Intralogistik - wenn das Lager mitdenkt
Shownotes
Wie sieht Intralogistik im Handel heute aus, wenn Tempo, Effizienz und Versorgungssicherheit gleichzeitig gefragt sind? In dieser Folge sind Jan Philipp Grobecker und Dr. Lars Leiking von Jungheinrich zu Gast. Clarissa spricht mit ihnen darüber, welche Herausforderungen Händler aktuell in Lager und Warenfluss bewältigen müssen, warum moderne Intralogistik weit über einzelne Fahrzeuge hinausgeht und was sich aus konkreten Praxisbeispielen wie Lidl Österreich lernen lässt. Viel Spaß beim Zuhören!
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Gäste: Jan Philipp Grobecker, Director Sales Development Automation & Warehouse Equipment DACH & Central Europe, Jungheinrich AG und Dr. Lars Leiking, Director Industry Solutions, Jungheinrich AG.
Host: Clarissa Vorreyer – Fragen, Feedback, einfach nur vernetzen – meld dich gerne bei mir über LinkedIn
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Der Podcast für alle, die im Retail entscheiden und von den Besten lernen wollen.
Erfolgreiche Retail Manager:innen stellen hier im Podcast ihre neuen Projekte vor. Sie geben seltene Einblicke in ihre Highs & Lows und teilen ihren Blick auf den Markt. So schauen wir exklusiv hinter die Kulissen der Top-Handels- und Dienstleistungsunternehmen. On top versorgen wir vom EHI euch mit unseren neusten Forschungsergebnissen.
Jeden Mittwoch eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
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Technische Produktion: Philipp Lusensky
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:12: Hallo da draußen!
00:00:13: Heute schauen wir auf ein Thema, das im Handel oft eher im Hintergrund läuft.
00:00:17: Aber enorm viel Einfluss auf Kosten, Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit hat – die Intralogistik Also die Frage, wie Ware im Lager und in der internen Versorgung so Bewegungen gesteuert wird das filialen E-Commerce und Aktionsgeschäft zuverlässig funktionieren.
00:00:33: Zu Gast sind heute Jan Philipp Grobecker und Dr.
00:00:35: Lars Leiking von Jung Heinrich.
00:00:37: Wir wollen nicht nur über Technik sprechen sondern vor allem darüber welche Herausforderungen Händler aktuell in ihren Logistikprozessen bewältigen müssen und welche Ansätze in der Praxis wirklich funktionieren.
00:00:47: Mein Name ist Theresa Vorreier Und los geht's!
00:00:54: Ich freue mich sehr dass ihr da seid.
00:00:55: Hallo Jan Philipp hallo Laras.
00:00:57: Ja, hallo Clarissa.
00:00:58: Wir freuen uns hier zu sein!
00:00:59: Hallo Clarissa, wir freuen uns jetzt zu sein.
00:01:03: Das kam jetzt fast ein bisschen gezwungen drüber aber die zwei freuen sich glaube ich wirklich.
00:01:07: Die erste Frage, die ich mir stelle warum ist Intralogistik für Handler gerade jetzt so ein wichtiges Thema?
00:01:12: Was hat sich im handeln in den letzten Jahren am stärksten verändert?
00:01:16: Ja das ist eine spannende Frage.
00:01:19: es heißt ja so schön Handel ist Wandel und insofern ändert sich eigentlich immer viel.
00:01:23: Neben dem Einkauf ist natürlich typischerweise auch die Interalogistik gleich der nächste große Punkt, wo man ansetzt um Kosten zu denken im Handel.
00:01:32: Und da gibt es natürlich schon seit eh und je Bestrebungen auch durch Automatisierung oder Mechanisierung irgendetwas zu heben an Potenzialen.
00:01:41: Ich glaube, der technologische Fortschritt in den letzten Jahren hat besonders dazu geführt dass man das ständig auf der Gender hat und immer schaut was man mit Automatisieren verbessern kann.
00:01:50: Das ist natürlich irgendwo befeuert durch einen sich verschärften Arbeitskräftemangel, dass man da also schaut.
00:01:59: Es ist aber auch gleichzeitig von einer unterschiedlichen Ausbringung inzwischen befeuwert.
00:02:04: Also es geht nicht mehr nur darum zu schauen wie man die Person im Lager komplett ersetzen kann oder in der Logistik sondern eher wie man sie unterstützen kann.
00:02:11: Es geht auch nicht um immer nur darum neue Kapazitäten zu schaffen und diese dann voll zu automatisieren.
00:02:16: wir stellen auch fest Das vermehrt er, geschaut wird vorhandene Lagerkapazitäten zu optimieren.
00:02:23: Also im sogenannten Brownfield.
00:02:25: Greenfield wäre grüne Wiese, neue Anlagen bauen Brownfield wäre vorhanden Kapazitäten nutzen zu optimierend und auch da eben zu schauen was kann Automatisierung da leisten unterstützen?
00:02:35: Auch weil man in den letzten Jahren besonders genau hingeschaut hat ob sich so etwas rechnet.
00:02:41: Früher hat man vielleicht strategische Entscheidungen auch für Automatisierung getroffen und bewusst etwas längere Automatisationszeiten eingerechnet.
00:02:49: Heute ist es eher so, dass wirklich verschärft gerechnet wird.
00:02:52: wie rechnet sich das?
00:02:53: Wie schnell?
00:02:54: vor allen Dingen rechnet sie sich
00:02:55: das?".
00:02:56: Und da ist zwar dieser Arbeitskräftemangel ein wichtiges Thema aber eben der Leidensdruck nicht so groß, dass man sagt wir müssen unbedingt um jeden Preis automatisieren.
00:03:07: Wo liegen da aus eurer sich dann die aktuell größten Herausforderungen für Händler, also wenn es jetzt um Lager- und interne Warenflüsse geht?
00:03:14: Ja, da gibt's verschiedene Themen eigentlich auch hier wieder.
00:03:17: Das Personaleingrassthema ist natürlich eins, die Personen nicht eins zu eins ersetzen zu können – auch die Erkenntnis dass der Totalersatz nicht wirtschaftlich.
00:03:25: Da kann man natürlich ansetzen mit Assistenzsystemen, wo schon viele Sachen einen Beitrag leisten.
00:03:31: Also gerade wenn es darum geht okay ich habe eine Lagerkraft die vielleicht nicht mehr dauerhaft bei mir ist sondern ich hab eher mit wechselnden Lagerkräften zu rechnen, die schnell anlernen muss oder die vielleicht auch nicht immer der deutschen Sprache gut mächtig sind.
00:03:44: Da kommen zum Beispiel Pick by Voice Systeme zum Einsatz, die dann unterstützend helfen die auch in der relevanten Sprache z.B.
00:03:50: den relevanten Dialekt dann sogar den Kommissionierer zum Beispiel unterstützen oder andere Lagertätigkeiten unterstützen.
00:03:57: und eine Herausforderung ist natürlich auch, dass der Findungsreichtum der letzten Jahre und Jahrzehnte nicht dazu gefüttert hat, dass die Anzahl der Lösungen weniger wird sondern es gibt natürlich inzwischen eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten auch von unterschiedlichsten Anbietern und da bleibt das natürlich für den Händler da den Überblick zu behalten und die richtige Lösung für sich selber herauszusuchen.
00:04:21: Und da hilft es eben, wenn man mit den richtigen Experten in Kontakt tritt, die auf mehrere solche Lösungen Zugriff haben und dahingehend auch beraten können was eine sinnvolle Applikation vielleicht ist.
00:04:32: Andere Themen sind sicherlich die unterschiedlichen Vertriebskanäle, die es inzwischen gibt.
00:04:36: immer stärker wird das Thema natürlich HeCommerce in den Vordergrund gerückt.
00:04:40: Das war eine Zeit lang sehr stark auch gehypt.
00:04:44: Man hatte den Eindruck, wie als Intralogistikanbieter.
00:04:47: es geht jetzt immer um die Optimierung dieses Eco-Merces im Warenfluss.
00:04:51: Man hat hinterher aber die Erkenntnis gehabt, dieser Anteil ist noch nicht mehr als zehn Prozent eigentlich in heutigen Geschäfte.
00:04:56: Lass uns doch mal wieder auf die Themen konzentrieren, die er den Großteil des Geschäftes auch machen.
00:05:01: Natürlich muss man sich auch ein Eco-Mers kümmern und damit verbundenen Warnstrümmel denn der Anteil, der dort wachsend ist natürlich überproportional gegenüber dem restlichen Business.
00:05:10: Nichtsdestotrotz hat es da auch eine gewisse Balance in den letzten Jahren betroffen mit gewisses Zurechtrücken.
00:05:16: Man muss das einen im Fokus haben, aber man muss auch diese Wachstumshelder im Fokuss haben – aber im richtigen Maße.
00:05:21: Und als letzten Punkt gibt's vielleicht noch zu erwähnen Es macht natürlich auch einen Unterschied wo auf der Welticht tätig bin als Händler.
00:05:27: Das ist also eine andere Geschichte ob ich in Osteuropa vielleicht ein Handelbetreiber oder ob ich ins Skandinaviansitze mit entsprechend höheren Personalkosten Wo sich bestimmte Technologie vielleicht auch schneller amortisiert und rechnet, das stellen wir schon auch fest.
00:05:40: Ja also kommen ja echt einige Herausforderungen zusammen wie nach Grundvoraussetzung ne?
00:05:44: Ihr hattet mir beim Kennenlernen erzählt dass wahrscheinlich viele den Namen Jung Heinrich immer noch mit Flurförderfahrzeugen verbünden.
00:05:51: Warum greift diese Sicht heute zu kurz und was gehört aus eurer Sicht inzwischen zu einer wirklich tragfähigen Interlogistik-Lösung dazu?
00:05:58: Da muss man auf jeden Fall etwas weiter ausholen.
00:06:01: Macht das gerne!
00:06:03: Jungheinrich hat sehr, sehr starke Wurzeln im Bereich der Fluff-Förderzeuge.
00:06:08: Das ist unser Kern und unsere Unternehmensgeschichte und Gründung die vor über siebzig Jahren stattfand.
00:06:15: Dort sind wir als einer der mittlerweile drei größten Anbieter weltweit avanciert und können da auf eine sehr erfolgreiche Geschichte zurückblicken was den Namen Jungheinich sehr stark mit Fluffförderzeugen verbindet.
00:06:26: aber das gehört halt auch zur Geschichte Jungheinigs dazu.
00:06:30: Wir sind über die letzten Jahrzehnte sehr stark in den Bereich Automation und Warehouse Equipment gewandert.
00:06:37: Wir haben dort bewusst den strategischen Fokus gesetzt, dort die Wachstumspotenziale in den Märkten erkannt und haben schon vor über vierzig Jahren tatsächlich der erste Automatikanlage in den Markt gebracht.
00:06:50: Und wenn wir noch weitergehen mit Automatisierungen nicht nur den Bereich ASRs also Automatisierte Lager- und Bereitstellungssysteme meinen, sondern auch die mobile Robotik.
00:07:01: So geht unsere erste Anlage für das fahrerlose Transportsystem schon aufs Jahr neunzehundsechzig zurück.
00:07:06: Also auch dort hat Junge eigentlich schon sehr viel Expertise über enorm lange Jahre entwickelt und insbesondere in den letzten circa zwei Jahrzehnten haben wir unseren Fußabdruck im Bereich der Automatisierung doch noch mal extrem stark geschaffen und erweitert.
00:07:22: Wir haben sehr viele Akquisitionen strategisch getätigt.
00:07:27: Vor vielen Jahren die Firma ESA, die heute Jungheinig-Systemlösung heißt ein Softwarehaus aus Graz erworben, akquiriert und integriert.
00:07:39: Wir haben die Firma Magazzino einen Startup aus München für die Robotics erworben mit der MIAs ein Hersteller für Lastaufnahmemittel und Regalbediengeräte in die Konzerngruppe integrierte mit der Firma Storage Solutions eine Plattform für Nordamerika geschaffen und Jungs noch ein weiteres Unternehmen im Bereich Software, die Firma Inva in Nordamerica dazu geholt.
00:08:02: Und auch mit Akulus.
00:08:03: also man merkt wir haben wahnsinnig viele Unternehmen dazugeholt, die uns die notwendige Expertise ins Unternehmen bringen, die zwar auch vorher schon vorhanden war aber so konnten wir sie nochmal stärken und erweitern sodass wir dort auf ein sehr, sehr großes Team blicken was mit unter jetzt Automation-Lösungen pusht.
00:08:24: Und da muss man zuwissen dass alleine vierhundert Menschen in der Softwareentwicklung arbeiten und uns dort für unser Warehouse Management System, für Softwarelösung im Bereich der Steuerungstechnik aber auch digitaler Produkte einen enormen Mehrwert bieten den wir natürlich dann unseren Kunden beispielsweise aus dem Handel auch anbieten können, der wirklich echten Nutzen stiftet.
00:08:49: Und so sind wir jetzt über laufe der Zeit wirklich zu einem Gesamtlösungsanbieter geworden, der Kunden ganzheitliche Intralogistik-Lösungen ermöglicht und bietet.
00:08:59: Und welche Rolle spielen dabei Softwaresteuerung und Branchenverständnis?
00:09:03: Grundsätzlich ist es glaube ich zunächst einmal ganz wichtig zu verstehen in welcher Branche ein Kunde agiert und die damit einen hergehenden Herausforderung auch zu kennen und zu wissen Also wirklich ein Branchen Expertise aufzubauen, die uns hilft in die Lage der Kunden hineinzuversetzen.
00:09:20: Aber das einen voran Software und Steuerung ist im Kontext dessen natürlich das Hirn einer jeden Automatisierungsanlage aber auch grundsätzlich der Intralogistik weil heute mit Pen & Paper eigentlich kaum mehr gearbeitet wird.
00:09:34: alle Prozesse innerhalb eines Lagers werden in der Regel über eine Softwaresteuerungen bzw.
00:09:40: über eine klare Software orchestriert.
00:09:43: Aus unserem Verständnis heraus schafft Software auch automatisiert eine Partnerschaft.
00:09:49: Und so verstehen wir uns bei Jungheilig auch, wir möchten strategischer Partner für Kunden sein.
00:09:53: das ist auch das was wir im Dialog mit Kunden jeweils immer gespiegelt kriegen weil strategische Partnerschaften von Vertrauen leben und Automatisierung und Software bedeutet Vertrauen.
00:10:04: man gibt des Herz eines jeden Handelsunternehmens in die Hände eines Lieferanten, eines strategischen Partners und so verstehen wir uns.
00:10:14: Wir möchten Kunden begleiten auf ihrer Reise, auf ihren Herausforderungen und vor allem auch in die Zukunft blicken damit wir ganz klar wissen welche Herausforderung und welche Ziele streben Kunden an.
00:10:26: und wie können wir in dem Kontext unterstützen?
00:10:29: Sei es über die Steuerung einer Anlage sei es über einen klassischen Materialflussrechnern im Kontext über ein komplettes Fairhouse-Managementsystem oder aber auch über andere weite Softwarelösungen, die wir im Portfolio haben.
00:10:43: Womit wir Maschinen mit ERP-Systemen oder anderen Softwarelösen vernetzen können?
00:10:49: Was man da vielleicht ergänzen sollte... Wir sind dann natürlich der eine Ansprechpartner.
00:10:53: Das ist unser Anspruch!
00:10:54: Der eine Ansprechpartner, der diese Probleme löst.
00:10:56: Also das sogenannte One Face to the Customer.
00:11:00: Aber wir sind nicht eine One Man Show.
00:11:03: Da stecken immer viele dahinter, die dazu beitragende Lösungen aufzustellen.
00:11:06: Partnerschaft gilt auch in andere Richtungen als Zulieferer.
00:11:10: Die Software ist in dem Zugabe nach wie vor extrem wichtig, dass wir sie eben in der Hand haben und die Kompetenz darin haben um diese Partner zu der Gesamtlösung hinzu zu integrieren damit am Ende ein Konstrukt entsteht eine Lösung entsteht die für den Kunden nicht nur passend sitzt sondern auch durchgehen funktioniert.
00:11:27: Und da ist eben die Software und die Steuerung extrem wichtig.
00:11:30: Dann lasst uns das doch mal an einem konkreten Beispiel festmachen.
00:11:34: Wenn ihr mal beschreiben könntet, was da die Ausgangslage war also mit welchem Problem ist der Händler darauf euch zugekommen und was musste das Projekt dann besonders gut leisten?
00:11:43: Ja dann muss man erst überlegen ob über etwas darf man denn sprechen.
00:11:46: Das sind ja nicht immer alles Geschichten, über die man die Befugnis hat auch öffentlich zu reden.
00:11:51: aber wir haben ein schönes Beispiel dabei dass auch öffentlich schon ganz gut dokumentiert ist.
00:11:55: Wir haben mit unserem Kunden Lidl Ein Verteilzentrum in Österreich gebaut vor einigen Jahren.
00:12:02: Was heißt das?
00:12:03: Die Anforderung ist, es kommen vom Hersteller Paletten, Sortenreinepaletten in das Lager an und es gilt natürlich da in diesem Lagerprozess bis zum wahren Ausgang die Paletten auf Einzelaufträge der Supermärkte runterzubrechen den einzelnen Filial oder des Vertriebskanals.
00:12:20: Das heißt aus ganz Paletten aus sortenreinen Paletten Mischpaletten zu machen.
00:12:26: Erst mal so vom Prozess.
00:12:27: ja ganz einfach ist technologisch, aber natürlich eine extreme Herausforderung.
00:12:31: Was man da machen muss, ist zuerst die wahren Annahmen.
00:12:33: natürlich aus der wahren Annahme kommen solche Paletten ins Hochregalager.
00:12:39: Vom Hochregallager werden sie bereitgestellt in einem Kommissionierprozess also.
00:12:43: dort wird dann von diesen Paletten entsprechend gepickt um Aufträge zusammenzustellen.
00:12:49: das geschieht dann wiederum auf Weitere Ladungsträger, typische Heise.
00:12:52: Vielleicht auch eine Palette oder Rollcontainer
00:12:54: etc.,
00:12:54: je nachdem was ausgeliefert wird und wird also zusammengestellt der Aufträge für unterschiedliche Filialen von dort dann eben in einem Aussiedlungsprozess zugeführt und von dort verteilt an die Supermärkte.
00:13:09: Und was der Mensch sehr gut darin macht ist eben dieses Picken von Ware Teilweise auch Aufbrechen von Umverpackungen, weil Originalverpackung vielleicht ausgeteilt werden müssen.
00:13:21: Je nach Bestellumfang des einzelnen Marktes.
00:13:24: und was die Automatik darin aber so gut macht oder was sich perfekt automatisieren lässt ist dieses Lagern im Hochregal der Paletten nach dem wahren Eingang.
00:13:32: Und das haben wir ja auch in diesem Fall gemacht.
00:13:34: Wir haben zu dem Zeitpunkt größte automatische Palettenregallager geliefert.
00:13:41: Das wird vollautomatisch betrieben Und an der Schnittstelle verteilt ist dann die, also es nimmt auf der einen Seite.
00:13:47: Die Ware natürlich an wird vereinert und die Paletten werden automatisch kontrolliert und automatisiert eingelagert und aus diesem Lager dann auch automatisiert abgerufen und einem diesen eben besagten Kommissionierprozess zugeführt.
00:14:01: Und von dort wird dann entsprechend der Prozess wie ich gerade eben beschrieben habe dann weiter durchgeführt.
00:14:06: wir haben da Auch die anderen Komponenten liefert nicht nur das Automatikanlager.
00:14:10: Wir sagen mal so schön, alles von Bodenplatte aufwärts ist da unser Lieferumfang gewesen.
00:14:15: Wichtig war dem Kunden dass die Prozesse robust sind also stabil ablaufen und das ganze sauber funktioniert in der entsprechenden Performance auch die gefragt war also der bestimmte Durchfluss der Ware bis hin aber auch natürlich in den Service.
00:14:28: Also auch unser Service ist hier gefragt Die Anlage hingestellt zu haben und gezeigt haben, dass sie läuft sind.
00:14:36: Und dass sie auch kontinuierlich in Betrieb zu halten, so optimieren.
00:14:39: Dabei ist es auch wichtig zu erwähnen... Man hört das schon raus!
00:14:44: Nicht einfach ein Produkt was bestellt wird, was in unseren Heilen gefertigt wird.
00:14:47: Was wir dann ausliefern.
00:14:49: Dann wird der Schlüssel umgedreht und kann losgelegt werden.
00:14:52: So wie das häufig bei den Stablern der Fall ist, sondern so ein Projekt muss natürlich erst mal entwickelt werden.
00:14:56: Das heißt, es fließt im Anfang schon relativ viel Engineering know-how rein Zusammenarbeit zwischen Kunde und Lieferant, also in dem Fall Lidl und uns um die ideale Lösung gemeinsam zu entwickeln.
00:15:10: Sodass man also sukzessive dann auf den Anlagenlayout kommt, auf eine Software-Lösung kommt, die es bedarf und sukzessiv wird das dann auch Möglichkeit werden wie dieses Projekt Also nicht nur die Auslieferung ist ein Thema sondern auch noch vor Ort Montagen im Betrieb nahmen bis diese ganzen Komponenten ineinander greifen und zusammenspielen, bedarf es weiterhin auch noch enges zusammenarbeiten.
00:15:35: Und auch da werden es vorhin schon erwähnt ist die Software am Ende wieder ein ganz wichtiger Prozess der alles integriert und zusammenführt damit die Anlage als Ganzes auch funktioniert.
00:15:43: Ja das ist schon sehr komplex was dann auf die Beine gestellt wird.
00:15:47: Lidl jetzt als schon eher großes Beispiel.
00:15:51: Was kann man denn davon jetzt auf andere Handelsunternehmen vielleicht auch kleinere übertragen?
00:15:56: Eigentlich gibt es das Ganze im Großen und im Kleinen.
00:15:59: Es lassen sich die Sachen sehr gut auf ähnliche Herausforderungen anderer Händler übertragen, auch vielleicht nicht in einem großen Stil, sondern auch regionale Läger.
00:16:09: Im Prinzip gilt es ja immer, irgendwelche Waren anzunehmen und je nach Netzwerk oder Situation auf andere Stellen zu verteilen – auf Filialen, Point of Sales... Heutzutage auch häufig, entweder als Pick-and-Collect im Markt bereitstellen oder auch an der Haustür des Kunden sogar.
00:16:26: Natürlich muss da immer die Ausbringung und der Umfang dieser Lösung etwas anders sein.
00:16:30: Wir wollen einfach den Kunden optimal unterstützen.
00:16:33: Da gibt es keine allgemein gültige Lösung, die man benennen kann, sondern man muss sich individuell den Fall anschauen und dann auf das Repertoire zugreifen was wir im Hintergrund haben.
00:16:42: Wir wollen aber auch nicht gleichzeitig immer das Rad neu erfinden.
00:16:45: Also wir nehmen nicht jede Anfrage und versuchen auf weißem Papier von vorne jeden Strich wieder neu zu machen, jede Fördertechnik wieder neu zukonstruieren sondern wir versuchen natürlich untererseits diese Lösung zu standardisieren jedoch so dass immer auch die individuelle Anforderung beim Kunden erfüllt ist.
00:17:01: also die Lösungen müssen am Ende modular sein und müssen dann auch entsprechend sich so nochmal parametrisieren lassen oder zusammenstellen lassen dass die individuale Lösung des Kunden erfült wird.
00:17:11: wenn jetzt jemand auf euch zukommt, irgendein Handelsunternehmen und dann merkt ja die eigene Inkalogistik-Lösung stößt gerade an Grenzen.
00:17:19: Was meint ihr?
00:17:20: Wo sollte man anfangen ohne direkt ein riesiges Projekt
00:17:22: aufzusetzen?".
00:17:24: Also da ist es grundsätzlich zunächst einmal wichtig zu verstehen welcher Umstand dazu befürchtet hat dass man an Grenze stößte und das können vielfältige Gründe sein.
00:17:34: Auf der einen Seite des Kundenverhalten hat sich verändert.
00:17:41: Das führt zu weitreichenden Konsequenzen, insbesondere was die Intralogistik anbetrifft.
00:17:46: oder aber die heute eingesetzte Technik führt dazu dass man einen Grenzen stößt.
00:17:51: Die ist in einem Unternehmen dann einfach nicht mehr ermöglicht beispielsweise auch zu wachsen oder das Geschäft abzuwickeln.
00:17:57: Man merkt also die Gründe können vielfältig sein.
00:18:00: Wir raten deshalb entsprechend dazu sich Unterstützung von Experten zu suchen, die auch hinter die Fassade blicken können Um zu erörtern, woran liegt das?
00:18:10: Das kann man bei Jungheinig erhalten.
00:18:13: Da gibt es auch sicherlich weitere Logistikplaner am Markt die darauf sich spezialisieren und wir in der Tat würden uns dann mal den Materialfluss ansehen quasi eine Istanalyse machen um zu untersuchen wo man ansetzen kann.
00:18:28: Das Ganze natürlich bestmöglich Daten basiert weil ohne Daten und sich nur ausschließlich auf Bauchgefühl zu verlassen ist uns dazu Waage.
00:18:37: Wir würden im Anschluss dann beispielsweise ganz konkret auf mögliche Lösungsalternativen verweisen.
00:18:43: Konkret Vor- und Nachteile diskutieren, der jeweiligen Systeme so dass man anschließend zu einer validen Entscheidungsgrundlage findet.
00:18:50: ob man jetzt kleine oder große Projekte angeht vollkommen irrelevant.
00:18:54: wichtig ist das sie in Nutzen stiften und die Herausforderung der jeweilligen Situationen entsprechend lösen.
00:19:00: Ja wenn wir wissen ja was man tun sollte?
00:19:03: Ganz andersrum jetzt!
00:19:04: Was sollte man auf keinen Fall tun?
00:19:06: Ja, auch dort das allgemeingültige Erfolgsrezept würde ich da jetzt nicht in Aussicht stellen wollen.
00:19:14: Aber ich möchte noch mal relativ deutlich darauf verweisen dass man definitiv sich nicht ausschließlich auf Bauchgefühl verlässt und sagt das haben wir schon immer so gemacht es wird doch zukünftig funktionieren weil dort bringen schlussendlich Daten den Einblick der es notwendig macht dort eine valide Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
00:19:34: Weil eins aus unserem Verständnis heraus ist uns ganz bewusst geworden, der Markt insbesondere im Handel sehr umkämpft heute.
00:19:44: Der Wettbewerbsdruck steigt massiv und häufig ist es so dass man sich jetzt nicht ausschließlich über sein eigenes Produkt differenziert sondern Handelsunternehmen differenzieren sich heute insbesondere durch eine außerordentlich gute Supply Chain Und dazu gehört auch die Intralogistik.
00:20:01: Und wenn man heute glänzen will und einen Differenzierungsmerkmal zu Wettbewerbern schafft, dann ist es sicherlich darüber, dass man sehr zuverlässig, sehr schnell mit den geringstmöglichen Fehlerquoten ausliefert.
00:20:14: Und damit die Net Promoter Score bei Kunden enorm hochhält um wirklich auch Wiederkäufer zu schaffen und damit ein erfolgreiches Unternehmensrezept.
00:20:26: Was mich jetzt noch interessieren würde, was ist euer wichtigster Rat an Händler die ihre Logistik zukunftsfähig aufstellen wollen?
00:20:33: Natürlich als Erste sichern uns an Jung Heinrich zu wenden.
00:20:36: Klar!
00:20:39: Und darüber hinaus natürlich zu wissen es gibt nicht dieses One-Size-Fits All und es macht auch keinen Sinn jedem Trend oder Hype nachzulaufen oder zu schauen... ...was hat denn das Nachbauunternehmen gerade Neues installiert?
00:20:53: kann ich das auch gebrauchen?
00:20:54: sondern Da hilft es sich auf seine eigenen Anforderungen zu konzentrieren, die eigenen Daten zu analysieren und zu schauen was denn wirklich für die eigenen Zwecke Sinn macht an Lösungen.
00:21:05: Und eben hier sich an die Profis zu wenden, die auch möglichst die ganze Kette beherrschen eine Lagertechniklösung um dann gemeinsam zuschauen ist das denn wirtschaftlich was ich da tue und rechnet sich das in der Zeit was eigentlich der ich mir das erwarte?
00:21:22: Ja, sehr cool.
00:21:23: Danke für die wertvollen Einblicke!
00:21:25: Danke dass du heute im Studio warst, Jan-Philipp und dass du Digitalteil genommen hast Lars.
00:21:31: Er hat viel Spaß gemacht?
00:21:32: Super!
00:21:32: Rackel uns auch!
00:21:33: Vielen Dank für die Einladung!
00:21:34: Sehr gerne!
00:21:35: Bis zum nächsten Mal!
00:21:36: Tschüss!
00:21:38: Ciao!
00:21:39: Das wars dann schon wieder für diese Woche.
00:21:41: ich hoffe ihr konntet einiges von der Folge mit Jung Heinrich mitnehmen.
00:21:45: Ich nehme heute vor allem das gute Interlogistik weit mehr als einzelne Fahrzeuge oder technische Bausteine.
00:21:51: Entscheidend ist, wie gut Prozesse, Systeme und die Anforderungen des Handels so zusammenpassen.
00:21:57: Den Link zur Website von Jung Heinrich findet ihr in den Show-Notes.
00:22:01: Wir freuen uns wenn ihr dem Podcast abonniert Und mit eurem Netzwerk teilt.
00:22:05: natürlich Ja schön dass ihr eingeschaltet habt.
00:22:07: Habt eine schöne Woche und bis dahin Ciao!
00:22:20: Gemeinsam besser handeln.
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