunde im Markt anspricht.

00:10:15: Das heisst da haben wir eine große Relevanz eben und die Größe der Zielgruppes an sich ist auch dahingehend groß genug von der Kaufkraft her starken noch, dass das eben tatsächlich unser Fokus ist.

00:10:25: Das heißt wir sind da jetzt im Vergleich zur Ortung meiner alten Rolle deutlich fokussierter unterwegs und haben dadurch natürlich auch ein Stück weit leichter uns im Wettbewerbsumfeld zu

00:10:34: differenzieren.".

00:10:35: Dann weiß ich jetzt warum ich den Katalog immer bekommen habe.

00:10:37: Ich pass genau in so eine Zielgruppe und könnte ja die Person gewesen sein an der ich entlang gehandelt hab.

00:10:43: Ja auf jeden Fall!

00:10:44: Ja, ich bin tatsächlich auch beruflich wirklich zum Frauenversteher geworden.

00:10:49: Man muss es ja wirklich reinlesen, man ist ja nicht Kern der Zielgruppe so als Mann schon mal nicht, obwohl ich vom Alter reinpressen würde.

00:10:57: Deshalb habe ich mich da wirklich tief reingewühlt und stelle fest also dass sie auch meine Frau jetzt viel besser verstehe.

00:11:02: Das ist schöner Seiten des.

00:11:06: Nikolaj das sind die richtige Insights hier!

00:11:09: Ja, natürlich.

00:11:10: Man verändert sich ja eben auch.

00:11:11: und genauso wenn du sagst so sprichst von Passformveränderungen die möglich sind oder so dann gibt es natürlich Dinge die man glaube ich auch in dem Alter weiß was man tragen kann und was nicht oder was vorteilhafter ist oder nicht wo man vielleicht in jungen Jahren irgendwie drüber hinweg sieht oder einfach trägt weil's halt innen ist.

00:11:25: Von daher ist das doch toll dass ihr ja so ein Fokus drauf habt denn das ist ja gerade wichtig dass man seine Kundin kennt.

00:11:32: Ihr habt eure Werbemittel auch ein bisschen gedreht und verändert.

00:11:36: Du hast erzählt, es gab die Bildformate, die Anteile, die Kombinationen haben sich geändert.

00:11:40: wenn man die Werbeflächen heute sieht an den Bushaltestellen oder auch im Hamburger Hauptbahnhof wie würdest du das unseren Zuhörerinnen beschreiben?

00:11:47: Was war der Switch, den ihr gemacht habt und natürlich warum?

00:11:51: Wir kommen sehr stark jetzt vom Zielgruppen Verständnis von Kundenbedürfnissen und das ist immer so der Triggerpunkt.

00:11:58: Früher hatten wir große Bildanteile in großes Produkt Ja, von The Book ist halt wenig defilanzierend.

00:12:07: Und jetzt haben wir eben eine Kombination und ich weiß nicht, ob das jeder so vor Augen hat.

00:12:10: also man startet mit einem sehr starken Claim einen Customer Needselbstverständnis der Zielgruppe und daneben ist dann eben das Produkt abgebildet.

00:12:17: Das ist eine sehr klare Aussage, hat eine sehr hohe Wiedererkennung und das funktioniert sehr gut.

00:12:24: Also der Badeanzug am Strand?

00:12:26: Der Unterschied ist eben dass es nicht nur der Baderanzug ist und nicht nur den Preis sondern eben auch entweder ein klarer Produkt nutzen dabei ist oder eben einen Selbstverständnis aus der Zielgruppe, was denn mit dem Motiv verknüpft ist.

00:12:39: und das hat tatsächlich mehrere Vorteile.

00:12:42: Zum Einen also klar ist es irgendwie eine bessere Markenwiedererkennung.

00:12:46: die Zuordnung Bombrie-Werbung oder irgendeine andere Werbung, die ich gesehen habe.

00:12:51: Natürlich machen wir da auch immer verschiedene Werbemittel-Tests und da haben wir gesehen dass das deutlich besser funktioniert.

00:12:57: Das heißt die Zuordnung ja ich hab Bombriewerbung gesehen ist jetzt viermal so hoch wie bei alten werbemitteln wurde nicht so ganz klar war, war das jetzt noch eine Bombrieverbung?

00:13:05: Oder habe.

00:13:07: Das heißt also, das funktioniert deutlich besser.

00:13:10: Das heißt die Marketing-Bigineffizienz ist dann mal besser und es ist natürlich auch deutlich relevanter weil sich die Zirkunden deutlich besser angesprochen fühlt an der Stelle.

00:13:19: Ja klar!

00:13:20: Und ich habe direkt eine Idee wo oder wie ich das tragen kann.

00:13:22: Es ist fast wie so eine Kombination von Produkten.

00:13:24: Ist ja eine gute Idee und wenn ihr das sogar checken könnt oder trinken könnt... Und ihr habt ein Story auch immer pro Bild richtig?

00:13:34: die Geschichte jetzt, also ein Storytelling in Bilderkampagnen?

00:13:37: Ich

00:13:37: habe in der Vergangenheit gesehen dass unser Wertversprechen nicht so super klar ist.

00:13:42: zum Markt hin und natürlich der erste Blick.

00:13:44: Der Name hat ja schon einen Wertversprechend-Bombri.

00:13:46: da denkt man ja also der Preis wird zumindest halbwegs okay sein.

00:13:49: aber jetzt nur günstige Mode ist jetzt nicht mehr so unik im deutschen Markt wie früher.

00:13:53: zu Rundungszeitpunkten

00:13:55: Gibt ihr auch viel Konkurrenzen

00:13:57: In der Tat.

00:13:58: Da gibt es jetzt sehr preisaggressive asiatische Player.

00:14:01: und eben das Thema Preis-Leistung, was eigentlich immer unser Kern war ist ja ein bisschen aufwendiger zu erklären.

00:14:06: Früher konnte man nach Preis schon mal aufhören Jetzt musst du die Leistungen noch einmal erklären.

00:14:09: Das ist genau das, was wir mit einer neuen geschärften Positionierung angegangen haben.

00:14:15: Das war meine erste Tätigkeit in meiner neuen Rolle, dass wir uns zusammengesetzt haben und gesagt haben also wofür wollen wir eigentlich stehen?

00:14:22: Was ist tatsächlich so das Thema?

00:14:25: ganz bewusst eben was gewesen, was wir nicht nur im Marketing gemacht haben.

00:14:28: Sondern wir haben als gesamtes Haus zusammengesessen und gesagt Was soll tatsächlich jetzt unser Wertversprechen sein unserer Kundin?

00:14:35: Und das haben wir mal zusammengefasst in so einen Satz oder so ein Wertversprechend zukunden dass das lautet wenn ich vom Krieg kaufe dann weiß Ich erhalte immer verlässlich komfortabel und vielfältige Fashion und da steht es preiswert also zum guten preisleistungsverhältnis runter in die verschiedenen Bereiche.

00:14:55: Natürlich ins Marketing, wir müssen es ja auch der Kunden kommunizieren und das nützt er nicht, wenn's erst mal auf dem Schaubild steht.

00:15:00: aber das hat natürlich eine starke Implikation auf unser Produkt Sortiment.

00:15:05: Das heißt also was bedeutet das für Passformen?

00:15:07: Größenläufe, Funktionalität, Mode gerade für unsere Zielgruppe.

00:15:10: Das sind vielleicht nicht mehr eben wieder kürzeste Minirocks sondern tatsächlich eher Tragekomfort, Größenfit ist eben da wichtig.

00:15:17: Die Sortimentsstruktur sieht anders aus.

00:15:19: ich habe natürlich Anforderungen an den Webshop dass sich genau solche Sachen mehr Werte kommunizieren kann und natürlich auch eben fürs Marketing.

00:15:26: Das heißt also genau das brechen wir jetzt runter, um eben zu sagen was bedeutet denn das eigentlich?

00:15:31: Und was ist da der Mehrwert für die Kundinnen?

00:15:32: Und dass alles besser erklären zu können, suchen wir eben tatsächlich verschiedene Wege insbesondere im Mithandelmarketing, wer hat es ja gerade aber auch im Appafanne, also mit Plakate gewöhnt.

00:15:43: zur Appafanne, dann kannst du nicht ganz so weit ausholen, aber du musst eben bei diesem Zusatznutzen und diesem Kundenbedürfnis ansetzen.

00:15:51: Und das ist genau das, was wir eben genau mit dem Intro, mit dem Claim, dem Hook auf der Seite tatsächlich auslösen wollen?

00:15:57: Ja den Nutzen, den Benefit wollen wir ja im ganzen Leben in ganz vielen Situationen haben.

00:16:02: Und wenn ich natürlich das als Kundin irgendwie spüre und merke dann überzeugt mich dass natürlich doppelt.

00:16:06: Ich könnte mir vorstellen, dass so ein Fokus auf diese konkrete Frau auch hilft die Vielzahl der Produkte darauf abzustimmen.

00:16:15: Es sind halt nicht viele Frauen, sondern es ist eben eine ganz bestimmte Person, die ihr da erreicht und zufrieden macht.

00:16:22: Was natürlich so der dritte Block ist, die KI oder AI in diesem Falle hat man auch darüber gesprochen das ist natürlich auch für euch ein Thema gerade auch in der App, die nur nutzt für die Kunden oder wie ich vielleicht als Kundin sogar besser mit und Unterstützung von AI, meine Produkte entdecken kann.

00:16:46: ist jetzt natürlich sehr laut und groß geworden in der öffentlichen Wahrnehmung.

00:16:49: Also seit vielen, vielen Jahren, also ich schätze mal so seit über zwanzig Jahren sind wir bestimmt an den unterschiedlichsten Stellen dabei, ich sage mal in Anführungsstrichen so klassische AI einzusetzen.

00:17:00: Das sind dann Tierenstreiber für Prognosen, Prozessautomatisierung.

00:17:04: Du hast das in der Werbemittelaussteuerung, Katalogaussteuerungen, solche Sachen irgendwie.

00:17:08: Ich glaube da sind die gestartet.

00:17:10: aber inzwischen nutzen wir KI auch über Effizienzen aus Besser als... Kunden Nutzen, Kundenerfahrung bei uns auf der Seite hinzubekommen.

00:17:21: Das heißt also da geht das um Einsatz in der Suche zum Beispiel bei Produktempfehlungen, um tatsächlich eben auch relevantere Produkte auszuspielen.

00:17:28: Also das heißt dass macht jetzt nochmal einen ganz anderen Sprung mit den Möglichkeiten der generativen AI.

00:17:34: Das heisst wir haben das z.B.

00:17:36: im Marketing eingesetzt, um Content zu entwickeln Bilder zu erstellen die wir eben auf der Produktseite nutzen können.

00:17:42: aber wir können es auf der anderen Seite gut nutzen wie bei der Produkterstelle, also Fashionprodukte.

00:17:48: Das heißt also da haben wir an der Trenderkennung bis hin zur Gestaltung selbst jetzt eben verschiedene Tests gerade laufen, wie wir das automatisieren können.

00:17:57: Wir gucken in Richtung Customer Service, da gibt es verschiedenste Anwendungsfälle.

00:18:01: Das heisst also wir sind ja an verschiedensten Stellen jetzt gerade dabei uns heranzubewegen und ich glaube dass Spannende da ist, da hilft ihr quasi eine supergranulare Roadmap Nicht so sehr.

00:18:11: Also wichtig ist, dass du die großen Wetten für dich sortierst irgendwie ganz klar.

00:18:15: aber letztendlich ist es ein Test in Learn und das ist wirklich spannend wie es vorangeht.

00:18:20: Interessant fand ich auch als du sagst man hat ja auf verschiedene Models also du hast im Grunde einen Produkt Du hast aber natürlich an Frauen auch unterschiedliche Wirken kann bis die Länge ist ob ich eine andere Figur habe.

00:18:30: Und da anstatt von vielen vielen Fotoshootings vielen vielen Models kann man natürlich auch noch mehr Individualität des Produktes transportieren.

00:18:39: vermutlich

00:18:40: Ja, absolut.

00:18:40: Ihr könnt da noch reinsuchen jetzt mal ins Marketing von den gezeigten Feldern und also da ist das tatsächlich so.

00:18:46: wir nehmen typischerweise Original Fotos die wir auf der Büste aufnehmen entweder bei uns in Offices oder eben auch in den Erzeugern Märkten und können dann tatsächlich verschiedenste Bildstrecken erzeugen, die uns helfen halt eben das Produkt zu vermarkten.

00:19:00: Das fängt an eben auf der Artikeldetailsite aber wir können es auch weiter in anderen Stellen im Marketingprozess einsetzen und haben natürlich den Vorteil dass sehr viel Individualisierte und Personalisierter werden können.

00:19:13: dasselbe Produkt an unterschiedlichen Größen zeigen.

00:19:16: Wir können es mit unterschiedlichen Hintergründern in unterschiedlichen Kontexten zeigen, wir können zum Beispiel das selbe Produkt, die so einen Polen an einem anderen Model zeigen als in Frankreich und sind dadurch deutlich relevanter quasi zu entweder geografischen Kontext oder auch zu Wetter

00:19:30: z.B.,

00:19:31: ja?

00:19:31: Und auf der Ebene haben wir eben jetzt Möglichkeiten, die früher einfach zu teuer, zu komplex waren im Managing.

00:19:38: Ich glaube man kann sich da schnell hinreißen lassen, in welche Richtung gehen kann.

00:19:42: Ich glaube das Wichtige ist, dass man da zum einen sehr pragmatisch rangeht und sagt was aufkommen lasst uns keine Wissenschaft ausmachen Sachen ausprobiert.

00:19:51: also Test and Learn ist das große eine schnelle Lernkurve ist im Zweifel besser als irgendwie das beste Konzept.

00:19:57: aber es muss sich ja auch noch rechnen und das ist für mich immer wichtig.

00:20:02: Man kriegt da irgendwie als Marketing verantwortlich verschiedenste Inspiration.

00:20:07: jetzt zuletzt gerade auf der K-Fünf und wieder angesprochen, Mensch hier willst du nicht dieswürstig das?

00:20:12: Und für mich ist da ein ganz guter Filter immer betriebswirtschaftlich darauf zu gucken.

00:20:16: Also wenn ich Marketing zum Beispiel Kundenakquise mache, da stelle ich mir auch die Frage was ist denn ja echt der payoff und wann habe ich sozusagen dann die Kundenakvisekosten wieder drin?

00:20:23: oder dasselbe stelle Ich mir eben auch im Kontext von AI wo ich sage, na dann hab' ich eigentlich das Investment wieder rein ausregelt, zwölf bis achtzehn Monate.

00:20:33: Dann muss der Break-even da sein und das filters schon ganz stark, dass man eben sehr klar sich dann da rein bewegt mit so einem Setting.

00:20:40: Ich glaube, das hilft tatsächlich, um ein bisschen zu filtern

00:20:44: auf jeden Fall.

00:20:46: Ich stelle mir aber auch gerade so vor, mir fällt das Online-Shop ein bisschen schwer.

00:20:49: persönlich muss ich sagen bei mir ja vielleicht auch bis dato da hat natürlich einfach die KI extrem gepusht aber manchmal fehlt wie sieht so ein Produkt wirklich getragen aus?

00:20:58: oder wenn sich ein Rock bewegt ne?

00:21:00: Oder wie schwingt was mit?

00:21:02: also dass man Das, was ich natürlich im stationären Handel habe.

00:21:06: Dass auch der große Vorteil ist das Gefühl über Material und Verhalten des Produktes des Stoffes zu sehen.

00:21:13: Da kann man jetzt unfassbar vielseitig darstellen.

00:21:17: Das macht mich vielleicht doch zum Online-Shopper irgendwann.

00:21:21: Ja, in der Tat ist es nicht wirklich anfassbar.

00:21:23: In dem Sinne aber man kann sich eben deutlich mehr reinversetzen als tatsächlich nur auf gedruckten Formaten.

00:21:28: das heißt also wir haben eben dann nicht nur verschiedene Produktaufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln Wir haben bewegte Videos wir haben Kontexte wo sie getragen werden können.

00:21:38: Ich glaube dass macht das schon deutlich deutlich anfassbärer.

00:21:42: Vielleicht noch einmal zurück zu dem Punkt Personalisierung steht ja auch im direkten Kontext mit Benefits, da den Kundinnen mehr wert zu bieten indem ihr wirklich individualisierte Angebotskommunikation oder auch Darstellung macht.

00:21:56: Habt ihr da Gedanken zu?

00:21:57: Ja das geht ja noch mal über das ganze Thema Bildsprache hinaus also Personalisierung.

00:22:03: Da gucken wir im Prinzip auf die Journey von Kundenansprache, Darstellung und Shopping Experience so auf den Marketing-Teil.

00:22:13: Zwei Themen klammern wir aus, also was wir nicht machen ist Produktindividualisierung, also Fashionprodukte und auch keine Preise.

00:22:21: Also wir geben jetzt einen Nutzer vom Apple Device als keinen anderen Preis jetzt zum Beispiel von Android oder so.

00:22:27: aber von den Kundenbedürfnissen ausgehend da sind wir natürlich schon dabei die Kauferfahrung deutlich besser zu machen.

00:22:37: Das heißt also auf die Bedürfnisse anzupassen, das heißt schenke an bei der Kundenansprache Offside dass wir da eben Werbemittel gestalten, die halt relevanter in deinen Kontext passen.

00:22:47: Also wenn wir erkennen, dass du eine Person bist, z.B.

00:22:50: eine Familie hat dann bist du eher so ein Familienkontext, es ist also ein anderes Werbelmittel ausgespielt als jetzt irgendwie ein jüngerer Single-Haushalt zum Beispiel.

00:22:58: Wenn du dann im Shop bist können wir dann die Flächen auf der Home Screen anpassen In der Anordnung von den Inhalten Ranking, was eben relevant dafür dich ist.

00:23:07: Wenn du dann auf den einzelnen Produktseiten bist, bekommst du Größen angezeigt die in deinem Größenaufsind und das ist natürlich spannender weil du halt im Zweifel immer attraktiver spannende Angebote hast.

00:23:20: Irrelevante Angebote ausgeblendet werden oder zum Beispiel Produkte wo wir in deiner Größe keiner verfügbar haben.

00:23:26: Die siehst Du dann gar nicht!

00:23:27: Und das hilft natürlich und von daher hast du da deutlich, deutlich besseres Shopping-Erlebnis.

00:23:35: Und letztendlich ist es eine echte Windwin-Situation weil wir dann auch keine Budgets zum Beispiel ausgeben für Sachen die für dich hart irrelevant sind.

00:23:44: Das macht den Shopping-Prozess natürlich schöner, aber auch effizienter.

00:23:49: Absolut!

00:23:50: Bevor ich lange suche oder nicht finde was ich haben möchte oder ich finde eben dieser Punkt Ich suche ein Produkt und schreibe die Größe dahinter, die ich suche Und dann werden mir Dinge vorgeschlagen Es gibt es aber nicht mehr.

00:24:00: das finde ich zum Beispiel richtig ärgerlich Absolut.

00:24:03: Also du hast weniger Frustration im Shopping-Prozess durch eben genauso was, wie du sagst, nicht verfügbarer Größen.

00:24:08: Du hast eine höhere Relevanz wie dessen, was du anbietest?

00:24:11: Du bist effizienter in der Navigation bei uns im Shop und am Ende des Tages wenn du dich ganz sicher weißt dann bestellst du doch ne andere Größe.

00:24:16: das heißt Rituren werden auch unnötigerweise ausgelöst.

00:24:21: Das hat nicht nur Umweltaspekte hat sondern auch wie bei uns sich natürlich irgendwie den Kosten widerspiegelt.

00:24:24: also ich glaube entlang der gesamten Journey ist es eine sehr gute Idee in Personalisierung stärker reinzugehen und ja natürlich da helfen die natürlich gerade jetzt die Möglichkeiten durch General Eye massiv.

00:24:35: Auf jeden Fall, bin ich eigentlich schon bei meiner letzten Frage an dich.

00:24:39: Zack geht die Zeit rum!

00:24:41: Was macht denn aus deiner Sicht heute ein wirklich gutes fashionigen Shopping-Erlebnis aus?

00:24:45: Also es schließt natürlich ein bisschen anders das was du grad gesagt hast aber ist ja auch irgendwie eine Kombination aus allem wenn Du für Dich kaufst dann mach Dir es besonders Spaß und vor allem man landet's auch im wahren Korb und dann bei dir zu Hause weil das ist ja nochmal einen Schritt.

00:25:01: Ja, es ist eine Kombination wie du sagst.

00:25:03: Also es ist ne Kombination aus ich würde mal sagen Kopf und Herz also natürlich für den Kopf muss passen irgendwie Du hast einen funktionalen Einkaufsprozess.

00:25:11: die Benefits müssen klar sein der Preis muss attraktiv sein Die Kondition müssen stimmen.

00:25:16: das heißt also du hast da so eine Checkliste Aber dass das sind nur so die Hygiene Faktoren.

00:25:22: also wo richtig Gutes ... Shopping-Erlebnis anfängt und wo die Begeisterung startet.

00:25:28: Also da ist irgendwann auch das Herz dabei, ne?

00:25:30: Das heißt... Da muss Spaß dabei sein!

00:25:32: Es muss einfach in der Produktdarstellung, muss es irgendwie ansprechend sein,... ...das gesamte Kauferlebnis muss vernünftige Nutzerführungen haben.... Und am Ende des Tages, man spricht ja immer von so einer Peak End Rule, so ganz am Ende dieses Prozesses hast du den stärksten Eindruck, wenn du das Produkt in der Hand hältst und das Ding zu dir passt und zu dem was dir versprochen wurde im Marketing dann hast du wirklich ein tolles Fashion Erlebnis.

00:25:55: Ja, ich glaube da hat der ganze e-commerce aber auch eine riesen Lernkurve gemacht in den letzten Jahren.

00:26:01: Das war ein wunderschönes Schlusswort!

00:26:03: Absolut und man kann sogar und das wage ich zu sagen behaupten dass wir nicht am Ende der Lerncurve sind.

00:26:09: also ich glaube dieses Test & Learn das wird uns nach wie vor begleiten.

00:26:12: und dem Moment wo du aufhörst und sagst ja wir haben jetzt die Lern Kurve und wissen wie es geht das ist schon mit Sicherheit der Anfang vom Ende.

00:26:20: Ihr seid da auf einem tollen Weg, du hast uns eine Menge gezeigt und ich glaube die nächsten vierzig Jahre wünsche ich dir und mir jetzt nicht.

00:26:28: Aber einfach nochmal vielleicht so ein fünf bis zehn Jahre im Voraus.

00:26:31: Ich bin ganz gespannt, vielleicht hören wir uns noch mal wie die Reise für euch weitergegangen ist und welche Lessons learned ihr gemacht habt.

00:26:39: Vielen vielen Dank für deine Zeit!

00:26:41: Und ja, wir nehmen das Gespräch ein bisschen vorher auf aber wenn ihr wüsstet wie uns die Schweißpällen auf der Stirn stehen dann sind wir dankbar dass wir nicht in einem Videopodcast sind.

00:26:50: Vielen Dank Nikolaj.

00:26:51: Ja, vielen Dank und toll, dass ihr dabei gewesen seid.

00:26:53: Ciao!

00:26:55: So und jetzt wisst ihr warum ich nach diesem Gespräch kurz überlegt habe ob mein nächster BH von Boom Prix kommt.

00:27:02: Falls euch diese Folge was gegeben hat dann teilt sie gerne folgt uns und lasst uns ein Like da wo ihr gerade hört.

00:27:10: Das kostet nix und hilft uns sehr.

00:27:13: Und noch einen Tipp für den Herbst das EHI Retail Expert Program findet im Oktober statt.

00:27:19: Alle Infos dazu, wie immer in den Show-Nots.

00:27:21: Bis zum nächsten Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.