KI für mehr Überblick am Checkout
Shownotes
In der letzten Folge haben wir bereits über Inventurdifferenzen im Handel gesprochen. In dieser Folge wechseln wir die Perspektive und schauen darauf, welche Rolle Self-Checkout, KI und intelligente Technologien im Store spielen können. Clarissa Vorreyer spricht mit Nino Hörttrich von Diebold Nixdorf und Norbert Hillinger, Retail-Trend- und Zukunftsforscher, darüber, warum Shrink längst nicht nur durch klassischen Ladendiebstahl entsteht, sondern auch mit Prozessen, Fehlscans und neuen Checkout-Abläufen zusammenhängt. Außerdem geht es darum, wie Visual Intelligence am Self-Checkout unterstützen kann, wo die Grenzen solcher Systeme liegen und warum Akzeptanz bei Kund:innen und Mitarbeitenden entscheidend ist. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, wie Händler Technologie sinnvoll einsetzen können, ohne das Einkaufserlebnis aus dem Blick zu verlieren.
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Gäste: Nino Hörttrich (Head of Global Marketing Retail, Diebold Nixdorf)
Norbert Hillinger (Retail Trend- & Zukunftsforscher und derzeit Head of Retail AI-Academy)
Host: Clarissa Vorreyer – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn
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Link: https://www.dieboldnixdorf.com/de-de/
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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.
Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.
Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.
Wir vom EHI wissen wie der Handel tickt und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über uns wissen? Ihr wollt das gesamte Portfolio des EHI kennenlernen? Dann hört euch unsere Folge über das EHI an: https://www.ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8/
Technische Produktion: Philipp Lusensky
Transkript anzeigen
00:00:01: EHE Retail Insights.
00:00:05: Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und die von den besten lernen wollen!
00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der EHE-Retail Insight.
00:00:17: Ja in der letzten Folge ging es bei uns auch um das Thema Inventurdifferenzen im Handel.
00:00:22: heute bleiben wir in diesem Themenfeld wechseln aber ein wenig die Perspektive.
00:00:26: Wir schauen darauf, welche Rolle Safe Checkout, KI und intelligente Technologien im Store spielen können.
00:00:32: Wie kann der Store effizienter, intelligenter und sicherer werden ohne dass das Einkaufserlebnis darunter leidet?
00:00:38: Darüber spreche ich heute mit Nino Hörtig dem Head of Global Marketing Retail bei Die Wutniksdorf und Norbert Hillinger.
00:00:45: er ist Retail Trend und Zukunftsforscher und aktuell Head-of Academy bei der Retail AI.
00:00:50: Mein Name ist Clarissa Vorreier und los geht's!
00:00:55: Hallo Nino, hallo Norbert.
00:00:57: Ich freue mich sehr dass ihr da seid.
00:00:58: Hallo Clarissa schön das wir da sein dürfen!
00:01:00: Vielen Dank für die Andere.
00:01:01: Ja wenn wir über Inventur-Differenzen oder Shrink sprechen denken wahrscheinlich viele zuerst an klassischen Ladendiebstahl.
00:01:08: ist das heute noch das Hauptproblem?
00:01:09: Oder ist das Bild inzwischen deutlich komplexer geworden?
00:01:12: Also das gibt natürlich mal verschiedene Szenarien, wie Inventur-Differenzen entstehen.
00:01:17: Das eine Thema ist natürlich Ladendiebstahl.
00:01:19: Das ist dann wenn jemand mit Vorsatz in die Fähile geht um dort etwas zu stehlen, dass es dann immer relativ schwierig selbst mit Technologie rauszufinden direkt, weil da macht ja einer was mit einem Plan.
00:01:30: Aber viel Inventurdifferenz entsteht auch dadurch wenn gerade im Self-Checkout oder im Self Service Umfeld jemand einen Scan vergisst oder wenn dort etwas vermeintlich gescannt wird wo aber der Beep vom Nebenmann kommt der auch etwas scannt Parallel gerade und dann der Kunde eigentlich gar nicht die Absicht hat etwas zu stehlen oder eine Inventurdifferenz zu verursachen.
00:01:50: aber am Ende des Tages fehlt es dann doch in der Abrechnung des Händlers.
00:01:54: Und gerade mit Technologie können wir natürlich dem entgegenwirken und Adam jetzt AI oder KI ins Spiel kommt, dann natürlich auf einer größeren Bandbreite.
00:02:04: Wir sehen gerade den Projekten bei denen wir mit Kunden unterwegs sind, gerade so drei Szenarien die gar nicht mal so unbedingt vorsätzlicher Diebstahl sind, die wir aber sehr gut schon abdecken können mit Technologie Und die am Ende des Tages dann auch eine sehr, sehr verringerte Inventur-Differenz erzeugen.
00:02:22: Das ist zum einen das versehentliche Nicht-Scannen eines Artikels, dass es zum anderen auch Frustration, das ist die sogenannte Frustrationsshrink Wenn jemand versucht etwas zu scannen oder ein Artikel nicht findet im Menü oder nicht weiß Ist ihr Avocado eine Frucht?
00:02:38: Oder ist ein Gemüse und irgendwann denkt du jetzt habe ich alles gegeben Dann kriegst aber nicht hin, dann ist es jetzt meins.
00:02:46: Und das Dritte ist dieses Opportunismus-Thema.
00:02:49: Wenn jemand am Selfcheckout steht oder irgendwo in der Finale ist und denkt, so gerade beobachtet mich jetzt grad doch keiner.
00:02:56: dann bin ich vielleicht doch gar nicht ganz genau beim Scannen der Rentzenartikel die ich im Barenkorb habe.
00:03:02: Da ist natürlich Technologie immer ein großer Helfer um solche Szenarien schnell auch aufzudecken.
00:03:08: Also es sind Inventurdifferenzer eigentlich gar nicht nur so ein Sicherheitsthema sondern irgendwo auch ein Prozess und Kundenerlebnis Thema?
00:03:14: ganz klar und gerade auch in diesen Fällen, wo wir halt von Fehlern sprechen oder vom Versehen sprechen.
00:03:20: Da ist es natürlich auch wichtig dass man den Kunden der diesen Fehler begangen hat jetzt nicht direkt als die bezichtigt sondern das man diesem Kunden hilft, den Kunden unterstützt Und gerade auch hier wenn da Technologie zum Einsatz kommt Den Kunden dazu bringt er seinen Fehler dann selber korrigiert.
00:03:34: Das machen die allermeisten Kunden.
00:03:36: Deswegen möchte ich auch hier nochmal eine Lanze für den Einzelhandelskunden brechen, weil der ganze Großteil, der Großteil der Kunden ist eigentlich eher ein ehrlicher Kunde und sind ehrliche Kunden die natürlich auch mal einen Fehler machen.
00:03:47: Aber nicht mit dem Vorsatz des Ladendiebstahls in die Viale kommen.
00:03:51: Das stimmt!
00:03:52: Habt ihr da eigentlich Erfahrungswerte bezüglich so analogermittel wie ein Spiegel, der dann aufgestellt wird?
00:03:57: Das ist ein ganz gutes Beispiel.
00:03:58: Also das weiß ich noch ganz für Anfang, als wir Self-Checkout in Österreich bei Billa installiert haben.
00:04:03: dort war ja dann auch der Spiegel also über den Self- Check out Kassen einen absoluter Inventurdifferenz vermeider weil Leute sich da natürlich irgendwie so ein bisschen beobachtet gefühlt haben und denn sind Inventur Differenzen dann auch wesentlich weniger gewesen als bevor dieser Spiegeln zum Einsatz kam.
00:04:19: Also dass sind teilweise ganz einfache Mittel die dann dazu führen, dass vielleicht gerade dieser Opportunismus der Tino wieder mal zum Ausschlag kommt hier, der nicht so stattfindet.
00:04:30: Ja den Spiegel kann man ja auch aus Aufzügen und so ne?
00:04:33: muss ich gerade denken, dass die ganzen Verschmiedereien da nicht mehr stattfinden.
00:04:38: Ja Norbert wenn man das jetzt so betrachtet geht es ja nicht nur um einzelne Failscans sondern um einen Store der insgesamt viel komplexer wird.
00:04:44: Warum rückt das Thema grade jetzt so stark in den Fokus?
00:04:46: Liegt das an den steigenden Verlusten oder verändert sich der Store insgesamt zu stark das neue Risiken entstehen?
00:04:53: Ich würde noch ein Schritt weitergehen.
00:04:54: Es ändert sich nicht nur der Store des Layout Stores, sondern es ändert auch dieses gesamte makroökonomische Umfeld.
00:05:00: Sondern ist ein bisschen größer.
00:05:01: betrachten dann dass wir gerade im Handel eine sehr dünne Personaldecke oder eine dünner gewordene Personaldecker haben, spätestens seit Corona.
00:05:11: Und jetzt ist die Herausforderung, das man mit dieser bestehenden Personaldeck den gleichen Umsatz erzeugt und das in einer Zeit wo Polikrise herrscht.
00:05:19: Wir haben Kriege, wir haben Inflationen, wir habe Engpässe bei der Energielieferung oder es drohen sozusagen Engpäße bei der Energielieferung.
00:05:26: politische Unsicherheit.
00:05:28: ja.
00:05:29: Jetzt ist die Herausforderung, wie kann ich mit der bestehenden Personaldecke die gleichen oder vielleicht sogar mehr Umsätze, im Idealfall mehr Umsatze generieren?
00:05:36: Und KI wird da als Hebel vom Management gesehen.
00:05:41: Ich merke dass es mehr und mehr um Prozesse, um Wirkung, um Skalierung, um den Return on Investment geht und man vergisst dabei aber am Ende des Tages das auch ein Druck ist der da sozusagen erzeugt wird.
00:05:54: also insofern das vielleicht mal das große das Bigger Picture Und allgemein im Handel ändern sich.
00:05:59: ja jeder spricht irgendwie von der Transformation, vom Point of Sales und Point-of-Experience.
00:06:02: Das hat natürlich Auswirkungen aufs Ladendesign die Kundenpyramide, die wir so kennen mit breiten Economy, Felten, durchaus mächtigen Standardssegmenten und Premium ganz an der Spitze.
00:06:15: das ändert sich gerade in so eine Sand-Clock, Sand-Uren-Logik an der Basis.
00:06:23: sozusagen im Economy-Umfeld merken wir, dass diese Daten getriebenen Geschäftsmodelle sehr wichtig werden.
00:06:28: Im Standardsegment haben wir diese Showrooms sozusagen die mehr als Ausstellungsfläche sozusagen dienen mit einem Delivery dahinter und das heißt eben auch, dass dort Checkout vielleicht nicht ganz so eine wichtige Rolle spielt.
00:06:40: Und in dem Premium Sektor haben wir ja viel Erlebnis viele Identity Spaces würde man das jetzt nennen.
00:06:46: Das heißt dort gehe ich hin um entsprechend meine meine Identität auszudrücken, mich mit der Community auszutauschen und eben in diesem Third Place-Zeit zu verbinden.
00:06:54: Und ob man dort am Ende des Tages dann immer hingeht um tatsächlich auch eine Transaktion durchzuführen?
00:07:00: Das ist nochmal ein anderes Gespräch.
00:07:03: Ja also das soll der Story eigentlich gleichzeitig effizienter, erlegnisorientierter, datenbasierter und personal irgendwie schlanker funktionieren was ja schon einen sehr starken Spagat irgendwie darstellt.
00:07:15: Ein Bereich in dem man diesen Spagaten besonders gut sieht ist ja der Self-Check Out.
00:07:19: Viele Händler setzen auf den Self-Checkout, um Kundinnen mehr Tempo und Flexibilität zu bieten.
00:07:23: Und die Mitarbeitenden auch gleichzeitig dann zu entlasten.
00:07:26: Gleichzeitig entsteht dadurch aber auch ja da entstehen neue Fehlerquellen.
00:07:29: ist Self Check Out eher Teil des Problems oder Teil der Lösungen?
00:07:33: Also ich glaube, dass Self-Checkout ja mittlerweile auch hier in Deutschland und auch dank natürlich der Self-check out Initiative mit dem EHI mittlerweile jetzt kein Exot ist.
00:07:42: Sondern das jetzt mittlerweile viele Händler Self Check Out einsetzen und das auch auf gegründet das Kunden sich das wünschen.
00:07:48: also Kunden wünschten sich eine Alternative zur bedienten Kasse Gerade für verschiedene Einkaufsjourneys, also wenn ich gerade weniger Artikel habe.
00:07:56: Wenn ich nicht mich an einer langen Schlange anstellen will in der Bedientenkasse dann wünschen sich Kunden natürlich eine Self-Service Option und das ganze Thema ist natürlich auch so gestrickt dass wir auch immer Händlern empfehlen, dass gerade bei der Einführung von Safe Checkout Lösungen Dass man sich zum einen Gedanken macht, wie möchte ich diese implementieren?
00:08:16: Also welches Problem möchte ich erst mal damit lösen?
00:08:19: und ganz wichtig natürlich auch dass man da die Mitarbeiter mit auf diesen Weg nimmt.
00:08:24: Weil das ist oft auch kursiert das Gerücht oder einschlägige Meinung von vor, ich sag mal zehn bis fünfzehn Jahren das Selbstbedienungskassen dazu da sind um Arbeitsplätze im Handel weg zu rationalisieren.
00:08:39: Das ist ja nicht so gerade auch in heutigen Tagesablauf wo wir einen Fachkräftemangel haben und gerade auch im Handeln diesen spüren.
00:08:46: Ist das weiß Gott nicht so?
00:08:48: Sondern Händler suchen Mitarbeiter die wertschöpfende Tätigkeiten in der Filiale durchführen also Beratungen am Kunden tun in Bereichen der Filiale unterwegs sein können, wo Maschinen dies nicht können und gerade auch dies im Kundenservice tun.
00:09:05: Und da ist natürlich ein Self-Checkout eine extrem gute Ergänzung für den ganzen Check out Bereich.
00:09:13: Für uns ist das natürlich mal ganz wichtig wenn wir so eine Planung mit einem Händler durchführen dass wir erstmal schauen wie macht er Prozessin?
00:09:22: Wie ist die Implementierung in der Filiale sinnvoll, welche Szenarien machen Sinn?
00:09:26: Gibt es Szenarianen, die bargeldlos sind.
00:09:29: Sind Szenariens und bargeldlose denkbar?
00:09:33: Welche Rolle hat die traditionelle Kasse, welche Rolle hat gegebenenfalls Mobility in diesem ganzen Umfeld?
00:09:39: Und auf diesen Learnings muss man dann überlegen wie implementiere ich Self-Checkout am sinnvollsten?
00:09:45: Ja, wenn wir über KI-Geschütze, Kassensysteme oder auch Visual Intelligence sprechen.
00:09:49: Was passiert denn da eigentlich konkret im Store?
00:09:51: Was erkennt dann die Technologie was Menschen im Alltag zuverlässig nicht sehen oder übersehen?
00:09:56: Erstmal ist natürlich gerade bei KI oder bei Visual Intelligence erstmal schon mal wichtig so sagen Die KI kann sich Dinge angucken in einer N großen Anzahl, also wo ein Mensch nur eine gewisse Sichtfeld hat oder nur eine Gewisse Aufnahmenfähigkeit hat kann die KI das natürlich in einer unendlichen Anzahl parallel tun.
00:10:15: Der allwissende Erzähler?
00:10:17: Genau und da kommt es natürlich auch mal drauf an zu schauen Was soll denn die KI dort beobachten?
00:10:23: Und was soll die dann auch den Mitarbeiter in der Filiale dann entsprechend widerspiegeln, weil ich glaube das ist ganz wichtig.
00:10:30: Dass gerade heute in der Welt wo der Mitarbeiter viele Tätigkeiten und viele Aufgaben hatten, dass der Mitarbeiter immer richtig informiert ist am richtigen Zeitpunkt also wenn es um Inventurdifferenzen geht ,dass der Mitarbeiter weiß.
00:10:44: Ist das jetzt ein Fehler, wo ich helfen muss oder ist das vielleicht einen Diebstahlversuch anders agiere, beziehungsweise direkt vielleicht die Security einschalte?
00:10:54: oder ist es ein ganz anderes Szenario wo beispielsweise eine Beratung erfordert?
00:10:59: Ja ich würde da gerne den Inweis geben.
00:11:01: du hast vorher von der Wertschätzenden Tätigkeit oder Wertschöpfendentätigkeit auch gesprochen vom Mitarbeitenden.
00:11:07: Ich glaube am Ende des Tages geht's ja darum dass die KI das abnimmt was repetitiv is und damit Platzschaft Zeitschaft Damit der Mitarbeiter die Mitarbeiterin sich wieder mehr dem Kunden zuwenden kann.
00:11:19: Und da gibt es ein schönes Beispiel von dem schwedischen Möbelhaus, die haben ja festgestellt das sind Chatbott auf der Website eingeführt haben dass ganz, ganz viele Fragen zum Thema Interior Design dann gekommen sind und haben sie einfach darauf reagiert.
00:11:30: Und haben den Mitarbeitenden eine Weiterbildung angeboten zum Thema interior design die man dann entsprechend sozusagen im eins zu eins Gespräch dann sozusagen nutzen könnte.
00:11:39: Das ist für mich eine wunderbare Möglichkeit oder ein wunderbarer Antwort eigentlich auf diese ganzen Ängste, die wir immer haben rund um künstliche Intelligenz.
00:11:46: Oh mein Gott das nimmt uns den Job ab!
00:11:47: Nein aber wenn wir es richtig einsetzen und die Signale vor allem richtig lesen Dann kann daraus ja tatsächlich auch ein neues Geschäft entstehen.
00:11:54: Ja, absolut.
00:11:54: Und ich glaube auch gerade das Thema wir erzeugen sehr viele Daten in allem was wir tun und natürlich auch im Handel in der stationären Filiale und diese Daten zu nutzen und auszuwerten und etwas Sinnvolles damit zu tun und dass im Idealfall in Echtzeit da kann die KI natürlich unglaublich unterstützen und diese Informationen dann aufzubereiten so dass der Mitarbeiter in der Filiale mit diesen Informationen das Richtige anfangen kann.
00:12:20: Da ist, glaube ich der wertschöpfende Aspekt im Einsatz von KI gerade im Handel sehr groß.
00:12:26: Gibt ja auch eine Erhebung, die hat man untersucht was der meist genutzte Chat oder der meistgenutzte Prompt in einem Chat ist und das ich möchte mit einem Menschen sprechen.
00:12:34: Also es kommt nicht von ungefähr.
00:12:36: Eigentlich schön wenn dann der persönliche Kontakt zwischen Kunden und Mitarbeitern nochmal auflebt oder intensiviert wird.
00:12:41: Und mit den Technologien also die neuste Technologie von euch auf der Euroshop dieses Jahr war ich aber euch am D-World Nixdorf stand und mir wurde es damals vorgeführt was denn da alles beobachtet werden kann von der KI dass er etwas aus dem Ladregal entnommen habe was sich da nicht abgescannt haben gemacht wird, ohne dann sofort zu verurteilt zu werden.
00:12:58: Ist auf jeden Fall ganz spannend was ja alles möglich ist?
00:13:00: Ja
00:13:00: das sind gerade ganz spannende Szenarien.
00:13:02: und dass es auch ein Teil der IHI-Inventurdifferenzstudie.
00:13:06: wo entstehen überhaupt die Inventurd differenzen in der Fäge?
00:13:09: alle und so ungefähr zwanzig Prozent entstehen ja an der Kassenzone ob das jetzt bediente Kasse ist oder Self Checkout.
00:13:15: Das ist jetzt mal vereinheitlich in dieser Zahl aber fast sechzig Prozent der Inventuredifferenzen entstehen auf der Verkaufsfläche Und da sind natürlich auch ganz ähnliche Szenarien, wie wir vorhin beschrieben haben an der Kasse sichtbar.
00:13:27: Also einmal Fehler!
00:13:28: Ich packe was in meine Tasche und vergesse das wieder an der kasse rauszurollen die berühmte Wasserkiste unter dem Einkaufswagen.
00:13:35: Das
00:13:35: ist glaube ich jedem schon mal passiert irgendwie.
00:13:38: Das kann natürlich dann auch Opportunismus sein.
00:13:40: Das können natürlich Themen sein, wie du das ja auch gesehen hast auf der Euroshop?
00:13:43: Ich gehe in eine Feehalle habe ne Flasche Wein mir aus dem Regal genommen will aber noch drei vier andere Dinge mitnehmen auf diesem Einkaufstrip und packe diese Flasche dann schon mal in meine Einkaufstasche rein, dann merkt die KI schonmal okay das ist hier vielleicht ein Szenario wo ich schon mal meine Handheber aber noch gar nicht aktiv werde.
00:14:00: Und wenn der Kunde mit dieser Flaschenwein im YouTube-Beutel dann die Kasse erreicht oder den Safe Checkout erreicht und diese Flraschewine dann nicht gescannt oder über den Ladentresen quasi geht, wird dann die KI aktiv und kann hier nochmal die Mitarbeiter darauf hinweisen.
00:14:15: Da ist noch ein Artikel nicht entsprechend gescannt wurde.
00:14:18: Der wurde aber schon vorher aus dem Regal genommen und ich glaube, das erleichtert die Arbeit natürlich auch für die Mitarbeiter weil sie gerade dann die richtige Information wieder an der Hand haben.
00:14:26: heißt also Wir nennen das Evidence Video, dann auf einem mobilen Gerät diese Situation nochmal gespiegelt bekommen.
00:14:33: Auch wenn diese schon einige Minuten her ist und an einer ganz anderen Stelle in der Filiale passiert ist.
00:14:38: aber dann kann der Mitarbeiter auch den Kunden darauf hinweisen mit diesem Video Und es kommt nicht zu eine Auseinandersetzung in Richtung wo ich habe die aber schon raus von draußen mit reingebracht oder Die hatte ich schon in der Tasche und Dann wird's natürlich auch für den Mitarbeiter wesentlich angenehmer Eine solche Situation anzusprechen.
00:14:55: Ja auf jeden Fall.
00:14:57: Es gibt ja mit Sicherheit auch Grenzen solcher Systeme.
00:14:59: Gibt es Situationen in denen Technologie allein nicht ausreicht?
00:15:03: Ich glaube, dass das immer ein Zusammenspiel ist von Mensch und Technologie.
00:15:07: Ich glaube der Mensch der Technologie gut einsetzt wird da dann am Ende des Tages dann auch hervorstechen.
00:15:15: gerade in Bereichen wo's um Kunden-Service geht ist glaube ich da der Mensch, der entscheidende Faktor.
00:15:21: Und wenn dort der Mensch Technologie sehr, sehr gut einsetzt also die richtigen Informationen abrufen kann.
00:15:26: Die richtigen Information an der Hand hat.
00:15:27: Norbert Du hast gerade das sehr gute Beispiel des Interior Design Experten genannt.
00:15:32: Wenn der Mitarbeiter diese Informationen sich zusammensuchen kann und dass in einer möglichst einfachen Umgebung dann gibt es natürlich schon diesen großen Vorteil, dass diese Beratung in der Filiale oder die Beratungen im Geschäft für den Kunden auch viel wertschöpfender ist.
00:15:48: Und deswegen glaube ich halt immer, dass der Mitarbeiter hier in der Filiale das zentrale Element ist und die Technologie sich darum herum sortiert.
00:15:57: Und dann die richtigen Informationen bereitstellt am richtigen Zeitpunkt.
00:16:02: Ich würde das gerne auch nochmal bestätigen.
00:16:03: also es geht bei Technologie-Einsatz nicht darum, es zu tun um der Technologie willen sondern es geht am Ende des Tages immer darum zu schauen wo ist das Tool richtig eingesetzt?
00:16:14: Dann gibt es ja auch nicht mal eine soziale Komponente, es gibt ne ökologisch-ökonomische Komponenten dabei.
00:16:19: Was darf ich denn auch?
00:16:20: Stichwort Regulatorik und ja... Es ist immer erstmal neutral sozusagen das was wir dann damit tun entscheidet ob das positiv oder negativ ist.
00:16:29: Das wird ja häufig verteufelt.
00:16:30: künstliche Intelligenz nehmen uns eben wie gesagt alle den Job weg.
00:16:33: aber nein wenn man's richtig einsetzt!
00:16:34: Es ist erst einmal eine neutrale Technologie und wir entscheiden sozusagen was daraus wird.
00:16:39: Ja auf jeden Fall Für unsere Hörerinnen und Hörern ist es besonders spannend, wenn wir auf ein echtes Beispiel aus dem Store eingehen würden.
00:16:46: Was war denn die Ausgangslage bei dem Händler?
00:16:48: Ihr habt auf jeden Fall ein Beispiel mitgebracht, habt ihr mir schon verraten.
00:16:51: Wo lag das Problem und was hat sich durch den Einsatz der Technologie oder durch veränderte Prozesse da konkret verändert?
00:16:57: Ich habe mal zwei Beispiele mitgebraten einmal.
00:16:59: Das ist ein Beispiel von Intermarché in Frankreich.
00:17:01: Intermaché, ein großer Lebensmittel-Einzelhändler aus Frankreich gehört zur Ole Musketea Gruppe Und dort war die Herausforderung, dass gerade in diesem Self-Checkout umfällt.
00:17:11: Eine Inventur-Differenz einfach entsteht und durch diese ganzen Szenarien, die wir auch schon vorher angesprochen haben Fehler, Obotonismus aber halt auch durch Diebstahlversuche.
00:17:23: Wir haben dort das Thema Lost Prevention zum Einsatz gebracht und gerade dort – und das war ein ganz spannender Fall – haben wir eine Pilotphase laufen lassen wo wir erstmal identifiziert haben, ohne irgendwelche Interventionen zu triggern.
00:17:39: Was entsteht überhaupt an Verlust über den Tag?
00:17:44: Über den Self-Checkout was sind Artikel die besonders oft nicht bezahlt werden also welchen Gründen auch immer und dann quasi im zweiten Schritt die ganze Lösung live geschaltet so dass die Mitarbeiter dann entsprechend interagiert haben mit den Kunden wenn irgendwelcher Themen aufgekommen sind.
00:18:00: und das Feedback gerade aus der Filiale von den Mitarbeitern in der Filiale war am Ende des Piloten so, dass wir wirklich noch mal darum gebeten haben auch bei der Unternehmensleitung bitte diesen Piloten jetzt nicht wieder einzustellen sondern fortzuführen weil das das Leben der Mitarbeiter extrem erleichtert.
00:18:17: Weil sie immer genau die richtige Information haben, weil sie diese Themen mit dem Kunden so angehen können, wie ist der Situationbedarf?
00:18:26: Also jemand hat einen Fehler gemacht.
00:18:28: Ich helfe den Kunden.
00:18:29: Jemand versucht hier offensichtlich zu betrügen.
00:18:32: dort kann ich dann in einer anderen Herangehensweise mit dem Kunden interagieren und für die Mitarbeiter war das ein ganz erheblicher Erleichterungsfaktor im täglichen Arbeitsablauf.
00:18:43: Ja stark!
00:18:44: Und ich habe noch mal ein zweites Beispiel mitgebracht, das beschäftigt sich auch nochmal mit dem Thema KI in diesem Fall nicht unbedingt mit dem thema loss prevention sondern eher mit dem tema wie kann Ich ja friction points an der kasse gerade im self-checkout Bereich durch KI auch lösen?
00:18:57: und da gibt es ja diesen einen großen der ja alters verifizierung ist also grade bei Alters beschränkten Produkte an der self check out Kasse.
00:19:04: Ist Es Ja Im traditionellen bereich so ich muss erst Mal warten dass Ein Mitarbeiter entweder mich von der ferne freischaltet oder kommt um mein ausweis kontrolliert.
00:19:13: Und hier haben wir beispielsweise bei einem Edeka-Händler in Stuttgart, bei Edeka Jäger.
00:19:17: Im einen vierundzwanzig Stunden Store am Flughafen Stuttgard eine Altersverifizierungslösung implementiert, wo es dann auch möglich ist, am Safe Checkout altersbeschränkte Artikel zu kaufen so dass im ganz normalen Filialbetrieb also den Mitarbeiter in der Filiale sind die Mitarbeiter nicht mehr ihre Tätigkeit unterbrechen müssen und die Alters Verifizierung durchführen.
00:19:37: oder wenn wir in den zwanzig Stunden Betrieb, also im Nachtbetrieb ohne Mitarbeiter unterwegs sind übernimmt das Thema komplett an die KI.
00:19:44: Also das ist eine große Erleichterung auch für die Mitarbeiter.
00:19:47: gerade das Thema Altersverifizierung ist doch ein sehr wiederkehrender Interventionsgrund und das führt natürlich dazu dass Mitarbeiter von ihren eigentlichen Tätigkeiten sehr häufig abgelenkt werden und gerade bei diesem Fall hat es eine sehr große Reduzierung von diesen Interventionen dazu beigetragen.
00:20:05: kann es denn da auch schon mal bei der Altersverifizierung vorkommen, dass das viel eingeschätzt wird?
00:20:10: Also ich meine wenn man jetzt siebzehn, achtzehn Jahre alt ist oder so.
00:20:14: Da gibt es natürlich immer diese sehr schwierig auseinander zu halten Punkte.
00:20:17: wichtig ist das glaube ich bei den Mindest Alterskonfigurationen man so unterwegs ist, dass man sich da nicht in irgendeinen zu nah dran liegenden Bereich bewegt.
00:20:28: Also viele Händler haben sagen wir mal das Alter dreißig als Minimum hinterlegt, sodass dann quasi alle die unter Dreißig quasi geschätzt werden, dann nochmal kontrolliert werden.
00:20:39: aber wenn man überlegt wie viele Transaktionen das sind und wie viele Leute einem ganz klar überdreißig sind, die dann weiter ihren Einkauf durchführen können hat es natürlich schon wieder einen ganz großen Prozessvorteil.
00:20:50: Ich hatte dazu gestern eine umgedrehte Situation beim Self-Checkout.
00:20:54: Ich hörte, ein Zahnpasta wollte ich kaufen und die war auf einmal abwachsen.
00:21:00: Das ist auch gut!
00:21:01: Ich durfte sie trotzdem kaufen.
00:21:03: Du bist ja aber letzte Woche achtzehn geworden also... Genau.
00:21:08: Letzte Woche vor Beefingjahr.
00:21:11: Wie kann man denn bei den ganzen Systemen verhindern, also für Mitarbeitende ist das auf jeden Fall ein Entlastenhöhe gehört haben.
00:21:17: Kann sich das für Kundinnen und Mitarbeiter nicht auch als Überwachung irgendwie äußern?
00:21:21: Also dass es so wahrgenommen wird wie eine Überwachungs-.
00:21:24: Ich glaube, das ist auf jeden Fall wichtig.
00:21:25: Das wie gesagt am Einsatz von Technologie grundsätzlich aber natürlich jetzt auch beim Thema KI und gerade wenn es damit zu tun hat dass da Kameras Bild aufnehmen, dass man dort im ersten Schritt die Mitarbeiter mit auf den Weg nimmt.
00:21:37: Dass man erklärt was die KI macht quasi aufgenommen wird, was da analysiert wird.
00:21:44: Im allermeisten Fall hat das ja nichts mit den persönlichen Informationen zu tun sondern dann wird eine ID vergeben an einen Kunden der durch die Filiale läuft, da werden keine persönlichen Daten aufgenommen oder gespeichert.
00:21:57: und genauso funktioniert es auch bei der Alterswerkennung an der Kasse.
00:22:01: Und natürlich gibt es immer die Möglichkeit dass der Kunde sagt kann ich möchte jetzt hier nicht automatisch Alters verifiziert werden, sondern ich möchte dass das weiterhin jemand macht der jetzt mein Ausweis kontrolliert.
00:22:12: Diese Wahl lassen wir natürlich dem Kunden immer und grundsätzlich sind wir natürlich mit den Lösungen immer GDPR compliant.
00:22:19: also erfassen wir da keine persönlichen Informationen die dann auf eine Person zurückgeführt werden können.
00:22:25: Also ich bin dann einfach nur irgendeine Nummer und wahrscheinlich meine Person also mein äußeres Bild dann geblört?
00:22:31: Genau!
00:22:31: Das ist sozusagen alles was an persönlicher Information quasi da erfasst wird, wird quasi unkenntlich gemacht und wird dann auch nicht auf eine Person rückverfolgbar gemacht.
00:22:43: Ich möchte aber wirklich noch mal in Land zu brechen für das Thema Sensibilisierung und Weiterbildung, Ausbildung zum Thema KI.
00:22:49: also wir merken das schon auch in den Tätigkeiten wenn wir Workshops oder wenn wir verschiedene Formate mit Retailern durchführen zum Thema künstliche Intelligenz wie sich die Rate der positiven Zuwendung zum Thema künstliche Intelligenz dadurch verändert.
00:23:06: Das muss man schon sagen, dass das ein sehr wichtiger Faktor ist, der nicht umsonst auch von der EU vorgeschrieben wird.
00:23:15: Was sollten Händler zuerst klären bevor sie KI im Store einsetzen?
00:23:20: Manche sind ja noch nicht ganz so weit und sind jetzt vielleicht gerade dabei, das zu implementieren.
00:23:25: Geht es zuerst um Technologie oder müssen dann Prozessdaten mit Arbeiten vorher vorbereitet werden?
00:23:29: Wie sieht das da aus?
00:23:31: Also am Ende des Tages geht es eigentlich mal zuletzt um die Technologie, sondern erst geht es immer darum was ist denn mein Problem das ich lösen möchte und welche Erfolgsfaktoren habe ich um zu prüfen ob ich dieses Problem überhaupt mit dieser Technologie gut lösen kann.
00:23:47: Und dann geht's natürlich genau darum zu identifizieren welche Technologie ist richtig wo setze ich die ein?
00:23:52: In diesem Zuge auch wie nehme ich die Mitarbeiter mit auf die Reise.
00:23:56: Wie implementiere ich das ganze Thema so, dass sich auch fortwährend eine Erfolgsmessung machen kann?
00:24:02: Und dass ich auch am Ende des Tages wirklich weiß hat diese Technologie oder hat diese Lösung mir dabei geholfen dieses Problem zu lösen.
00:24:10: Weil darum geht es ja im Endeffekt, dass wir dabei helfen wollen Probleme zu lösern und Herausforderungen zu bekämpfen.
00:24:17: nicht Norbert hat vorher glaube schon ganz schön gesagt Nicht darum, dass die Technologie um der Technologie will in einsetzen.
00:24:24: Ja, wir sind extrem gut darin immer in Lösungen zu denken.
00:24:26: Ich glaube Helmut Schmidt hat mal gesagt wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.
00:24:29: Wir sind eigentlich ziemlich gut darinnen wie sie schon und so haben auch das Gefühl Weil eben KI so viele Möglichkeiten bietet.
00:24:35: und mittlerweile sieht man ja vor lauter Bäumen im Wald nicht mehr vor lauder Möglichkeiten die sich da bieten.
00:24:40: aber wir sind Nicht ganz so gut darinn erst einmal das Problem klar zu definieren deswegen auch da wieder volle Zustimmung mit dem Problem zu starten, das Problem wirklich auch so einzuhängen.
00:24:48: So klarzumachen und dass man da dann loslegt und ins Solution-Design wie man neudeutsch so schön sagt, dann zu gehen, das ist durchaus große Herausforderung.
00:24:57: Ja es kommt ja auch gerade wenn wir wieder nochmal den Bogen schlagen zu unserem initialem Thema zum Thema Inventurdifferenz.
00:25:03: erleben wird es ja auch oft dass wir mit Händlern Themen eroieren wo wir dann am Ende des Tages auch erst mal feststellen müssen, gemeinsam.
00:25:14: Wo entstehen denn Inventurdifferenzen in der Filiale?
00:25:17: Oder welche Inventuredifferencen entstehen?
00:25:20: und dass man diesen Prozess als Erstes als Grundlage erstmal durchführt vor Technologie dort zum Einsatz kommt ist ganz wichtig damit man erstmal greifbar machen kann.
00:25:31: welchen Vorteil habe ich denn durch den Einsatz von KI oder von anderer Technologie in verschiedenen Bereichen der Filale oder im Handelsumfeld generell?
00:25:41: Ja, dann lasst uns doch jetzt gerade noch einen Blick in die Zukunft werfen.
00:25:45: So mal so drei Jahre nach vorne was meint ihr welche Rolle KI im Store dann ganz selbstverständlich spielen wird?
00:25:51: Jetzt kommt die Glaskugel kommt jetzt vor.
00:25:53: Das
00:25:54: ist permanent kaputt das sag ich schon mal vorne.
00:25:57: Kleine Sprung drin also wo KI da selbstverständliche sein und wo bleibt der Mensch weiterhin unverzichtbar.
00:26:05: Also erstmal zu den drei Jahren, ich bin da gar kein Fan von der irgendwie Jahreszahlen hinter zu hängen.
00:26:10: Ich glaube Bill Gates hat das mal gesagt so wir überschätzen hoffnungslos den Wandel der in zwei jahren möglich ist und unterschätzen dass was in der Dekade dann sozusagen tatsächlich passiert.
00:26:19: aber noch recht hat weiß ich jetzt nicht weil die Innovationszyklen werden irgendwie gefühlt immer... Nicht nur gefühls sondern tatsächlich immer kürzer gerade im Thema KI.
00:26:27: Ja, ich glaube fest daran dass es diesen autonomen Stores da einen Boom geben wird.
00:26:32: Ich glaube das ist differenzierter wird auf die Zielgruppe als es Orte geben wird wo Autonomestores ganz klar sich anfühlen sozusagen dass man dort auch weiß das ist Technologie getrieben.
00:26:42: Ich nehme jetzt mal sowas wie ein Krankenhaus beispielsweise so'n Vierundzwanzig Sieben Store oder mit dem Electro Vehicle Charging Infrastructure also an der Ladesäule das man dort irgendwie so ein Autonomen Store hat.
00:26:52: dann bin ich fest von überzeugt
00:26:54: Event Locations Stadien ist ein super Beispiel, wo so ein Autonomastore absolut Sinn macht.
00:26:59: Genau und gleichzeitig gibt es Trend erzeugt gegen Trend.
00:27:02: das wird immer auch den Gegenpol geben.
00:27:05: Den Wunsch nach rein menschlicher Interaktion.
00:27:10: Und auch das sehen wir ja heute schon, es gibt Cafés wo man nicht mehr mit dem Computer rein darf.
00:27:14: Es gibt den Tante Emmerladen der bewusst sozusagen im Rahmen des erlaubten sozusagen auf Technologie verzichtet dort wo's noch möglich ist.
00:27:21: Also es wird immer beide Welten geben.
00:27:23: Das ist erst mal so.
00:27:24: vielleicht das wichtigste Statement und was wir in dem Zuge nicht vergessen dürfen oder was wir aufpassen müssen ist dass wir die Leute nicht abhängen.
00:27:34: Ja, zu sozialen Problemen kommt.
00:27:35: Also ich nenne das das EI-Decoupling eigentlich.
00:27:38: Die Leute die richtig Bock haben sozusagen gehen jetzt nach vorne und hängen die Leute dies bewusst vielleicht ablehnen dann ab und dass es da zu Schwierigkeiten kommt, die wir wieder auf ganz andere Ebene lösen müssen.
00:27:50: Das ist so ein bisschen die Gefahr, die ich ehrlich gesagt sehe.
00:27:53: Konzentriert sich aber ein positives Zukunftsbild?
00:27:56: Das ist immer gut!
00:27:57: Ich glaube ihr könnt nur beiflichten und ich glaube auch gerade im Handel... ist hier einfach je nach Shopping Typ und eine Person kann ja verschiedene Shopping Typen haben, immer auch verschiedene Szenarien, verschiedene Formate sind machen.
00:28:11: Das kann wie gesagt beim Festival der Autonomous Store sein aber der gleiche, der dort dann sehr gerne hingeht weil er weiß da gehe ich schnell durch und kann mein Artikel kaufen oder am Flughafen.
00:28:23: Der geht vielleicht auch gerne am Wochenende bewusst in Geschäfte wo ich dann eine sehr hohe menschliche Interaktion auch habe, wo ich wirklich viel Beratung erfahre.
00:28:32: Wo ich dann bewusst mich dafür entscheide auch etwas Geschwindigkeit rauszunehmen aus diesem ganzen Prozess und das kann ja dieselbe Person sein aber verschiedene Präferenzen für verschiedene Themen haben.
00:28:44: Und ich glaube dass wird sich einfach noch mehr breiter aufstellen und sich einfach in noch mehr verschiedenen Formaten und Subformaten widerspiegeln.
00:28:53: Und dann gibt es sicherlich die Situationen, wo ich meinen Kairagenten einkaufen lasse.
00:28:57: Vielleicht mit der Persona X und dann geht's vielleicht auch die komplett analogische Szene, wo Ich wirklich als Norbert, der ich bin in den Laden reingehe.
00:29:05: Der einkaufende Kühlschrank.
00:29:06: So viele mit dem wie ich tragen kann.
00:29:09: Spannend!
00:29:09: Vielen Dank dass ihr da wart.
00:29:11: Denkt mal das wir jetzt hier den Sack zumachen für heute.
00:29:14: Danke für Eure Einblicke und bis zum nächsten Mal.
00:29:16: Hat viel Spaß gemacht vielen Dank.
00:29:18: Dankeschön
00:29:18: fürs Gespräch.
00:29:20: Das war unsere Folge über KI im Store, Safe Checkout und Inventur-Differenzen.
00:29:24: Wenn euch die Folge gefallen hat folgt gerne den AI Retail Insights, bewertet uns auf eurer Podcastplattform oder empfehlt die Folge auch gerne weiter.
00:29:32: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
00:29:46: Ciao.
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