EHI-Insights: Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026

Shownotes

Wie bezahlen Kundinnen und Kunden heute im Handel und wohin entwickelt sich Payment in den nächsten Jahren? Noch vor dem offiziellen Erscheinen der EHI-Studie Zahlungssysteme 2026 Ende Juni gibt Horst Rüter in dieser Folge erste Einblicke in zentrale Ergebnisse. Gemeinsam mit Clarissa Vorreyer spricht er über Mobile Payment, Girocard, Debitkarten, Bargeld und aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverhalten. Außerdem geht es um die Zukunft des Bezahlens im Handel und um Horsts persönlichen Rückblick auf 35 Jahre Payment. Viel Spaß beim Zuhören!

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Gast: Horst Rüter, Leiter Forschungsbereich Zahlungssysteme

Host: Clarissa Vorreyer – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn

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Link:

Studie Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026: https://www.ehi.org/produkt/studie-zahlungssysteme-im-einzelhandel-2026-pdf/

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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.

Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.

Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.

Der Podcast wird herausgegeben vom EHI LAB. Alle Folgen und mehr Infos zum EHI LAB.

Wir vom EHI wissen wie der Handel tickt und liefern euch mit unseren Fakten eine wichtige Grundlage für eure Entscheidungen. Ihr wollt mehr über uns wissen? Ihr wollt das gesamte Portfolio des EHI kennenlernen? Dann hört euch unsere Folge über das EHI an: https://www.ehi-lab.org/podcast/folgen/folge-8/

Technische Produktion: Niklas Zorko

Transkript anzeigen

00:00:01: EHE Retail Insights.

00:00:05: Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und die von den Besten lernen wollen.

00:00:11: Willkommen zu einer neuen Folge der EHE Insights Wissen aus der Handelswelt!

00:00:15: Heute haben wir das Thema Payment auf dem Schirm und schauen uns die aktuelle EHE Studie Zahlungssysteme im Einzelhandel twenty sechsundzwanzig an.

00:00:23: Mein heutiger Gast ist Horst Rüter Leiter des Forschungsbereiches Payment.

00:00:27: Mein Name ist Clarissa Vorreyer und los geht's.

00:00:32: Hallo Horst, ich freue mich dass du da bist.

00:00:34: Ja hallo Clarissa!

00:00:35: Sehr nett das sich heute Einblicke in die neue Payment Studie geben darf.

00:00:39: Zu Beginn wirst jetzt erstmal ins kalte Wasser geworfen.

00:00:42: wir starten nämlich mit der Kategorie Fact or Fiction.

00:00:50: Ich nenne gleich drei Aussagen rund um das Thema payment und dann verrätste uns zum Anschluss an jede Behauptung ob du dir das vorstellen kannst dass es ein fact ist.

00:00:58: Und natürlich wie so oder eben weiß Börser?

00:01:01: Wieso du denkst das ist a fictionist.

00:01:02: okay Kommen wir zu der ersten Behauptung.

00:01:05: In einem asiatischen Supermarkt wurde getestet, dass Stammkunden und Stamm Kundinnen ihren Einkaufswagen per Gesichtserkennung aktivieren und direkt personalisierte Zahlungsoptionen angezeigt bekommen.

00:01:15: – Fact oder Fiction?

00:01:17: Oh ja!

00:01:18: Das ist schon mal eine sehr schwierige Frage.

00:01:21: aber gut es geht um einen Asiatischen-Supermarkt.

00:01:24: das heißt also... ist eine Region, in der man natürlich schon viel mit Kameratechnik macht.

00:01:31: Mit Visualisierung und mit Gesichtserkennung.

00:01:35: Das Ganze kombiniert mit künstlicher Intelligenz.

00:01:39: Ja, könnte ich mir vorstellen dass das möglich ist?

00:01:43: Das würde man dann wahrscheinlich sowas wie Grab and Pain

00:01:47: nehmen.

00:01:48: Das könnte sein.

00:01:49: Also man kann es sich tatsächlich ja vorstellen, weil jetzt irgendwie so ein bisschen abgespaces aber irgendwie auch realistisch.

00:01:55: Es bleibt aber Fiktion.

00:01:57: Kommen wir zur Behauptung Nummer zwei.

00:01:59: Ein Händler im Süden Deutschlands hat in seinem Pilotprojekt Kundinnen und Kunden einen kleinen Sofortrabatt gegeben wenn sie mit Kartestadt bar bezahlt haben.

00:02:07: das ganze sollte dazu dann dienen Prozesse an der Kasse zu beschleunigen.

00:02:11: Ja das könnte ich mir sogar vorstellen Auch wenn das wahrscheinlich noch nicht die Regel ist, aber wenn wir für eine Zahlungsart einen Rabatt geben, ist das auf jeden Fall statthaft.

00:02:25: Andersrum wäre es schwieriger.

00:02:26: also wenn wir die Kartenzahlung zusätzlich bepreisen würden dann wäre das ein Surcharging.

00:02:32: Das ist in der Regel verboten auch von den entsprechenden Schiebens Aber andersherum also eine Art Rabattierung und Preisnachlass.

00:02:40: das ist denkbar

00:02:42: Denkbar, aber das Pilotprojekt hat noch nicht so stattgefunden.

00:02:46: Könnte man sich ja mal überlegen wenn es denkbar ist ne?

00:02:49: Dann kommen wir zur dritten Behauptung.

00:02:51: Händler in Schweden haben getestet dass langsame Musik an der Kasse dazu führt dass Kundinnen und Kunden eher bargeldlos zahlen.

00:02:58: Das ist interessant Aber jetzt gerade wo's ein händler Inschweden isst die haben das überhaupt nicht mehr nötig weil in schweden sowieso Das

00:03:12: ist korrekt, das ist tatsächlich auch Fiction.

00:03:14: Na

00:03:15: guck mal da habe ich ja wesens einen richtig!

00:03:18: Ja es hat Riechenrichter gehabt.

00:03:20: Dann lass uns doch jetzt zu deiner Studiezahlungssysteme im Einzelhandel zwanzig sechsundzwanzig kommen.

00:03:26: wer ist denn da genau deine Stichprobe?

00:03:28: Ja, wir haben wie im Vorjahr exakt fourhundertneunzig Unternehmen aller Größenklassen die sich an dieser Studie beteiligen.

00:03:36: Das Ganze ist in einem Pendel was wir also regelmäßig auch pflegen wo die Leute dann befragen diese Gruppe von Unternehmen macht einen sehr stattlichen Umsatz weil eben auch die ganzen großen dabei sind von über dreihundert Milliarden Euro also dreihundertdrei Komma acht Milliarden Euro insgesamt das sind rund Prozent des Einzelhandelsumsatzes im engeren Sinne, also das ist schon eine sehr repräsentative Sache und es sind wie gesagt ganz unterschiedliche Branchen dabei von völligen Exoten bis hin zu den bekannten Supermärkten oder Drogeriemärkten.

00:04:15: Im Ecommerce, das ist sozusagen unsere zweite Studie die separat läuft da haben wir etwa ein Panel von Hundertfünfzighundertsechzig Unternehmen die sich beteiligen ist auch ein bisschen gewachsen gegenüber dem Vorjahr und hier ist der Abdeckungsdraht sehr ordentlich.

00:04:32: Es ist ja so, dass der E-Commerce Umsatz naturgemäß noch etwas niedriger ist.

00:04:36: also man kann immer so aus großen Ordnungen festhalten.

00:04:39: Brutto liegt ja ungefähr bei ca.

00:04:41: hundert Milliarden Euro während der stationäre Einzelnahmsumsatz bei fünfhundertfünf Milliarden Euro.

00:04:47: Brutto liegt da um einiges höher.

00:04:50: Ja, auf Zahlungssysteme liegt ja heute der Fokus.

00:04:53: E-Commerce schneiden wir nur kurz an.

00:04:55: Aber wenn wir jetzt zuerst auf den stationären Handel schauen wie hat sich denn das Zahlungsverhalten zuletzt insgesamt entwickelt?

00:05:02: Wir haben wie auch in den Vorjahren wieder einen Rückgang beim Bargeld Umsatzanteil in diesem Jahr um einen Prozentpunkte.

00:05:12: Das entspricht so etwa dem Niveau, was wir auch im Durchschnitt vor der Corona Pandemie hatten.

00:05:19: Während der Corona-Pandemie war der Apar vom Bargeld sogar noch mal einiges stärker.

00:05:23: aber jetzt normalisiert sich das Ganze.

00:05:26: und dass zu dieser Wechsel den wir haben mit einem Prozentpunkten auf das erste Mal unter die Drittelschwelle,

00:05:33: d.h.,

00:05:33: wir liegen also unter Dreißig Prozent vom Umsatz.

00:05:37: Während auf der anderen Seite entsprechend die kartengestützten Bezahlverfahren zulegen, dort sind es dann vor allem die neuen Debit-Produkte von Visa und Mastercard, die sehr stark zulegen ein bisschen zulasten des Marktführers GiroCard, der aber mit über vierzig Prozent weiterhin an der Spitze bleibt.

00:05:58: Wo verschiebt sich das Verhältnis zwischen Bargeld, Karte und mobilen bezahlen aktuell am stärksten?

00:06:04: Das ist vor allem in Branchen mit kleinen und mittleren durchschnittlichen Einkaufsbeträgen.

00:06:09: Also die deutlichsten Veränderungen haben wir eigentlich im Bereich Drogeriemärkte- und Lebensmitteleinzelhandel.

00:06:15: festgestellt wird, dass eben zunehmend auch kleine und Kleinsbetrachtszahlungen heute mit Smartphone oder eben auch mit gerade digital bezahlt werden.

00:06:26: Und das führt dann dazu, dass hier auch zunehme Transaktionen abgewickelt werden.

00:06:31: über Unbauerbezahlverfahren.

00:06:35: Ihr denkt bei Jung Heinrich nur an Stapler?

00:06:38: Weit gefehlt.

00:06:39: Jung Heinrich bietet als One-Stop-Shop smarte Interlogistik Lösungen von Teil bis Vollautomatisierung für mittelständische und große Unternehmen, plus Service der den Unterschied macht.

00:06:49: Und nun geht's zurück zur Folge!

00:06:56: legt auf jeden Fall deutlich zu.

00:06:58: Was treibt denn dieses Wachstum genau an?

00:07:00: Ja, wir haben ja schon vor vielen Jahren eine E-Mobile Payment Initiative gegründet als das im Grunde in Deutschland eingeführt wurde.

00:07:08: aus dem Jahr zwei tausend achtzehn also das hat sich eigentlich auch nicht geändert von den Argumenten.

00:07:13: und mobiles bezahlen ist einfach extrem schnell weil die entsprechenden Zahlungsmedien die Karten digital in den Smartphones hinterlegt sind.

00:07:22: es sind unkomplizierte Bezahlvorgänge.

00:07:24: also ich sage mal wenn mit dem iPhone bezahle, dann gucke ich mir das Gerät an.

00:07:29: Dann ist sozusagen die Entsperrung und die Authentifizierung auch direkt gegeben.

00:07:33: Ich halte das wie eine Karte dann an das Terminal des Händlers und dann ist die Zahlung im Prinzip erfolgt.

00:07:39: in der Regel habe ich auch in meinem Smartphone einen Überblick über die getätigten Zahlvorgänge.

00:07:45: Das heißt also ja unkompliziert relativ übersichtlich und von daher auch mit einem wachsenden Zutrauen, wenn man es einmal gemacht hat.

00:07:54: Am Anfang würde ich mal sagen, gab es noch viele Leute die gesagt haben da habe ich ein bisschen Bedenken.

00:07:59: und Daten im Smartphone, das ist Sicherheit und wer weiß wo das hingeht aber da ist man heute von weg Das merkt man auch.

00:08:06: Es findet zunehmend Zuspruch.

00:08:08: dazu kommen auch noch Händlereigene Apps, also zum Beispiel von Netto, Lidl, Edeka.

00:08:14: Das ganze Payback-System aber auch die Rewe, die eben auch heute Mobilbezahlungen im Prinzip über das Smartphone anbietet.

00:08:24: Bevor ich meine Karte ins Smartphone reingepackt habe, dachte ich auch noch so, boah Nassell wirklich, Smartphone hat man ja immer dabei und dann kann ich auch jederzeit zahlen.

00:08:33: Steigt der Konsum sehr in meinen Ausgaben, aber das hält sich eigentlich in Grenzen!

00:08:37: Und jetzt ist es viel einfacher, wenn man nicht mehr das Portemonnaie überall dabei haben muss.

00:08:40: Wenn man das Handy sowieso meistert.

00:08:42: Genau!

00:08:42: Das ist auch noch mal ein zuerst Argument weil oft vergisst man ja auch mal das Portmonnaie und dann denkt man auch gerade jetzt kann ich nie einkaufen, aber da bin ich noch mal als Smartphone dabei.

00:08:52: Ja, das sind wir ganz gut.

00:08:54: Welche Rolle spielen denn dabei?

00:08:56: Auch die Debitkarten von Visa und Mastercard

00:08:59: Ja, die sind also auch relativ essentiell für das Wachstum was wir auch festgestellt haben.

00:09:04: Also muss ich das mal vorstellen?

00:09:06: Die mobilen Transaktionen sind innerhalb eines Jahres von einem Anteil von etwa zwölf Prozent an gesamten gratengestützenden Transaktion auf rund zwanzig Prozent, fast zwanziger Prozent gewachsen.

00:09:19: Das ist schon eine sehr, sehr deutliche Erhöhung Und oft stecken in den Smartphones hinterlegt Kreditkarten oder die Debit Produkte der Kredit-Kartengesellschaften Visa und Mastercard.

00:09:30: In seltener Fällen noch die Giro-Karte, das ist immer möglich gewesen schon in der Wallet von Apple mit den Sparkassen-Karten weil sie auch eine Lizenz bei Apple erworben haben aber erst seit Kurzem bei den Genossenschaftsbanken, die dafür ihre eigene App nutzen.

00:09:48: Warum ist es überhaupt möglich?

00:09:50: weil die sogenannte NFC-Schnittstelle des iPhones freigegeben wurde.

00:09:55: Das heißt also, die Kontaktloszahlung und dadurch auch die Mobilzahlungen mit dem Smartphone sind jetzt eben auch für nicht dezentierte Anbieter möglich.

00:10:06: aber eben über die Wallet können dann nur die Sparkassenorganisation gehen oder auch die Commerzbank, die beteiligt ist.

00:10:12: Und wir haben das Thema, dass wir eben die New Devils haben.

00:10:16: Also die neuen Debitkarten von Visa und Mastercard werden insbesondere Direktbanken ausgegeben, also beispielsweise ING oder Konsortsbank oder DKB oder was es noch gibt in dem Zusammenhang.

00:10:31: Das ganze Volumen mit diesen Debit-Produkten das liegt also mittlerweile schon bei sechshundertvierzig Millionen Transaktionen die mobil abgewickelt werden zum Vergleich.

00:10:41: Die Joke hat ein viel größeres System kommt Dadurch, dass eben am Anfang nur die Sparkassen auch da wirklich mitgemacht haben.

00:10:49: Auf achthundert zwanzig ist also eine Ungleichhöhe und insgesamt haben wir also etwa knapp eins Kommand neun Milliarden mobile Zahlungsverkehrs Transaktionen im Verhältnis zu zwanzich Milliarden Transaktionen, die wir überhaupt nur haben in deutschen Einzelhandel.

00:11:04: Das ist schon ein sehr deutliches Wachstum.

00:11:07: Und was meinst du?

00:11:08: Ist das vor allem Technogiethema oder eher ein Thema von Nutzerverhalten und Verfügbarkeit in den Wallets?

00:11:13: Das ist natürlich auch ein Thema, was eigentlich vom Nutzerverhalten her kommt.

00:11:18: Weil man einfach sieht die Direktbanken, die sprechen vom Kern her, das zumindest meinem empfinden eher in der Fassuris-Publikum an.

00:11:27: Junge Menschen haben eine höhere Technologieaffinität, einen intensiveren Bezug.

00:11:32: nochmal zu ihrem Smartphone und da liegt es natürlich nahe dass dann eben auch die Karten digital im Smartphone hinterlegt werden.

00:11:38: Was eben ein Angebot ist, das ist ja keine Pflicht Und das wird gerne genutzt.

00:11:42: und schon sieht man überall Menschen, vor allem jüngere Menschen aber auch ältere Menschen mit ihrem Smartphone halb bezahlen.

00:11:49: Ja dann lasst uns euch jetzt mal zur GiroCard und den New Depots kommen!

00:11:53: Die Girocard ist noch Marktführer steht aber stärker unter Druck.

00:11:57: was verändert sich da gerade konkret?

00:11:59: Ja, also wie gesagt noch ist sie Marktwührer.

00:12:02: Der Marktführer hat große Vorteile aus Sicht des Handels.

00:12:06: es ist ein etabliertes stark genutztes allgemein anerkanntes System was auch natürlich einen preislichen Vorteil für den handel bietet.

00:12:17: jokerzahlung sind mindestens Drittel günstiger als New Debit-Zahlungen für den Einzelhandel.

00:12:25: Und ja, das wäre natürlich wünschenswert wenn viel von dieser Marktführerschaft auch erhalten bleiben aus Sicht des Handels.

00:12:33: aber da müssen natürlich auch die Kundinnen und Kunden mitspielen.

00:12:38: Die Girocard muss sich natürlich auch weiterentwickeln.

00:12:41: Je großes Manko ist eben diese reduzierte mobilen und online Fähigkeit sag ich mal also vor allem auch im Online-Handel.

00:12:48: im eCommerce ist es nicht so, dass sie so eingesetzt werden kann wie Kreditkarten und Debitprodukte der Kredit-Kartenorganisation.

00:12:56: Die sind im Moment auch ein starkes Wachstumsmoment in Ecommerce und da fehlt's ein bisschen bei der Giro-Karte.

00:13:04: Das andere Thema ist die Internationalität.

00:13:07: Die Karten können ähnlich wie Kreditkarten fast... unbeschränkt international eingesetzt werden.

00:13:13: Sieht man mal von bestimmten Dingen wie Vorautorisierung und ähnliches ab, aber im Wesentlichen sind sie auch voll internationalfähig.

00:13:21: ja und wir haben eben diesen Druck von der Kartenausgabeseite die eben sagt möglicherweise ist für uns auch von Vorteil eine Debitkarte auszugeben statt einer Giro-Karten.

00:13:34: möglicherweise habe ich Kostenvorteile dadurch ganz anders als es im Handel aussieht.

00:13:39: Und was bedeutet das für Händler operativ?

00:13:41: Ist das dann nur eine Marktverschiebung oder hat es auch praktische Folgen.

00:13:46: Ja, wie ich schon sagte auf jeden Fall steigen dadurch die Gesamtkosten beim Händle an.

00:13:52: er sieht das also nicht wirklich gerne.

00:13:54: Grundsätzlich hatte er überhaupt nichts gegen Debitkarten oder Kreditkartner ist natürlich auch daran interessiert dass hier seine Kundinnen und Kunden so bezahlen wie sie das gerne möchten.

00:14:03: Aber letztendlich muss man natürlich überlegen, wenn die Kosten dann stark zu leben ist es natürlich etwas was er gerne auch mal negativ anmerkt.

00:14:11: Dann haben wir natürlich das Thema.

00:14:13: durch die Debit-Produkte, wächst auch die Abhängigkeit von internationalen Schiims.

00:14:18: Das ist ein ganz wichtiges Argument, denn man möchte eine gewisse Ruhe über die Zahlungssysteme in Deutschland oder zumindest in Europa behalten und vieles ist in der Vergangenheit nach Übersee abgewandert einem dann irgendwann, wie auch es schon in anderen europäischen Ländern ist.

00:14:41: Die Preise auch komplett diktiert werden wenn einem der nationale Wettbewerber halt abhanden kommt und deswegen muss man auch ein bisschen Verständnis dafür haben dass der Handel natürlich sehr daran interessiert ist die Girograd oder auch den Ableger des Last-Schrift Verfahren halt entsprechend weiter zu forcieren eigentlich.

00:14:57: Meinst du, ihr da weiß was das schemes sind?

00:14:59: Oder magst du das nochmal kurz definieren, erklären?

00:15:02: Also Schemes sind im Prinzip die Marken sozusagen der Kartengesellschaften.

00:15:08: Das Giro-Kartschirm wäre also eine Marke, der deutschen Kreditwirtschaft oder Maestro oder Mastercard, David Mastercard oder die Mastercard Credit das sind sozusagen Produkte des Schems Mastercard.

00:15:21: Das greift dann so ein bisschen ineinander über zwischen Schim und Produkt.

00:15:25: aber ja das ist im Prinzip so gemeint.

00:15:28: Einspannender Widerspruch ist ja, dass die Bargeldzahlungen zurückgehen und gleichzeitig aber auch die Bargeltauszahlung im Handel wächst.

00:15:35: Wie erklärst du dir das?

00:15:36: Ja, das ist in der Tat widersprüchlich.

00:15:40: Aber wenn man mal schaut wir haben immer weniger Geldausgabe Automaten in Deutschland Und die Benossenschatzbanken haben das fürs letzte Jahr mal ausgewiesen.

00:15:50: Da lagen so ungefähr bei vierzehntausend Automaten und im Jahr zwanzig-zwanzig, also fünf Jahre vorher waren es noch achtzehnteusend, da sind also viertausend weniger geworden.

00:16:00: Oder insgesamt gesehen haben sie es auch ausgerechnet.

00:16:03: Da waren Sie mit allen Automaten in Deutschland, im Jahr zwanzigund über sechzigtausend und jetzt sind wir noch bei achtundvierzichttausenden also zwölf tausend.

00:16:11: Das ist schon mal ein Fünftel von dem was wir eben vor fünf sechs Jahren hatten.

00:16:17: Und das führt dann eben dazu dass Verbraucherinnen und Verbraucherschwierigkeiten haben effizient an Bargeld zu kommen.

00:16:25: Von daher liegt natürlich nahe Dass die dann versuchen sich dieses Geld Einzelhandel zu beschaffen.

00:16:31: Der Einzelhahnler hat das immer als Service angesehen, aber auch nicht als mehr.

00:16:35: Ja also eigentlich ist der Handel da so ein Stück weit einfach nur der Satz für die schrumpfende Bankinfrastruktur.

00:16:40: Gibt es denn da auch schon erste Engpässe oder funktioniert das im Alltag noch erstaunlich stabil mit der Gageltausgabe?

00:16:46: Ja, vielleicht nochmal ganz kurz zu der Frage vorher mit der schrumpfenden Bankinfrastruktur.

00:16:50: Das ist natürlich auch wirklich ein ganz interessantes Thema weil es auch langsam politisch wird und weil eben auch Forderungen laut werden dass man den Einzelhandel als Teil der strategisch wichtigen Bargeldversorgung ansieht.

00:17:06: Das sieht der Handel allerdings durchaus anders, weil für ihn ist das eben kein essenzielles Geschäft.

00:17:13: Das ist etwas was wirklich mal als Service-Gedanke entwickelt wurde und viele Händler betrachten das auch nach wie vor als Servicegedanke nicht als Geschäftsmodell, weil Geld kann man als Händlern damit nicht verdienen.

00:17:27: Das ist mal klar, man hört immer das Argument.

00:17:29: Ja, weil man hat dann auch weniger Bargeld was man in Anführungsstrichen entsorgen muss.

00:17:34: aber letztendlich sind bei der Bargeld Entsorgung eben vor allem die Fixkosten relevant.

00:17:40: Das heißt also dass sowieso an Kosten anfällt unabhängig von dem Volumen was transportiert wird und von daher sind die Einspareffekte absolut minimal gleichzeitig Werderbar Geld dafür verlangt, dass man das Geld ausgibt.

00:17:53: Das kommt ja noch einmal hinzu.

00:17:54: wir liegen knapp unter den die man für normale Zahlungen hat, wenn man also Bargeld auszahlt.

00:18:02: Das ist etwas was eigentlich im Einzelhandel weitgehendes Kopfschütteln verursacht.

00:18:06: Wenn man das rückwirkend einfach abschaffen würde?

00:18:09: Wenn man die Gebühren abschaffen würde, wäre das natürlich auf jeden Fall schon mal eine Anreiz, die Händler in gewisser Weise zu beruhigen.

00:18:16: Dann wäre ja ein Kostenfaktor weg.

00:18:17: Das wäre auch einen in der Tat einen Ausgleich dafür, dass ja die Banken auch unheimlich viel Geld einsparen, dass sie massives Geld aushaushalten abbauen und denn die müssen ja eigentlich auch gepflegt werden, betreut werden, bestückt werden.

00:18:28: Es ist ja auch sehr personalintensiv.

00:18:30: Aber so kassieren sie eigentlich doppelt, einmal durch das Einsparen und dann nochmal durch die Gebühren.

00:18:34: Das ist etwas wo sich beim Einzelhandel ab und zu mal die Fußnägel hochkrempeln.

00:18:40: Engpässe, das war die zweite Frage.

00:18:42: Die gibt es zum Glück im Moment noch nicht.

00:18:45: Es ist also noch nicht so dass Kunden massiv Probleme haben sich dann dem Einzelhandelbargeld zu beschaffen.

00:18:51: Das kann aber durchaus mal irgendwann passieren.

00:18:53: wir haben das aber auch abgefragt.

00:18:55: in der Studie ist in den seltensten Fällen schon mal passiert, dass Kunden wirklich komplett abgewiesen wurden.

00:19:01: Wenn sie natürlich morgens um sechs Uhr wenn der Laden aufmacht dann mit einer großen Gruppe ankommen die alle zwei Hundert Euro abheben wollen kann es natürlich schon mal sein das dann die Kassiererin sagt so gut bin ich noch nicht bestückt ich gebe ihn erst einmal jeweils fünfzig.

00:19:14: das muss erstmal reichen.

00:19:15: also da gibt's ja eine gewisse Einschränkung aber es ist noch kein kritisches Thema.

00:19:19: Ja wenn wir den Onlinehandel jetzt auch einmal kurz mit hinein nehmen Welche Unterschiede zu stationär sind bei den Zahlungsarten gerade besonders auffällig?

00:19:27: Der Onlinehandel unterscheidet sich vom stationären Handel schon mal dadurch, dass die beiden marktführenden Systeme des stationäre Handels Bargeld und GiroCard im online Handel sozusagen gar nicht stattfinden.

00:19:41: Das heißt es müssen also alternative Produkte geben, die wir wiederum nicht unbedingt im stationären Bereich haben.

00:19:49: so ist das so.

00:19:49: das PayPal Und der Kauf auf Rechnung, das sind die beiden dominierenden Player.

00:19:56: Das war auch im vergangenen Jahr schon so.

00:19:58: beide haben minimal zugelegt erhalten also ihre Position ein bisschen zurückgegangen.

00:20:04: Im Vergleich zum Vorjahr ist das Thema Lastschrift und sehr stark gewachsen.

00:20:13: player im moment der vom wachstum her das sind die kreditkarten aus den eben schon geschilderten gründen dass da eben auch die new debots eingesetzt werden können und auch eingesetzt werde dann natürlich jetzt muss man auch noch muss man sehen, dass in paypal natürlich auch nochmal die kreditkarten stecken.

00:20:31: paypal ist ja so eine art black box wir wissen nicht genau wie viel vom welcher zahlungsart drinsteckt aber sicherlich auch ein ordentlicher anteil kreditgarten d.h.

00:20:42: stärker als in unserer Statistik auch ausgewiesen.

00:20:46: und dann gibt es noch einen Teil, der auch ein dynamisches Wachstum hat.

00:20:51: Das ist das ganze Thema Finanzierungskauf, also Finanzkauf Neu-Deutsches Stichwort Beinaupeleta was jetzt eben auf kleiner Flamme, das muss man immer sagen.

00:21:06: Wir sprechen hier also von niedrigen Einstelligen Gesamtumsatzanteilswerden.

00:21:11: was aber wächst seit mehreren Jahren und das hat jetzt auch dazu geführt dass die Politik über Gesetze eingelenkt hat und gesagt hat also da müssen härtere Rahmenbedingungen gelten damit wir eine Verbraucherverschuldung ausschließen können.

00:21:30: Dann wird es jetzt Zeit für einen Blick nach vorne.

00:21:33: Wir kommen zu unserer nächsten Kategorie.

00:21:37: Fast Forward, der Handel in fünf Jahren.

00:21:40: Ja wenn wir jetzt fünf Jahre in die Zukunft schauen welche Themen könnten das bezahlen im handel bis dann wirklich verändern und was davon ist ja heute eher noch Ankündigung als Alltag.

00:21:49: Ja, es ist ja eigentlich sowieso überraschend, dass es immer wieder neue Themen gibt im Bereich Zahlungsverkehr.

00:21:55: Ich dachte jetzt muss noch mal die Welt eigentlich erfunden sein und das müsste total nicht funktionieren.

00:22:00: aber nee es gibt durchaus immer wieder neue Ansätze und Entwicklungen, denen wir uns natürlich auch von der Forschungsarbeiter widmen können.

00:22:08: Ein Thema zum Beispiel, was jetzt auch schon seit einigen Jahren angedacht ist das ist eigentlich das Thema Instant Payments.

00:22:15: Da geht es eigentlich darum dass man das System von Echtzeitüberweisung und was ja seit einiger Zeit auch im Interbankenverkehr möglich ist.

00:22:25: also man kann einem Handwerker beispielsweise wenn er sagt ich brauche aber jetzt hier morgen mein Geld dann kann man ihm das auch in zehn Sekunden überweisen.

00:22:31: da ist heute überhaupt kein Thema mehr und das ist eine Regel auch weitgehend ohne Aufpreis oder sogar ganz ohne aufpreis möglich, also liegt es natürlich nahe so etwas vielleicht auch nutzbar zu machen für den Zahlungsverkehr zum Beispiel an der Kasse oder im E-Commerce und man arbeitet daran das umzusetzen und versucht das.

00:22:49: Und dann ist die Frage okay wenn das alles so einfach ist was braucht man denn dann eigentlich noch einen Dienstleistern dazu?

00:22:55: muss man die überhaupt noch einbeziehen?

00:22:58: kann man da eventuell viel Geld sparen wenn man's nicht mehr tut Was ist nötig, um so einen Kauf dann abzuwickeln?

00:23:05: Und auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, wenn der Handel das total super findet.

00:23:10: Unter dem Stichwort verbessert der Liquidität keine Risikopssicherung und ähnliches.

00:23:15: Das sind natürlich starke Argumente.

00:23:17: Aber findet das Verbraucherinnen und Verbrauch auch so gut, wenn sie sagen ja, das Geld sitzt direkt weg!

00:23:21: Nach zehn Sekunden.

00:23:22: Und ich habe aber vielleicht ein bisschen Schwierigkeit mir das jetzt wieder zurückzuholen, wenn es irgendwas nicht stimmt.

00:23:27: Das muss man natürlich auch mal sehen.

00:23:28: Also da gibt's immer verschiedene Elemente die man auch berücksichtigen muss, verschiedene Positionen und dann kann dieses Thema durchaus interessant werden.

00:23:36: Das zweite wichtige Thema digitaler Euro.

00:23:40: Das ist mittlerweile auch unglaublich bekannt, dass die Zentralbankseite daran arbeitet den physischen Euro auch eins zu eins sozusagen digital ins Digitale zu übersetzen.

00:23:52: Und dann kann der digitale Euro nicht nur für Online-Bezahlungen genutzt werden sondern theoretisch eben auch für stationäre Bezahlung.

00:24:00: am POS muss man einmal gucken wie das ausgestaltet wird.

00:24:03: so genau ist es noch nicht bekannt aber das könnte ein Thema sein was uns auf jeden Fall gestützt von der Zentralbank, also von öffentlicher Hand dann eben auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen wird.

00:24:15: Auf der privatwirtschaftlichen Ebene gibt es Pondant das ist Vero und das ist ja schon bekannt.

00:24:22: Es gibt's also schon seit einiger Zeit dass man sich von Person zu Person Geld in Echtzeit transferieren kann.

00:24:31: Und das wird jetzt im Moment im E-Commerce eingeführt und soll möglichst sogar schneller als gedacht auch hier in Deutschland, im stationären Bereich greifen.

00:24:41: Da hat man schon drei Themen die also sicherlich in den nächsten zwei oder drei Jahren von größerer Relevanz werden.

00:24:48: Auf jeden Fall!

00:24:49: Spannend was da so eine Zukunft passiert?

00:24:52: Aber jetzt haben wir von der Zukunft gesprochen.

00:24:54: Die heutige Folge ist ja auch irgendwo eine besondere Folge für vor allem dich, liebe Horst!

00:24:59: Erstens ist es unsere erste gemeinsame Aufzeichnung aber es ist gleichzeitig deine letzte aufzeichende langen Payment-Karriere, Aufzeichnungen und auch Podcastfolge.

00:25:08: Du verabschiedest dich nämlich nach rund dreißig Jahren Payment in den verdienten Ruhestand.

00:25:13: Freut sich schon drauf ein bisschen... Und wenn du zurückblickst was ist heute grundlegend anders als früher?

00:25:20: Naja, als ich im Dezember-Ninzentundneunzig hier im ERI oder damals hieß es noch DRI meine Arbeit aufgenommen habe.

00:25:27: Da stand da auf dem Regal ein Ordner meines Vorgängers und da waren eigentlich alle gesammelten Informationen zum Zahlungsverkehr enthalten.

00:25:37: Das kriegen wir heute so nicht mehr

00:25:38: aufgebildet.

00:25:39: Es war ein Ordener.

00:25:42: Wir haben dann relativ schnell mal geguckt Was gibt's denn überhaupt für Bezahlmöglichkeiten?

00:25:46: Bargeld, ja klar.

00:25:47: Bargeld hatte ein Anteil von irgendwo zwischen seventy und achtzehn Prozent vom Umsatz also doch ein bisschen mehr als heute.

00:25:53: es gab Schäckzahlung, Euro-Schäckzahlungen kennen viele der jüngeren Menschen überhaupt nicht mehr.

00:25:59: schäcks wurden halt Anfang der zweitausender Jahre auch mal nachfragen und völlig einer ineffizienz wurde das eingestellt.

00:26:09: aber die hatten damals einen anteil von acht neun prozent.

00:26:11: so was das war schon nicht ohne.

00:26:14: Und dann kam erst mal lange nix.

00:26:16: und dann gab es sozusagen, wenn man mal verreist ist exotischerweise, gab's ein paar Kreditkarten die man sich zugelegt hatte.

00:26:23: Aber sie waren eigentlich nicht gedacht dass man da im Inlande bezahlt.

00:26:27: also im Prinzip konzentrierte sich das auf zwei Zahlungsarten sehr überschaubar sehr einfach strukturiert.

00:26:34: und dann kamen aber wirklich auch in einem Jahrhundert, da wurde dann auch die GeoCard eingeführt Das Lastschriftverfahren kam auf und dann Kam so diese Bewegung darin Alles am Anfang auch noch überschaubar und machbar.

00:26:45: Und hat man auch daran gesehen, als für eine Veranstaltung gemacht hat unser erstes Seminar was ich betreut habe das hatte dreiundzwanzig Teilnehmer und heute sind wir bei über sechshundert der Kongresses gewachsen.

00:26:58: die Zahlungsarten sind gewachsen und damit ist auch die Komplexität des Themas natürlich gewachsen.

00:27:03: also ich sage mal mein wird heute keinen Menschen mehr finden den Zahlungsverkehr von A bis Z komplett fehlerfrei und lückenlos erklären kann.

00:27:14: Und in allen Bereichen so drin steckt, dass er sagt also das ist überhaupt kein Thema, dass durchschau ich von vorne bis hinten?

00:27:20: Das gibt es nicht!

00:27:21: Was auch ein Problem In seltenen Fällen.

00:27:27: Ausfälle gibt im Zahlungsverkehr, hat's ja in der Vergangenheit gegeben.

00:27:30: Dann ist man erst mal auf der Suche was könnte denn der Grund sein und wo liegt die Ursache?

00:27:36: Wir müssen mal nachfragen.

00:27:37: dann ist da nicht eine Person mit beschäftigt sondern wahrscheinlich hunderte die nach diesem Fehler suchen.

00:27:43: Idealerweise mehrere Minuten, manchmal mehreren Stunden und im ungünstigsten Fall mehreren Tagen.

00:27:49: hat man ihn dann gefunden.

00:27:50: Und kann ihm beheben was aber dazu führt dass man natürlich auch sehr viele Bereiche lahmlegt Und das war früher natürlich ganz, ganz anders.

00:27:59: Ja ich sehe das immer mit einem weinen und einem lachenden Augen.

00:28:04: Früher war es einfach aber auch ein bisschen langweilig.

00:28:08: Heute ist es komplex-spannend und man sieht ja was sich alles entwickelt und welche Vielfalt das hat und was auch einen funktionierender Markt so hergibt um Dinge voranzubringen.

00:28:20: In Deutschland muss ich also wirklich sagen in den thirty fünf Jahren das hat sich immer alles sukzessiv... marktwirtschaftlich ohne große staatliche Eingriffe entwickelt.

00:28:30: Da bin ich erst mal gespannt, wie das mit dem digitalen Euro wird denn da wird ja schon gemutmaßt dass das möglicherweise eben auch mit einem gewissen staatlichen Druck in den Markt eingeführt wird.

00:28:41: also was wird das für Auswirkungen haben auf so eine marktwirtschaftlich gewechselne Infrastruktur?

00:28:48: Alles viel komplexer geworden, aber trotzdem mit dem Ziel schneller und einfacher zu sein.

00:28:53: Definitiv!

00:28:54: Ja klar, also eine Checkzahlung damals... Diese Anekdote erzähle ich ja immer gerne als ich dann meinen zweiten Computer gekauft habe Anfang der neunziger Jahre und der Elektronikfachhändler nur Barzahlungen und Checkzahlungen akzeptierte.

00:29:10: Und damals waren diese Geräte auch noch ein Stück weit teurer als heute.

00:29:15: das kostete Also damals Drucker und Software und der eigentliche Rechner selber und Bildschirm.

00:29:21: Viertausend D-Mark, ne?

00:29:23: Und so ein Check hatte eine Garantiesumme von vierhundert D Mark.

00:29:27: Das war ungelogen sodass ich also dann bei dem Händler auch aufgefordert wurde, das komplette Check-Heft mit zehn Checks einmal komplett auszufüllen.

00:29:36: und so ein Ausfüllung eines Checks.

00:29:37: Das hat schon mal eineinhalb Minuten gedauert.

00:29:39: jetzt kann man sich dann ausrechnen wie lange es dauert wenn ich zehn Checs ausfühle.

00:29:43: Und dann mal das Vergleich mit Mobile payment, dann erkennt man die Unterschiede von heute gestern.

00:29:51: Ja in thirty fünf Jahren passiert so einiges.

00:29:54: Mit dem kleinen Risimet schließen wir dann auch die Folge für heute.

00:29:57: Ganz lieben Dank für deine Arbeit und dein Engagement in der Payment-Branche Horst, ich glaube das spreche ich fürs ganze EHI und für deinen ganzen Paymentbranche.

00:30:06: Danke dass du auch heute bei mir im Studio warst.

00:30:08: Ich wünsch dir alles Gute!

00:30:09: Und wir hören uns mit sich halt nochmal abseits hier vom Podcaststudio.

00:30:13: Auf jeden Fall Clarissa Vielen Dank.

00:30:15: Wie gewohnt findet ihr den Link zur Studie in den Show Notes.

00:30:18: Und für die EHI-Mitglieder, na klar ist der Download kostenfrei.

00:30:21: Das war's mit den EHI Insights zur Studie Zahlungssysteme im Einzelhandel, zwanzig sechsundzwanzig!

00:30:28: Wir hören uns dann in einer der nächsten Folgen wieder – ich freue mich schon drauf.

00:30:42: Ciao!

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